DPA Meldung im Darmstädter Echo mit PIC :
Prähistorische Stemenscheibe Restaurator Heiko Breuer zeigt die zwei Kilo schwere und rund 3600 Jahre alte Bronzeschale mit der Darstellung von Sonne, Mond und Sternen. FOTO: DPA
Fundort der Himmelsscheibe von Nebra
Das Geheimnis des Fundortes der 3600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra ist gelüftet .Gestern konn-ten erstmals Journalisten den Platz auf dem 252 Meter hohen Mittelberg im Ziegelrodaer Forst bei Nebra in Sachsen-Anhalt sehen, von dem zwei Raubgräber 1999 die Bronzescheibe geholt hatten. Den Tipp zur Aufklä-rung dazu bekam die Polizei von einem Hehler, der sich im Juli 2002 selbst stellte. Die Scheibe mit der ältesten konkreten astronomischen Sternenabbildung der Welt wurde in der frühen Bronzezeit in einer Grube auf dem Gipfel des Berges inmitten einer kreisförmigen Wallanla-ge deponiert, sagt Landesarchäologe Harald MelIer.
Wir wissen noch nicht, ob es sich um ein Fürstengrab oder ein Depot für heilige Güter handelt .Der Fundort stehe aber in einer Reihe mit der Steinkreis-Anlage von Stonehenge südwestlich von London. Die Sternenscheibe (die sieben dicht beieinander liegenden Goldpunkten werden als Sternenhaufen der Plejaden gedeutet) habe auf der Hügelspitze in Richtung Brocken gelegen, erklärt der Astronom von der Ruhr Universität in Bochum, Wolf-hard Schlosser. Die Wallanlage war so beschaffen, dass die Sonne zur Sommersonnwende hinter dem Brocken verschwindet Zusammen mit der Scheibe war die Wall-anlage das älteste Observatorium der Menschheit". dpa
Gruß Eric
Noch was zur Himmelsscheibe...mit PIC*
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