nach einem nach Südosten abziehenden Gewitter, fiel mir vor zehn Tagen abends in Moosburg ein Halo auf, den ich vor Ort im Grunde richtigerweise als rechte Nebensonne einschätzte.

Aufnahmedaten: Motorola Defy (Handy), 03.09.2022 18:50 MESZ, f=4,71 mm, Digitalzoomratio 2,65 (KB 71,55 mm)* f/1,7 (ISO 100) 1/5549 s
Bild wurde zur Ausrichtung an der Hauskante leicht gedreht und dabei gecroppt

Aufnahmedaten: Motorola Defy (Handy), 03.09.2022 18:52 MESZ, f=4,71 mm Digitalzoomratio 2,65 (KB 71,55 mm)* f/1,7 (ISO 100) 1/10239 s
Leider läßt sich nur das erste Bild an Haus- und Dachkanten ausrichten, und trotzdem steht der Halo hier noch leicht schräg nach links. Das verweist zunächst auf einen Haloringteil mit Nebensonnenansatz, wie Michael im Folgepost meint. Doch hat der 22-Grad-Ring ohne Umschreibung (wie hier bei einer Sonnenhöhe von 8,5 Grad) seitlich i.a. nicht diese Farbstärke. Von daher halte ich den Halo eher für eine jener aus Eisnebel manchmal bekannten verlängerten Nebensonnen, erzeugt und begrenzt durch einen Eiswolkenstreifen. Vielleicht hat Windverblasung der Eiskristalle für die Schrägstellung gesorgt, aber das ist jetzt spekulativ und mit den "aus der Hüfte geschossenen" Fotos nicht mehr zu belegen.
Viele Grüße
Elmar
*Was zu meiner zwischenzeitlichen Verwirrung beitrug, war das in den beiden Folgeposts ermittelte, eigenartige EXIF-Verhalten meines neuen Smartphones (Military Standard