wie auch letztes Jahr möchte ich an dieser Stelle einen Thread über Eis- und Schneekristalle eröffnen. Ich ziele dabei sowohl auf optische Erscheinungen als auch die (visuell beeindruckenden) Strukturen ab. Dabei lässt es sich nicht ganz verhindern, dass man da ab und an in Off-Topic-Bereich abgleitet. Ich bitte das zu Entschuldigen, denke aber, dass dieses nicht unbedingt ein Problem darstellt.
Anfangen möchte ich hier mit 6 Bildern von Beugungs- bzw Interferenzerscheinungen, aufgenommen auf der Oberfläche einer zugefrorenen Vogeltränke:
Bild 1:

Bild 2:

Bild 3:

Bild 4:

Bild 5:

Bild 6:

Kurze Erklärung:
Die Farben haben, wie ich inzwischen weiß, eine organische Ursache. In der Vogeltränke befanden sich ein paar verrottende Platanenblätter. Insbesondere in der Nähe dieser Blätter, befand sich ein ölähnlicher bläulich-weißer Film, welcher im streifenden Licht farbig schillerte. Dieser Film könnte aus fettigen bzw. wachsartigen Substanzen bestehen. Denkbar sind auch Kolonien von Mikroorganismen (Einzeller, Bakterien oder ähnl.) Das Stichwort hierfür dürfte "Kahmhaut" lauten, der Begriff lässt sich "ergoogeln". Die Erscheinung dürfte mit optischen Erscheinungen durch Algen vergleichbar sein.
So gesehen fange ich eigentlich mit einer eher untypischen Eiserscheinung an, die Kristallstrukturen sind hier eher "zierendes Beiwerk".
Aber Eis kann auch direkt Interferrenzerscheinungen verursachen, doch dazu in Kürze mehr!
Weitere Hinweise:
Die zum Teil seltsam anmutenden Hintergrundfarben, insbesondere das grünlich - grau und auch das violette "Ausblühen" sind ursächlich im verwendeten LED-Licht zu suchen. Über die Beleuchtung und auch dem immerwieder misslingenden Weißabgleich muss ich mir nochmal Gedanken machen.
In der nächsten Zeit werde ich weitere Beiträge in Puncto Eis- und Schneekristalle einstellen. Die einzelnen Beiträge sind nachThemenschwerpunkt getrennt, damit das ganze etwas besser gegliedert wird.
Ich hoffe, das dieses Thema auch für Euch von Interesse ist und freue mich auf Eure Komentare.
Viele Grüße an Euch alle,
Reinhard!








