Nachdem ich die letzten zwei vermeintlichen Möglichkeiten für Eisnebelhalos im Fichtelgebirge nicht nutzen konnte weil ich Berufsschule hatte, sind mir am vergangenen Samstag Früh auf der Webcam vom Klausenlift in Mehlmeisel wieder Lichtsäulen aufgefallen trotz nur -4°C . Der Hochnebel schwabte über die dort anliegenden Berge. In Fichtelberg (im Fichtelgebirge) begann der Eisnebel mit ganz feinen Schneegriesel. Dort lag auch etwas Schnee. Ein oder Zwei Kilometer weiter war nur etwas Reif. Am Lift selber war auch Eisnebel. Ich musste etwas fahren bis ich die richtige Stelle gefunden habe an der auch früh etwas die Sonne schien. Zwischen Ochsenkopf und Schneeberg wurde ich fündig. Dort sah ich dann als erstes aber nur ganz schwach den oberen Berührungsbogen. Etwas später verschwand er. Ein Stück weiter Richtung Nebel wurde er wieder deutlicher. Dort war dann auch die untere Lichtsäule und der untere Berührungsbogen besser zu erkennen.



Auf einer Brücke die über die B 303 zur Bischofsgrüner Höhenklinik führt war dann der obere Berührungsbogen am deutlichsten zu sehen.

Kurze Zeit später verschwand er und es zog wieder komplett zu. Also bin ich wieder ein Stück auf der B 303 hoch zum Karchesweiher gefahren. Dort war aber kein Eisnebel. Dafür auf dem anliegendem Weiher ein sehr stark ausgeprägter Schneedeckenhalo und eine linke Nebensonne im Cirrus.

Kurz darauf kam auch der Eisnebel wieder dazu und es zeigte sich erneut der obere Berührungsbogen etwas später auch schwach der 22°-Ring. Kurz bevor sich das ganze allmählich auflöste, blinzelte der Zirkumzenitalbogen aus dem Cirrus hervor. Ich habe dann beschlossen mir das ganze mal von oben anzuschauen und nicht nochmal runter zur Brücke zu fahren.
Auch weil die Temperaturen ja immer weiter gestiegen sind.
Am Nußhardt angekommen sah das dann von oben so aus. Einfließender Hochnebel von rechts der dann vertrocknet oder etwas unterhalb schon ausschneit.
Ziemlich in der Mitte müsste der Karchesweiher sein von dem die meisten Bilder stammen.
Meine Ersten und in diesem Winter vielleicht auch letzten bewusst wahrgenommenen Eisnebelhalos.
Endlich hat es also mal geklappt.