Da es am Himmel nix zu holen gibt, bin ich mit meiner neuen Makroscherbe mal in den Mikrokosmos abgestiegen. In der groben Baumrinde einer Kiefer sah ich ein kleines Spinnennetz, das leicht farbig wirkte, obwohl es die Sonne nur sehr spärlich beleuchtete. Die Fäden fanden durch den Wind keine Ruhe und zitterten mit mehr als 1000Hz. Dadurch sieht das Bild noch unwirklicher aus. Die Farben entstehen möglicherweise durch Interferenz.
Draufklicken und es wird größer.
Spinnweben zittern im Wind (100% Ausschnitt)
Als zweites fand ich Distelsamen, welche im Gegenlicht der Sonne ebenfalls recht farbenfroh daherkommen.
Distelsamen, 100% Ausschnitt
Die interferierenden Schneckenschleimspuren erspare ich euch. Diese muss ich nochmal bei Sonnenschein knipsen, wenn sie denn nochmal irgendwann scheinen sollte.......
Viele Grüße aus dem Mikrokosmos
Sven