In Davos (1600m) waberten ein paar "Wolkenfetzen" in mittlerer Höhe herum. Tatsächlich waren das aber gereifte Schneekanonenwolken:

Während der Fahrt mit der Parsennbahn kamen wir an den unteren Rand der dichteren Gefilde. Die Bahn hat Panoramafenster (leider vereist), durch die man auch nach oben schauen kann:

Jetzt sind wir mittendrin, und der esoterische Effekt fängt an: die Farben nehmen ab und alles wird unscharf. Wenn jetzt Buddha auf einem roten Kissen daherschweben würde - keiner würde sich wundern.

Aber wir sind ja fest in Gottes Hand, was er uns in 2000m Höhe auch gleich in Erinnerung ruft - er muss Germane sein und droht uns mit der Doppelaxt:

Wir nähern uns in 2200m dem oberen Rand des Räucherwölkchens und die Nebensonnen erblühen hübsch:

Am Gipfel (2400m) haben wir die Esoterik endgültig hinter uns gelassen und geniessen den Ausblick. Wenn man das unirdische Blau des Himmels betrachtet: Ich habe kein Polfilter! (Aber eines bestellt...
Das gesamte Gewölk ist Schneekanonen-induziert! Es hängt gut sichtbar an einer Inversion fest. Durch Sonneneinstrahlung wird in zwei bis drei Stunden nichts mehr davon übrig sein.

Noch ein Detail, der Piz Kesch (3418m) im Süden, den ich auch schon zwei Mal betreten habe:

Mehr gab's nicht, zu Säulchen hat es nicht gereicht. Und ab heute Abend wieder 7 Tage Schneefall. So eine Verschwendung! Ich ziehe wohl besser zu Claudia...
Bertram






