am 17.02. begann es bei uns abends bei Temperaturnen um 0° zu schneien. Da diese Temperaturen zum Fotografieren eigentlich zu hoch sind, habe ich einen Kühlakku aus dem Tiefkühlfach zum Kühlen beim Aufnehmen genutzt. Der Hintergrund ist nichts anderes als schwarzes Klebeband, augeklebt auf dem eigentlich türkisblauen Kühlakku. Eigentlich hätte die Aufnahme mehr oder weniger schwarz-weiß sein müssen. Es zeigte sich jedoch, dass ich offenbar zufällig einen Beleuchtungswinkel gewählt hatte, bei dem sich an mehreren Stellen im Schneekristall Lichtbrechungserscheinungen zeigten. Da der Kristall sehr schräg auf dem Untergrund lag, musste ich mehrere Aufnahmen zu einem Fokussatack zusammenfügen. Dabei zeigten sich jedoch einige Schwächen bei der automatischen Berechnung des Fokusstacks. Das Ergebnis ist zwar durchaus interessant, aber sehr natürlich wirkt das Resultat nicht:

Daher habe ich das Ganze nochmal auf die "Hardcore"-Methode gemacht und alles mit der Stempelfunktion manuell zusammen gesetzt. Dieses Ergebnis sieht dann so aus:

Da das Farbenspiel doch eher dezent ist, habe ich hier nochmal einen "Crop" in Originalauflösung, dann sieht man das Farbenspiel besser:

Welches der Bilder den Effekt nun am Besten zeigt, kann jeder für sich selbst entscheiden. Schade, das die Beobachtungsbedingungen hier am Rande der Tiefebene/Mittelgebirge nur so selten gut sind. Selbst gewöhnlicher Reif ist hier kein Massenphänomen (zumidest nicht am Wochenende
Vielleicht gefällt's ja!
Viele Grüße, Reinhard