es ist ja allgemein bekannt, dass eine polarisierende Sonnebrille den Regenbogen entweder je nach Neigungswinkel heller werden lässt oder er ganz unsichtbar wird. Bei meinen bisherigen Beobachtungen von Regenbögen war es immer so, dass der Regenbogenm bei waagerechter Kopfhaltung etwas besser als ohne Sonnenbrille zu sehen war. Je nachdem, zu welcher Seite ich dann meinen Kopf gekippt hatte, wurde er noch intensiver oder verschwand.
Bei einem sehr tiefen Regenbogen heute Nachmittag war dieser aber nahezu unsichtbar, wenn ich mit der Sonnenbrille bei waagerechter Kopfhaltung drauf geschaut hatte. Erst bei fast 90° Kippwinkel strahlte er so hell, wie ich es eigentlich gewohnt war. Ich hätte den dadurch fast übersehen, weil ich mich schon wunderte, wann er sich denn endlich bildet - dabei war er schon längst da...
Gibt es hier verschiedene Faktoren, die dafür sorgen, dass der Blick durch eine polarisierende nicht immer gleich ist, was den Kopfwinkel angeht? Mir war das bis jetzt noch nie aufgefallen...
Grüße, Sven