Hallo,
danke erstmal für die Rückmeldungen!
@Rainer:
Lichtquelle war die Sonne, daran sollte es also nicht liegen.
@Christian:
Nur schwingende Tropfen müßten folglich keine rein gestrichelte Linie abbilden, sondern eine auf- und abblendende. Hier scheint es aber ein "entweder oder" zu sein.
Interessanter Aspekt, der Tropfen müsste eigentlich immer irgendwelche Stellen haben, die Licht in Richtung Kamera reflektieren, mal mehr mal weniger. Schwingung ist nur ein Teil, es kommt sicher noch eine Rotation dazu. Die Frage ist also, ob es ein Schwingungs-/Rotationsmuster gibt, so dass der Übergang zwischen Reflexion/keiner Reflexion in eine bestimmte Richtung sehr abrupt stattfindet. Wie würde sich z.B. ein sich drehender zylindrischer "Tropfen" mit abgerundeten Enden (Knochen) verhalten?
Die Muster sind zum Teil auch unregelmäßig, z.B. die Spur links oben im letzten Bild oder die Spur, die in die rechte obere Ecke führt: hier scheint das Maximum der Reflexion unmittelbar vor/nach den Dunkelphasen zu liegen.
Visuell hatte man übrigens nicht den Eindruck von Strichen wie auf dem Photo, sondern von Tröpfchen, man sah also keine gestrichelten Linien, sondern gepunktete.
@Rolf:
Hier zeigt sich wieder mal was ein richtiger Fotograf ist!
Nun ja, das muss ich etwas relativieren: mein Kumpel hat mich auf diesen (visuell sichtbaren) Effekt aufmerksam gemacht und wir haben erst ein bisschen über die Physiologie des Auges philosophiert, bevor ich dann auf dem Monitor nachgeschaut habe, ob da auch was davon zu sehen ist. Dann hab ich allerdings noch ein paar Photos machen müssen und mich geärgert, dass ich kein Stativ dabei hatte.