Elmar und ich waren in der Baja California, Mexiko, um die Mondfinsternis zu beobachten. Während Elmar schon am 17.01. eine gigantische Lichtsäule aus dem Flugzeug heraus beobachten konnte, hing Berlin noch unter dichten Wolken.
Am 19.01. ging es dann auch bei mir los. Früh am Morgen gegen 09:00 Uhr begrüßte mich der erste Halo am Flughafen Tegel:

Weiter ging es auf dem Flug von Berlin nach Newark. Noch in Deutschland traten diese netten Halos auf:

22°-Ring, Untere Lichtsäule, Untersonne, Unternebensonne

Sehr ausgedehnte Untersonne über Neufundland

Kurz vor der Landung in New York zeigte sich ein schwacher 9°-Ring auf 10km Höhe:

Am 20.01., den Tag der Mondfinsternis, fuhr ich dann von Ensenada, Mexiko hoch zum Observatrium. Auf dem Weg dahin gab es folgendes zu bestaunen:


Auch während der Mondfinsternis gab es eigentlich fast durchgängig den 22°-Ring zu sehen. Am hellsten war zum Ende der Mondfinsternis hin:

Zurück bin ich am 22.01. von San Diego nach Frankfurt geflogen. Kurz vor der Landung in Frankfurt (am 23.01. gegen 11:00 Uhr) sah ich einen leuchtend-hellen Unterhorizontalkreis. Wir befanden uns gerade wenige Meter über der Wolkendecke. Natürlich hab ich schnell das Handy ausgepackt, um Fotos zu schießen. Doch als es griffbereit war, befanden wir uns schon in der Wolkenschicht und der Unterhorizontalkreis verschwand. Die ganze Erscheinung war nur ca. 15 Sekunden lang zu sehen gewesen. Ein Foto hat ihn trotzdem erwischt.


Die USM zeigt noch eine Art "Unter-Wegeners". Kann das möglich sein? Visuell habe ich nichts dergleichen wahrgenommen.
Viele Grüße,
Andreas