der Tag begann schon mal mit einem atemberaubenden Purpurlicht, er konnte also nur gut werden:


Das im Hintergrund ist der ominöse Inntalnebel, also nix wie hoch auf unseren Sudelfeld'schen Beobachtungsposten. Und wir hatten Glück und es haben sich tatsächlich ein paar Eisnebelhalos gezeigt. Allerdings waren sie völlig Sudelfeld-untypisch: meist diffus und sehr kurzlebig (man konnte nicht mal zwischendrin Mittag essen fahren...).
Alles in allem sahen wir folgende Halos aufglitzern (Reihenfolge nach der Helligkeit)
- oberer Berührungsbogen
- "v"-förmiger Parrybogen
- rechte Nebensonne
- obere und untere Lichtsäule
- 22°-Ring(segmente)
- Bouguer's Halo oder Sudelgegensonnenbogen
Hier mal die besten Fotos von Wolfgang und mir:






Die Bedingungen waren so, daß die Nebel genau unterhalb der Jugendherberge endeten, man hätte also gleich von der Terasse aus beobachten können ...

Die Geisterschatten und Sudelfeldmonster haben natürlich auch wieder ihr Unwesen getrieben:



Später waren wir noch am Spitzingsee und haben eines unserer auffälligsten Schneedeckenhalos überhaupt gesehen. Am Anfang waren 22°- und 46°-Ring erkennbar, später dann nur noch der kleine Ring:


Mist ... jetzt hab ich den Faden verloren ...

Ach ja, ich wollte Bertram noch berichten, daß Spitzingsee schneemassenmäßig durchaus mit Davos mithalten kann ...
nur wir auf dem Sudelfeld hatten so wenig



Bei der Umrundung des Spitzingsees liefen wir etwa 10m über dem Weg, wahrscheinlich hatte man den Schnee von der Straße nach unten gekippt:

Besonders schön fand ich noch das Motiv hier: Ein Schneehaufen hinter mir und die lustigen Eiszapfen vor mir:

Viele Grüße
Claudia