Gewitter in der Toskana, Schwarzwaldföhn Aug/Sep 2013

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Laura Kranich
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Gewitter in der Toskana, Schwarzwaldföhn Aug/Sep 2013

Beitrag von Laura Kranich » 10. Sep 2013, 13:47

Hallo zusammen!

Nach einer kleinen Pause, die ich nach einem sehr fotointensiven Sommer mal gebraucht habe, gibt es wieder ein paar Bilder von mir.
Am Morgen des 28.08. in unserem Italienurlaub in der Toskana konnte ich ein fantastisches Gewitter aus unserem Hotel beobachten. Ich war gegen kurz vor 4 Uhr aufgewacht und nahm schlaftrunken ein Blitzen im Zimmer wahr, woraufhin ich schnell richtig wach wurde. Als ich auf unseren Balkon rausging, sah ich das prächtige Gewittersystem draußen über dem Mittelmeer, das mir dann ganz ohne Anfahrt eine tolle Show lieferte.

Das System war wohl ein organisiertes Multizellensystem, möglicherweise sogar eine Superzelle, von hinten wurden immer wieder neue Zellen aufgebaut, während zum Land hin die vorhergehenden versiegten. Es blieb über einen Zeitraum von mehr als 3 Stunden stets an der mehr oder weniger gleichen Stelle ohne erkennbar an Intensität zu verlieren. Gegen 7 Uhr entschloss ich mich dann meinen Schlaf fortzusetzen, nach 9 Uhr war von Gewitter nichts mehr zu sehen, stattdessen wieder strahlend blauer Himmel.

Über den Link unten findet ihr die Bilder, wenn ihr das erste anklickt, könnt ihr euch fotostreckenmäßig durchklicken. Das Einbinden ist immer so viel Aufwand, daher jetzt einfach mal so.

Das beste aber gleich vorweg:
Bild

https://www.dropbox.com/sh/6th3xji2jzmyp0j/5CX8wcw_ys

An einem weiteren Abend gab es einen Wolkenbruch, wie ich ihn in solch tropischen Ausmaß noch nie erlebt habe. Er kam buchstäblich aus heiterem Himmel, wir saßen abends am Strand um ein alljährlich wiederkehrendes Feuerwerk zu schauen, da sah man noch kaum ein Wölkchen am Himmel. Im weiteren Verlauf bildete sich eine einzelne wenig bedrohlich aussehende Cumuluswolke, die nicht weiterzog, sondern langsam einen immer größeren Teil des Himmels bedeckte. Irgendwann begann es zu tröpfeln, was sich über eine Zeitspanne von 15-30 Minuten kontinuierlich intensivierte, bis auf den Straßen Bäche flossen. Bald war die Kanalisierung mit den Wassermassen überfordert und es kam zu lokalen Überflutungen. Zwischendrin gab es dann zwei, drei Blitze, die alle sehr nah in meiner Nähe einschlugen und ohrenbetäubend laut waren. Genauso wie es begonnen hatte, nahm dann die Intensität nach etwa einer Stunde wieder langsam und kontinuierlich ab, bis sich irgendwann wieder die Sterne zeigten.

Als man sich wieder auf die Straße wagen konnte, zeigte sich folgendes Bild:
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Zu guter Letzt gab es am 02.09. als ich kurz zuhause im Schwarzwald und da auf der Hornisgrinde (1264 m) war, in der eingeflossenen Kaltluft bei Alpensicht (>200km) Altostratus lenticularis zu bestaunen und in einem solchen einmal eine eindrucksvolle Korona zu sehen.

Im Vordergrund das Achertal, rechts die Rheinebene:
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Auf der Hornisgrinde, Blick nach Süden
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Hier sind einige Alpengipfel zu sehen, die zwischen 200 und 250 km entfernt liegen.
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Da fällt mir jetzt noch ein Bild aus meinem Norwegentrip Anfang August ein, da gab es sehr schöne Föhneffekte in den Bergen. Das folgende Bild entstand am Essandsjø bzw. Nesjø in der Provinz Sør-Trøndelag, etwa 70km Luftlinie südwestlich von Trondheim. Das Sylmassiv im Hintergrund liegt direkt an der Grenze zu Schweden.

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Auf der Anfahrt:

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Viele Grüße aus Berlin,
Laura

http://www.lk-photo-film.de

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