erst nach Bildbearbeitung ist mir aufgefallen, dass ich am 9.12.15 abends ein schwaches, fotografisches Polarlicht aufgenommen habe. Eigentlich war ich nur rausgefahren, um an verschiedenen Standorten den Didymfilter auszuprobieren. Als ich aber die starken Ausschläge der Magnetometer in Nordskandinavien bemerkte, habe ich einfach mal die Kamera zwischen 19:58 UTC und 20:44 UTC Serienbilder machen lassen. Und tatsächlich ist, nach Bearbeitung, schon in den ersten Bildern schwache Aktivität erkennbar, die nach 20:35 UTC verschwindet:
Kurzer Zeitraffer (5 MB):
http://img.theusner.eu/aurora/20151209- ... 209-10.avi
Um es im Vergleich besser sichtbar zu machen, jeweils 10 Aufnahmen gemittelt und Farbsättigung deutlich erhöht:

Canon 6D, f=24mm @ f/2.4, t=13s, ISO5000.
Magnetometerdaten (UiT):
Die Aktivität folgte offenbar auf eine längere Phase negativen Bz:

Für den Spektrografen ist solch geringe Aktivität nicht messbar.
Viele Grüße,
Michael

