Der 16-Zoll Dobson zeigte den Erdbahnkreuzer, der uns in der Nacht zum Sonntag passieren wird, vorhin problemlos. Die Eigenbewegung relativ zu den Umgebungssternen war nach 10 Minuten gut erkennbar (V=93x). Die Helligkeit (laut Ephemeride ca. 13.5 mag.) varierte im Beobachtungszeitraum zwischen 0.20 und 2.50 MESZ um ca. 0.3 bis 0.4 mag. (Maxima gegen 1.15 und 2.45, Minima gegen 0.30 und 2.00, jeweils grob geschätzt). Gegenüber der mit Easy Sky mit neuen Bahnelementen gerechneten Bahn waren die beobachteten Positionen leicht nach Westen versetzt.
Zwischendrin einige helle Schnuppen und als krönender Abschluß M 33 mit prima Spiralarmen. Trotz starker Taubildung war die Durchsicht hervorragend und die Milchstraße - 7 km vom Darmstädter Stadtzentrum
entfernt - strukturiert erkennbar.
Gruß,
Gunnar
Visuelle Beobachtung von 2002 NY40
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