Mal ne blöde Frage: Wird die Morgendämmerung am Samstag dunkler sein als sonst oder wird man das überhaupt nicht merken?
Gruß,
Markus
SoFi
-
ERic
Re: SoFi
Hallo Markus!
... es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten!
> Mal ne blöde Frage: Wird die Morgendämmerung am Samstag dunkler
> sein als sonst oder wird man das überhaupt nicht merken?
> Gruß,
> Markus
Hier ist die Antwort ganz unten im letzten Absatz enthalten:
Tipps für die Beobachtung:
Achtung, bitte die Augen schützen!
Ob schon direkt bei Sonnenaufgang ein Sonnenfilter (Baader-Filterfolie, bzw. Finsternisbrille vom Optiker oder Astrohändler) eingesetzt werden muss, hängt davon ab, wie klar die Sicht am Finsternismorgen ist. Bei sehr klarer Luft und wolkenlosem Himmel ist es möglich, dass die Sonne schon beim Sichtbarwerden am Horizont zu hell ist, um mit bloßem Auge oder gar mit dem Fernglas hineinzuschauen. Die Augen müssen dann unbedingt mit einem Filter geschützt werden. Das gilt auch für Fotografen beim Blick durch den Kamerasucher ! (Der Filter muss VOR dem Objektiv angebracht sein, nicht zwischen Auge und Sucher.) Verwenden Sie bitte keine 'Rettungsfolie' aus dem Verbandskasten, denn diese ist nicht UV-sicher und liefert obendrein eine schlechte Bildqualität. Baader Sonnenfilterfolie gibt es in zwei optischen Stärken: stark filternd (Dichte 5) und mittelstark filternd (Dichte 3.
. Ist bei Sonnenaufgang die Atmosphäre leicht dunstig und erscheint die Sonne matt bis mäßig hell leuchtend, kann zunächst noch ohne Filter beobachtet und fotografiert werden. Sobald der Lichteindruck unangenehm wird, muss das Filter eingesetzt werden, zunächt D 3.8, dann D 5 - Folie. Die von der SoFi 99 her bekannten Brillen enthalten D 5 Folie und können zu Beginn zu dicht sein. Es empfiehlt sich daher (wie schon beim Merkurdurchgang am 7.5.03) auch die schwächer filternde D 3.8 Folie bereit zu halten.
Suchen Sie sich in den kommenden Tage einen geeigneten Beobachtungsplatz, oder schließen Sie sich einer Beobachtergruppe an. Der Beobachtungsort muss freie Sicht bis herab zum Horizont ermöglichen, denn die interessanteste Phase der Finsternis mit der schmalsten Sichel spielt sich direkt über dem Horizont ab.
Wer Fotos machen möchte, sollte seine Ausrüstung (inkl. Filtern) zuvor testen - bei klarem Wetter kann hierzu einer der nächsten Sonnenauf- oder Untergänge genutzt werden. Notieren Sie sich die Aufnahme- und Belichtungszeiten, Blendenwerte sowie das verwendete Filmmaterial. Notizen zum atmosphärischen Zustand während der Aufnahmen helfen, am Finsternismorgen die getesteten Einstellungen den dann herrschenden Bedingungen anzupassen. Die eindruckvollsten Fotos könnten zu Beginn mit Teleobjektiven von ca. 135 mm bis 500 mm gelingen, da diese die als Sichel aufgehende Sonne über der Landschaft ablichten können. Die längeren Fernrohrbrennweiten bieten zu wenig Gesichtsfeld, um die Landschaft optimal ins Bild einbeziehen zu können.
Begeben Sie sich bitte rechtzeitig zum Beobachtungsort. Schon vor Sonnenaufgang wird ein Finsterniseffekt in Form eines unnatürlich dunklen Dämmerungshimmels erkennbar sein. Während es bis ca. 5 Uhr allmählich heller wird, dürfte in den dann folgenden 15 bis 20 Minuten eine merkbare Stagnation im Anstieg der Himmelshelligkeit zu beobachten sein.
(Text von der Seite: http//www.aaw-darmstadt.de entnommen)
Viel Spass bei der SOFI!
Gruss Eric
... es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten!
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> sein als sonst oder wird man das überhaupt nicht merken?
> Gruß,
> Markus
Hier ist die Antwort ganz unten im letzten Absatz enthalten:
Tipps für die Beobachtung:
Achtung, bitte die Augen schützen!
Ob schon direkt bei Sonnenaufgang ein Sonnenfilter (Baader-Filterfolie, bzw. Finsternisbrille vom Optiker oder Astrohändler) eingesetzt werden muss, hängt davon ab, wie klar die Sicht am Finsternismorgen ist. Bei sehr klarer Luft und wolkenlosem Himmel ist es möglich, dass die Sonne schon beim Sichtbarwerden am Horizont zu hell ist, um mit bloßem Auge oder gar mit dem Fernglas hineinzuschauen. Die Augen müssen dann unbedingt mit einem Filter geschützt werden. Das gilt auch für Fotografen beim Blick durch den Kamerasucher ! (Der Filter muss VOR dem Objektiv angebracht sein, nicht zwischen Auge und Sucher.) Verwenden Sie bitte keine 'Rettungsfolie' aus dem Verbandskasten, denn diese ist nicht UV-sicher und liefert obendrein eine schlechte Bildqualität. Baader Sonnenfilterfolie gibt es in zwei optischen Stärken: stark filternd (Dichte 5) und mittelstark filternd (Dichte 3.
Suchen Sie sich in den kommenden Tage einen geeigneten Beobachtungsplatz, oder schließen Sie sich einer Beobachtergruppe an. Der Beobachtungsort muss freie Sicht bis herab zum Horizont ermöglichen, denn die interessanteste Phase der Finsternis mit der schmalsten Sichel spielt sich direkt über dem Horizont ab.
Wer Fotos machen möchte, sollte seine Ausrüstung (inkl. Filtern) zuvor testen - bei klarem Wetter kann hierzu einer der nächsten Sonnenauf- oder Untergänge genutzt werden. Notieren Sie sich die Aufnahme- und Belichtungszeiten, Blendenwerte sowie das verwendete Filmmaterial. Notizen zum atmosphärischen Zustand während der Aufnahmen helfen, am Finsternismorgen die getesteten Einstellungen den dann herrschenden Bedingungen anzupassen. Die eindruckvollsten Fotos könnten zu Beginn mit Teleobjektiven von ca. 135 mm bis 500 mm gelingen, da diese die als Sichel aufgehende Sonne über der Landschaft ablichten können. Die längeren Fernrohrbrennweiten bieten zu wenig Gesichtsfeld, um die Landschaft optimal ins Bild einbeziehen zu können.
Begeben Sie sich bitte rechtzeitig zum Beobachtungsort. Schon vor Sonnenaufgang wird ein Finsterniseffekt in Form eines unnatürlich dunklen Dämmerungshimmels erkennbar sein. Während es bis ca. 5 Uhr allmählich heller wird, dürfte in den dann folgenden 15 bis 20 Minuten eine merkbare Stagnation im Anstieg der Himmelshelligkeit zu beobachten sein.
(Text von der Seite: http//www.aaw-darmstadt.de entnommen)
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