Am Neujahrstag war ich mit einer Freundin an der Hornisgrinde im Nordschwarzwald unterwegs und man konnte dank der einströmenden Warmluft nach der vorhergehenden Dauerfrostphase die wunderbaren Qualitäten einer Inversionslage genießen.
Ich habe mich schon öfter gefragt, warum die Alpen von dort aus gesehen oft merkwürdige Formen haben, man kleine Türmchen oder ziemlich rechteckige Klötze sieht. Jetzt ist aber der Groschen gefallen, es müssen einfach Brechungs- und Reflexionseffekte sein. Dass ich sie noch nie als solche erkannt habe, liegt wahrscheinlich auch daran, dass selbst wenn man sie sieht, die Kontraste nicht sonderlich gut sind, schließlich sind es ja auch um die 200km Entfernung.. Aber die turmartigen Formen auf den folgenden Bildern (besonders dem 2.) deuten für mich stark darauf hin.
Außerdem gab es eine schwache rechte Nebensonne (der Ring auf dem vorletzten Bild ist nur ein hübscher Linseneffekt), einen fantastischen Sonnenuntergang über dem Wolkenmeer vor den Vogesen sowie einen schon vor Sonnenuntergang sehr klar und hell erscheinenden Mond.











Liebe Grüße aus Kiel,
Chris

