Lichtbrechung an Pflanzenfasern

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RolfK
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Lichtbrechung an Pflanzenfasern

Beitrag von RolfK » 14. Aug 2008, 17:30

Hallo Leute , habe heute ein interessante Beobachtung gemacht,nämlich (irisierende ??) Pflanzenfasern.Leider kenne ich die Pfalnze nicht,aber sie wächst zur Zeit überall an Böschungen oder am Waldrand.
Scheinbar muss man die Fasern etwas aus dem Fokus drehen um die besten Farben zu erhalten.
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Schöne Grüsse RolfK

Dörte E./Schleswig
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Beitrag von Dörte E./Schleswig » 14. Aug 2008, 18:29

Hallo Rolf,

sieht "zauberhaft" aus!

Meine Kids sammeln die Fasern als "Elfenwolle", die Pflanze heißt (schmalblättriges) Weidenröschen...
Ist der Effekt mit dem an Spinnenfäden vergleichbar?

LG,
Dörte
Deine Arbeit kann warten, während Du Deinem Kind einen Regenbogen zeigst - aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit Deiner Arbeit fertig bist...

Ulrich_Beinert
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Beitrag von Ulrich_Beinert » 14. Aug 2008, 20:34

Schöne Fotos! Ich kann mir vorstellen, dass das mit dem "leicht aus dem Fokus" daran liegt, dass das Licht von den Fasern sehr hell ist. Im Fokus sind die Farben bei richtiger Belichtung des Gesamtbildes schon ausgebrannt. Leicht defokussiert wird das gleiche Licht auf eine größere Fläche verteilt und kann nicht so leicht ausbrennen. Würdest du die Fasern im Fokus lassen, dafür aber die Belichtungszeit runterdrehen, kann ich mir vorstellen, dass die Farben auch besser zur Geltung kommen, dafür wird aber das gesamte Bild dunkler. Wahrscheinlich ist deine Variante (leicht defokussiert) daher die beste.

Ulrich

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RolfK
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Beitrag von RolfK » 16. Aug 2008, 07:57

Hier sind noch ein paar Aufnahmen : http://atmospherical.blogspot.com/

VG RolfK

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Reinhard Nitze
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Beitrag von Reinhard Nitze » 16. Aug 2008, 19:05

Glückwunsch Rolf!

Bei der Pflanze hätte ich auch auf das Weidenröschen getippt. Das die Samenschirmchen aber so schön irisieren können, hätte ich nicht gedacht.
Allerdings weiß ich, das Löwenzahnköpfe (also die "Pusteblumen") sogar so etwas wie einen Kranz erzeugen können, wenn man die Sonne (Vorsicht!
Gefahr von Augenschäden! Nicht ungeschützt in die Sonne blicken!!!) hinter den Blütenrest verbirgt. Könnte auch mit Mondlicht klappen.

Das zu Grunde liegende Prinzip dürfte ähnlich wie bei den Spinnennetzen
sein.

Viele Grüße, Reinhard!

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RolfK
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Beitrag von RolfK » 17. Aug 2008, 17:47

Hallo nochmal, falls von Interesse : Ich habe heute mal mit einer anderen Pfalnze die so ähnlich aussieht und mit Watte getestet.Bei der anderen Pfalnze war die Lichtbrechung nur sehr gering,bei Watte hätte ich mehr erwartet da sie sehr fein ist,aber die Watte zeigte rein garnix.Ich tippe mal auf die Oberflächenbeschaffenheit der Faser.Man müsste jetzt mal ein Elektronenmikroskop haben ;-)

VG RolfK

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