Einige Zeit später tauchte das Bild mit den Bögen um den Leuchturm auf, der ebenfalls in der Lage war einen Schnitt durch diesen Apfel zu machen und Bögen isoliert darzustellen.
Heute ist mir endlich mal ein Versuch im Nebel gelungen. Über einen rotierenden Spiegel habe ich eine grünen Laserstrahl zu einer einheitlichen Fläche abgelenkt und so Bögen isoliert.

Dieses Bild zeigt einen reversen Regenbogen (hier Nebelbogen). Dabei entsteht der Bogen um die Lichtquelle. Wer genau hinsieht kann auch den 51°-Nebelbogen sehen. Das ist allerdings nicht der äußere, sondern der innere Bogen. Beim reversen Lampenregenbogen ist der 51° Bogen innen, während der 42°-Bogen außen läuft, klingt paradox, ist aber so.

Was mein Objektiv nicht hergab, ist, dass der Bogen wirklich als Schnitt durch den Apfel gesehen werden kann. Er läuft von der Lichtquelle um den Betrachter herum und mündet im Auge des Betrachters. Hier ein kleiner Ausschnitt.

Verändert man die Perspektive, dann schneidet man den Apfel immer wieder neu. Dabei läßt sich mit zunehmender Höhe der Bogen von der Lichtquelle. Dass der Bogen dabei dunkler wird liegt nicht an der Optik des Phänomens, sondern daran, dass der Laser immer schwächer wird, je kälter er wird. Ich musste ihn immer wieder neu heizen, was in diesem Komposit nicht der Fall war.

Schaulustige erzeugen mit ihrem blöden Auto einen weiteren Nebelbogen.
Grüße aus Hammelburg, Christian