Hallo Zusammen,
mich beschäftigt eine Frage zum Thema Regenbogen durch Mondlicht.
Was denkt Ihr bis zu welcher Mondphase es noch möglich ist, einen Mondregenbogen auf den Chip zu bannen?
Viele Grüße,
Micha
Frage zu Mondregenbogen
- Michael Großmann
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MathiasFleischer
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Re: Frage zu Mondregenbogen
Hallo,
in Hinsicht was aktuelle Kameras bei PL leisten koennen, wuerde ich meinen das locker bis zum 1/4-1/8 Mond was geht,
jenachdem wie schnell der Regen sich bewegt(Belichtungszeit) und was man an lichtstarken Objektiven zur Verfuegung hat.
MfG
Mathias
in Hinsicht was aktuelle Kameras bei PL leisten koennen, wuerde ich meinen das locker bis zum 1/4-1/8 Mond was geht,
jenachdem wie schnell der Regen sich bewegt(Belichtungszeit) und was man an lichtstarken Objektiven zur Verfuegung hat.
MfG
Mathias
- Andreas Möller
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Re: Frage zu Mondregenbogen
Ich denke auch, dass ein 1/4 oder 1/8 Mond vollkommen ausreichen wird. Wenn nicht, sogar noch weniger. Ich sag nur tertiärer Regenbogen 
Das Erscheinen des Regenbogens hängt ja nicht nur von der Intensität des Lichtes ab, sondern auch von der Höhe sowie Beschaffenheit der Tropfen.
Aber wie immer: Porbieren geht über studieren.
Grüße, Andreas
Das Erscheinen des Regenbogens hängt ja nicht nur von der Intensität des Lichtes ab, sondern auch von der Höhe sowie Beschaffenheit der Tropfen.
Aber wie immer: Porbieren geht über studieren.
Grüße, Andreas
- Elmar Schmidt
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Re: Frage zu Mondregenbogen
Hallo Michael,
es ist nicht ganz die Antwort auf Deine Frage, aber hier sind die ugf. linearen Mondhelligkeiten für einige Phasenwinkel im Dreieck "Erde-Mond-Sonne" [Quelle: eig. Untersuchungen, unpubliziert]:
5 Grad: 0,88 (typ. Vollmond)*
15 Grad: 0,70
30 Grad: 0,48
45 Grad: 0,31 ("Dreiviertelmond")
60 Grad: 0,20
75 Grad: 0,13
90 Grad: 0,085 ("Halbmond")
135 Grad: 0,025 ("Viertelmond")
---
*1,00 wird nicht erreicht, weil dann eine Mondfinsternis vorliegt.
Beachtlich ist die viel stärker als die beleuchtete Fläche abnehmende Helligkeit, was sich natürlich direkt in einen Regenbogen fortschreibt. Ich würde sagen, unterhalb des Halbmonds (1/10 Vollmondhelligkeit) wird's sehr schwierig, übereinstimmend mit folgendem OPOD:
http://www.atoptics.co.uk/fz158.htm
Gruß, Elmar
es ist nicht ganz die Antwort auf Deine Frage, aber hier sind die ugf. linearen Mondhelligkeiten für einige Phasenwinkel im Dreieck "Erde-Mond-Sonne" [Quelle: eig. Untersuchungen, unpubliziert]:
5 Grad: 0,88 (typ. Vollmond)*
15 Grad: 0,70
30 Grad: 0,48
45 Grad: 0,31 ("Dreiviertelmond")
60 Grad: 0,20
75 Grad: 0,13
90 Grad: 0,085 ("Halbmond")
135 Grad: 0,025 ("Viertelmond")
---
*1,00 wird nicht erreicht, weil dann eine Mondfinsternis vorliegt.
Beachtlich ist die viel stärker als die beleuchtete Fläche abnehmende Helligkeit, was sich natürlich direkt in einen Regenbogen fortschreibt. Ich würde sagen, unterhalb des Halbmonds (1/10 Vollmondhelligkeit) wird's sehr schwierig, übereinstimmend mit folgendem OPOD:
http://www.atoptics.co.uk/fz158.htm
Gruß, Elmar
-
Alexander Haußmann
- Beiträge: 1182
- Registriert: 6. Mär 2006, 13:39
- Wohnort: Hörlitz / Dresden
Re: Frage zu Mondregenbogen
Hallo Leute,
also meiner Meinung nach kommt es da auch sehr auf die Umgebung und die Mondhöhe an! Kleines Beispiel, letzten Donnerstagabend in Dresden hats geregnet, ich bin auf dem Fahrrad unterwegs gewesen und dann scheint plötzlich der tiefstehende Fast-Vollmond für ca. 1 min durch eine Wolkenlücke - in den Häuserschluchten war ich natürlich chancenlos für einen Mondregenbogen, aber auch an den freieren Orten der Stadt (an die ich mich natürlich in der kurzen Zeit nicht hinteleportieren konnte) wärs wegen Umgebungslicht kritisch geworden. Am Sonntag morgen gegen 02.00 gabs für mich in der Lausitz nochmal eine Chance, fast perfekte Bedingungen - etwas Regen aus in Richtung Mond sehr dünnem As, nur bei einer Mondhöhe um 50° wenig praktikabel.
Wenn nun der Halbmond nur ca. 10% der Vollmondhelligkeit bringt, muss also der Hintergrund um den Faktor 10 besser (d.h. dunkler) sein - aus dem Wohnungsfenster wird das wohl keiner von uns "Zivilisierten" schaffen - vielleicht aus einer alaskischen Blockhütte...
Viele Grüße,
Alex
also meiner Meinung nach kommt es da auch sehr auf die Umgebung und die Mondhöhe an! Kleines Beispiel, letzten Donnerstagabend in Dresden hats geregnet, ich bin auf dem Fahrrad unterwegs gewesen und dann scheint plötzlich der tiefstehende Fast-Vollmond für ca. 1 min durch eine Wolkenlücke - in den Häuserschluchten war ich natürlich chancenlos für einen Mondregenbogen, aber auch an den freieren Orten der Stadt (an die ich mich natürlich in der kurzen Zeit nicht hinteleportieren konnte) wärs wegen Umgebungslicht kritisch geworden. Am Sonntag morgen gegen 02.00 gabs für mich in der Lausitz nochmal eine Chance, fast perfekte Bedingungen - etwas Regen aus in Richtung Mond sehr dünnem As, nur bei einer Mondhöhe um 50° wenig praktikabel.
Wenn nun der Halbmond nur ca. 10% der Vollmondhelligkeit bringt, muss also der Hintergrund um den Faktor 10 besser (d.h. dunkler) sein - aus dem Wohnungsfenster wird das wohl keiner von uns "Zivilisierten" schaffen - vielleicht aus einer alaskischen Blockhütte...
Viele Grüße,
Alex
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