Lieber Elmar,
vielen Dank für die interessante Recherche!
Das mit den Wellen ist gar nicht mal so abwegig, denn auch eine tiefere Stratocumulusdecke hat ja Wellen, die sich bewegen.
Allerdings ist beim Sonnenuntergang die Sonnehöhe schon -1°, 7 Minuten später (beim Verglühen der letzten "Perle") schon -2°. Das heißt, wenn allein die Wellen das erzeugen würden, müßten sie eine Amplitude von 2° haben, was sie aber nicht hatten. Insofern glaube ich, daß beides eine Rolle spielt, die Sonne wird durch Luftspiegelungseffekte an der Inversionslinie nach oben gespiegelt und die Wogenwellen verursachen die "Perlen".
Hier mal noch eine Luftspiegelung am 160km entfernten Bayrischen Wald ein paar Tage vorher, ebenfalls oberhalb der Inversionsschicht. So breit gelaufen wie der Berg links unten war ja auch die Sonne am Horizont.
LG Claudia