Grosser Meteorit Ursache fuer Knall

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Peter Wloch

Grosser Meteorit Ursache fuer Knall

Beitrag von Peter Wloch » 20. Jul 2002, 13:00

"Grosser Meteorit Ursache fuer Knall"

so die Headline des Zoller Alb Kuriers vom Freitag.

Am Dienstag um 23.40 ereignete sich ein lauter Knall,
von dem viele Leute geweckt wurden.
Dr. Stefan Juergen vom Tuebinger Institut fuer Astronomie
und Astrophysik sagte, das einiges fuer einen Meteoriten
spreche:
Er gehe "von einem ungewoehnlich grossen Meteoriten" aus,
der "in geringer Hoehe" explodiert sei.
Der Koerper habe wohl "einige Zentimeter Durchmesser gehabt".
Genaueres koenne man zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
Der Meteorit sei warscheinlich vollstaendig verdampft,
es sei unwarscheinlich, das Teile des Festkoerpers auf den Boden
aufgeschlagen seien.
Der Meteorit ueber dem Kreis Tuttlingen ist allem Anschein nach
in die Atmosphaere eingedrungen und nicht sofort verglueht.
Die enorme Druckwelle der Explosion hat im Zollernalbkreis
Fensterscheiben zum Erzittern gebracht.
Bei der Station Reutlingen/Tuebingen des Landeserdbebendienstes
in Freiburg wurden die Druckwellen registriert, die sich durch den
Zollernalbkreis bis nach Reutlingen fortpflanzten.
Kurz vor dem Knall hatten zahlreiche Menschen aus dem Zollernalbkreis
ein sehr intensives Licht beobachtet.
Sogar in Heidenheim, rund 120 km von Balingen entfernt oder in Sulz am
Neckar wurde das Lichtphaenomen registriert.
Die Schall- und Lichterscheinungen bei der Explosion eines grossen Meteoriten
sind normalerweise in einem Umkreis von 140 km warzunehmen.
"Fuer kurze Zeit war es taghell", so eine Leserin,
"einige Sekunden spaeter kam der Knall".
"Von einem unheimlich hellen Licht" erzaehlte eine Leserin,
"wie wenn jemand durch die Jalousien geleuchtet haette".
Manche dachten an die Flugzeugkatastrophe vom Bodensee.
Wieder andere an ein Erdbeben.
"Es habe ordentlich gekracht" und "meine Heizkoerper haben geklappert",
sagte ein Leser.
Vielen Buergern fuhr ein gehoeriger Schreck durch die Glieder.
Erst nach einiger Zeit der Anspannung, bis sie dann sicher waren,
"dass jetzt nicht mehr von oben runterkommt, wagten sie sich wieder ins Bett.
Denn die Bilder von Ueberlingen haben sich ins Gedaechtnis der Menschen eingebrannt.

Quelle: Zolleralbkurier, Freitag, 19.Juli 2002

Gruss
Peter


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