ich war zu Neujahr in der Ukraine (Lwiw und Kiew) und anschließend in Weißrußland (Minsk). Es gab auf der Reise atmosphärenoptisch keine Sensationen, aber doch ein paar Nettigkeiten.
Am 29.12.2015, nachmittags gegen 16:00 im Flieger über dem bewölkten böhmischen Becken, sah ich im Norden in einer schnabelförmigen Wolkenlücke einen Berg mit Turm, den ich selber schon für den Klínovec (1244 m) hielt. Wolfgang und Kevin, beide selber im Bildbereich

Eine knappe Stunde später, schätzungsweise über der slowakisch-polnischen Grenze, die Sonne war im SW untergegangen, sah man von meiner Seite aus, wie der Erdschattenkeil im Nordwesten aus dem gelborangen Abenddämmerungshimmel aufstieg. Bemerkenswert finde ich seinen dunkelgrünen "Kern", und wie sich oberhalb das Purpurlicht "von der Seite" abzuzeichnen scheint, wiewohl diese Beleuchtungen und Schatten bekanntlich räumliche Objekte sind. Seht selbst.
Weiter gab es dann trotz auf bis zu -14 Grad (tags) und -20 Grad (nachts!) absinkender Temperaturen am 03.01.2016 in Minsk nur noch einen gewöhnlichen 22er mit schwachem OBB und ohne NS, auch der 46er-Bereich war negativ.

Offenbar gab es dort zu wenig Luftfeuchte für Eisnebel, sonst hätten sich nachts sicher massenhaft "Sektgläser" vom 12. Stock des "Orbita"-Hotels aus geboten.
Doch auch ohne die wünsche ich Euch allen mit meinem 1000. Beitrag hier ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.
Elmar