Hallo,
gestern abend gab es auf dem Fichtelberg einen schönen roten Regenbogen mit reichlich Interferenzen.
Etwas später schienen dann die Interferenzbögen nach oben hin auseinanderzudriften, was ich so noch nicht gesehen habe.
Aber vielleicht war es nur eine optische Täuschung, weil es die Interferenzen nur teilweise vorhanden waren. Sah auf jeden Fall sehr eigenartig aus.
Naja, auf der anderen Seite gabs noch den Ansatz den Nullten dazu.
Viele Grüße
Claudia
Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
- Claudia Hinz
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Re: Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
Hallo Claudia,
ich sehe das auch so, vor allem im sechsten Bild, wo mir noch ein dunkler Streifen direkt außerhalb des Sekundärbogens auffällt, etwa auch ein Interferenzminimum?
Schön im ersten Bild auch der "Gegenschein" durch die Strahlenkonvergenz in der Kaustikscheibe.
Rechts "unser" Neklid bei Bozi Dar. Welche Stadt liegt am linken Bogenfuß?
Herzl. Grüße
Elmar
ich sehe das auch so, vor allem im sechsten Bild, wo mir noch ein dunkler Streifen direkt außerhalb des Sekundärbogens auffällt, etwa auch ein Interferenzminimum?
Schön im ersten Bild auch der "Gegenschein" durch die Strahlenkonvergenz in der Kaustikscheibe.
Rechts "unser" Neklid bei Bozi Dar. Welche Stadt liegt am linken Bogenfuß?
Herzl. Grüße
Elmar
- Bertram Radelow
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Re: Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
???
Die Abstände der Interferenzbögen hängen doch von der Tröpfchengrösse ab dachte ich? Je grösser desto weiter auseinander.
Hier verdunstet der Regen unterwegs. Oben grosse Tropfen, Mitte kleine Tropfen, unten keine Tropfen. Siehe Bilder, der Bogen geht nicht bis zum Erdboden.
Würde es das erklären?
LG
Bertram
Die Abstände der Interferenzbögen hängen doch von der Tröpfchengrösse ab dachte ich? Je grösser desto weiter auseinander.
Hier verdunstet der Regen unterwegs. Oben grosse Tropfen, Mitte kleine Tropfen, unten keine Tropfen. Siehe Bilder, der Bogen geht nicht bis zum Erdboden.
Würde es das erklären?
LG
Bertram
- Elmar Schmidt
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Re: Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
Ja, Bertram,
das ist der erste Gedanke (nur andersrum: kleine Tröpfchen weiten die Interferenzen, und verwaschen sie schließlich wie bei Nebelbögen). Alternativ könnte es sein, daß oblate, d.h. (leicht!) linsenförmige Tröpfchen konstanter Größe oben von der Strahlenebene beim kleinsten Durchmesser geschnitten werden, in den Bogenfüßen indessen beim größten.
Alexander Haußmann verfügt für diverse solche Tropfenformen über die Winkelabhängigkeit der Bogenradien. (Durch mehrere Tropfenarten entstehen "seine" Spaltbögen.) Die "schiefen" Interferenzen sind einerseits eine neue Komplikation, andererseits liefern sie womöglich hilfreiche Zusatzinformationen zur "Tropfenanalyse".
Claudia, Du solltest die Bilddaten (v.a. für Bild 1, 6 u. 7) auslesen und in der nächsten späten Dämmerung vlt. Sternfelder vom selben Standort und mit denselben Objektiveinstellungen aufnehmen...
Gruß, Elmar
das ist der erste Gedanke (nur andersrum: kleine Tröpfchen weiten die Interferenzen, und verwaschen sie schließlich wie bei Nebelbögen). Alternativ könnte es sein, daß oblate, d.h. (leicht!) linsenförmige Tröpfchen konstanter Größe oben von der Strahlenebene beim kleinsten Durchmesser geschnitten werden, in den Bogenfüßen indessen beim größten.
Alexander Haußmann verfügt für diverse solche Tropfenformen über die Winkelabhängigkeit der Bogenradien. (Durch mehrere Tropfenarten entstehen "seine" Spaltbögen.) Die "schiefen" Interferenzen sind einerseits eine neue Komplikation, andererseits liefern sie womöglich hilfreiche Zusatzinformationen zur "Tropfenanalyse".
Claudia, Du solltest die Bilddaten (v.a. für Bild 1, 6 u. 7) auslesen und in der nächsten späten Dämmerung vlt. Sternfelder vom selben Standort und mit denselben Objektiveinstellungen aufnehmen...
Gruß, Elmar
- Claudia Hinz
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Re: Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
Hallo,
vielen Dank für Eure Meinungen. Unterschiedliche Tröpfchengröße war auch mein erster Gedanke. Aber selbst, wenn sie kleiner werden, müßten die Interferenzen doch parallel zum Regenbogen verlaufen und nicht an diesen rangehen? Wobei es definitiv nicht geregnet hat und die Tröpfchen in der Luft verdunstet sind (war teilweise auch visuell auszumachen). Von einer nach unten abnehmenden Größe ist also auszugehen.
Hätte aber auch eher an Deformierungen gedacht.
Das mit dem Sternenreferenzbild sollte kein Problem sein, brauch nur mal einen Nachtdienst mit sternenklarer Nacht.
LG Claudia
vielen Dank für Eure Meinungen. Unterschiedliche Tröpfchengröße war auch mein erster Gedanke. Aber selbst, wenn sie kleiner werden, müßten die Interferenzen doch parallel zum Regenbogen verlaufen und nicht an diesen rangehen? Wobei es definitiv nicht geregnet hat und die Tröpfchen in der Luft verdunstet sind (war teilweise auch visuell auszumachen). Von einer nach unten abnehmenden Größe ist also auszugehen.
Hätte aber auch eher an Deformierungen gedacht.
Das mit dem Sternenreferenzbild sollte kein Problem sein, brauch nur mal einen Nachtdienst mit sternenklarer Nacht.
LG Claudia
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Michael Ellestad
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Re: Regenbogen mit seltsamen Interferenzen (010814)
Even secondary has interference arc too Nice catch Claudia!
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