Komme soeben retour von einem kleinen Teleskoptreffen bei uns in der Nähe.
Hier schneite es eigentlich den ganzen Tag und wir dachten, dass wir halt im Langis (Glaubenberg, 1400 Meter über Meer) nur gemütlich zusammensitzen werden. Die Autobahn war noch gut befahrbar. Ab Sarnen war dann die Strasse schneebedeckt und es schneite ziemlich stark. Oberhalb von Stalden dann immer mehr Schnee. Wir kamen ohne Probleme hoch, auch wenn ein paar Idioten dort oben mit Motorrädern noch Schneerennen veranstalteten. Oben angekommen glaubten wir nicht, was wir sahen. Auf dem Parkplatz waren plötzlich Sterne zu sehen.
Wir warteten noch einige Zeit im Restaurant, weil es doch immer noch leicht schneite. Es trafen immer mehr Leute ein, die noch Ketten montiert hatten.
Dann um ca. 22.30 Uhr plötzlich der Aufruf: Alles klar, alles baut Geräte auf.
Innert kurzer Zeit waren etwa 8 Teleskope aufgebaut. Auch mit Feldstechern wurde beobachtet. Es gab eine wunderbare klare Winternacht. (Das erste Mal seit Monaten, dass man hier wieder beobachten kann)
So grasten wir das ganze Programm mit Jupiter, Saturn, M44, M45, M42 und sogar dem Pferdekopfnebel ab. (In einem grossen Dobson)
Der einzige Nachteil der Nacht war, dass es sehr kalt war und immer kälter wurde. Alles wurde steif. Jemand hat dann an seinem Teleskop ein Thermometer angebracht. Was war das überraschende Ergebnis?
-19.2° Celsius.
So um 0100 Uhr verabschiedeten wir uns von den anderen, die oben blieben um nach Luzern zurückzukehren.
Das Teleskoptreffen ist noch bis am Sonntag im Gange. (Falls noch jemand Interesse hat)
Wenn hier schon kein Polarlicht, dann polarähnliche Temps und schönen klaren Nachthimmel.
Hier noch ein Link zur Veranstaltung: http://www.astrooptik.ch/teleskoptreffen/
Gruss
Markus
Beobachtungsnacht
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