Der Abend begann mit dem Versuch den Turm unseres Schlosses im Himmel (als Brockengespenst) zu fotografieren, als plötzlich Regenwolken den Schatten perfekt machten. Vielleicht täuscht der erste Blick, aber hier sieht man den Schatten des Turms in den Wolken, nicht den Turm selbst. Auf dem stehe ich nämlich gerade.

Der aufkommende Regen zeichnete mir dazu gleich einen Regenbogen. Da die Lampe aber unter mir ist und ich nach oben blicke, bildet der Regenbogen (hier nur gelb, da die Lampe nicht alle Lichtwellen ausstrahlt) einen fast horizontal liegenden Kreis in der Luft. Lieder schiffte es so stark, dass ich die Kamera unterstellen musste und so nur ein Teil des Bogens abgebildet werden konnte.

Anschließend suchte ich draußen im Feld nach dem Nachtregenbogen und fand ihn wieder. Er verblüfft mich ziemlich stark, weil meine Konstruktionen des Bogens auf Papier den Bogen eigentlich gar nicht entstehen lassen dürften. Trotzdem ist er da.
