heute gab es Halos in mehreren Etappen, zunächst klassischer Aufbau über NS, ZZB zum OBB und SLB, am Schluss noch Parry. Das alles in der Eiswolke am Brämabüel (Richtung Sonne). Nachdem letztere "aufgegangen" war, also über den Gipfel guckte, leckte sie in 7 Minuten alles weg.
Später waberten dann noch die Eiswolken von der Parsenn, sozusagen im Rücken im NW, durch das Dorf und erzeugten OBB und ILB. Am Schluss noch ein Bild aus einer dieser Parsennwolken heraus, von Marcia Phillips, Mitarbeiterin Schweizer Lawinenforschungsinstitut.
Hier die Freudenspender in Aktion, am Brämabüel im Südosten:

hier ein Blick auf die Parsenn links, mit den Eiswolken, die später durch Davos zogen.

Als erstes war der Zirkumzenitalbogen zu sehen:

Mit zunehmendem Kristallwachstum auch der Obere Berührungsbogen:


Hier die Halogemeinschaft ungefähr bei maximaler Ausprägung. Je nach Wolkenschwaden waren die einzelnen Halos unterschiedlich gut zu sehen. Rechts ist gut der mittlere Lowitzbogen zu erkennen, spätestens im R-B-Bild sieht man ihn von der NS ausserhalb des 22°-Kreises nach oben ziehen.



Seit längerer Zeit mal wieder ein richtig weit nach unten reichender Supralateralbogen (links),
und die Andeutung des Tape-Bogens sitzt auch an der richtigen Stelle:

Etwas später am Ausgang des Sertigtales, unser zweiter Kaltluftsee. Die Sonne hat schon kräftig zugeschlagen, aber die Nebensonne mit Schweif ist hübsch:

Wieder in Davos und etwas später sehen wir hier einen schön geschwungenen Oberen Berührungsbogen:


Kurz vor Auflösung schafften es die Säulchen noch, sich zu beruhigen und doppelt orientiert zu schweben (Parrybogen):

Und plötzlich tut sich rechts noch ein weiterer Bogen auf, der Infralateralbogen. Den sehe ich wirklich nicht häufig, und vor allem habe ich ihn noch nie so in der Wolke gesehen:


(etwas nachgeholfen, schäm...

Der Du-weisst-schon war heute nicht zu sehen
enjoy!
Bertram


