Hallo!
Nachdem gestern Abend die BBC Doku über die Ozeane in der ARD vorbei war und das Thermometer um 00:00 MESZ immer noch +23°C anzeigte, habe ich spontan meine Sachen gepackt und bin zur Sternwarte gefahren.
Dort angekommen, habe ich zuerst meine zweite Aufnahme auf Pluto geschossen, um die Bewegung darstellen zu können.
Danach zeigte ein erster Blick auf den Mars das noch recht bescheidene Seeing an.
Um 01:17 MESZ kam dann Iridium 37 mit vorhergesagten -6mag vorbei. Tatsächlich wurden es dann aber sicher -8mag und ich war erstmal geblendet.
Naja, für solche Zeiten ist der Mond gerade gut genug und so bin ich ein wenig spazieren gegangen.
So langsam hörte auch das wabern auf und so ging es zurück zum Mars. Das Seeing war jetzt wirklich besser und man konnte die alten bekannten Mare Erythraeum, nördliche Polhaube und die südliche Polkappe wieder sehr schön sehen.
Also habe ich auch hier wieder ein paar Fotos geschossen und dann weiter beobachtet.
Zwischendurch kam aber erstmal die ISS um 01:51 MESZ vobei und ich konnte auch hier bei 86x wieder die Module und Solarpanele bestens erkennen.
Gegen 2 MESZ setzte dann eine Phase mit sehr gutem bis hervorragendem Seeing ein und ich konnte fast soviele Details am Mars sehen, wie in der legendären Session "Mars am Sonntagmorgen, Teil 2" am 29.06.
Besonders Sinus Meridiani und Sinus Sabaeus erinnerten stark an ein weitere "Auge des Mars", neben Solis Lacus.
Da leider kein Wochenende ist, bin ich danach mal wieder nach Hause gefahren, wo bei netten +21°C immer noch tropische Verhältnisse vorherschten.
Fazit, eine Beobachtungsnacht in kurzen Hosen und T-Shirt bei exzellenten Bedingungen ist zwar ganz nett, aber warum passiert sowas immer dann, wenn gerade Vollmond ist oder war?
Klaren Himmel!
Ulrich
Mars am Mittwochmorgen (ZM342-0)
-
Peter Broich
Re: Mars am Mittwochmorgen (ZM342-0)
Hi Ulrich.
Hallo!
> Nachdem gestern Abend die BBC Doku über die Ozeane in der ARD
> vorbei war und das Thermometer um 00:00 MESZ immer noch +23°C
> anzeigte, habe ich spontan meine Sachen gepackt und bin zur
> Sternwarte gefahren.
> Dort angekommen, habe ich zuerst meine zweite Aufnahme auf Pluto
> geschossen, um die Bewegung darstellen zu können.
> Danach zeigte ein erster Blick auf den Mars das noch recht
> bescheidene Seeing an.
> Um 01:17 MESZ kam dann Iridium 37 mit vorhergesagten -6mag
> vorbei. Tatsächlich wurden es dann aber sicher -8mag und ich war
> erstmal geblendet.
> Naja, für solche Zeiten ist der Mond gerade gut genug und so bin
> ich ein wenig spazieren gegangen.
> So langsam hörte auch das wabern auf und so ging es zurück zum
> Mars. Das Seeing war jetzt wirklich besser und man konnte die
> alten bekannten Mare Erythraeum, nördliche Polhaube und die
> südliche Polkappe wieder sehr schön sehen.
> Also habe ich auch hier wieder ein paar Fotos geschossen und
> dann weiter beobachtet.
> Zwischendurch kam aber erstmal die ISS um 01:51 MESZ vobei und
> ich konnte auch hier bei 86x wieder die Module und Solarpanele
> bestens erkennen.
> Gegen 2 MESZ setzte dann eine Phase mit sehr gutem bis
> hervorragendem Seeing ein und ich konnte fast soviele Details am
> Mars sehen, wie in der legendären Session "Mars am
> Sonntagmorgen, Teil 2" am 29.06.
> Besonders Sinus Meridiani und Sinus Sabaeus erinnerten stark an
> ein weitere "Auge des Mars", neben Solis Lacus.
> Da leider kein Wochenende ist, bin ich danach mal wieder nach
> Hause gefahren, wo bei netten +21°C immer noch tropische
> Verhältnisse vorherschten.
> Fazit, eine Beobachtungsnacht in kurzen Hosen und T-Shirt bei
> exzellenten Bedingungen ist zwar ganz nett, aber warum passiert
> sowas immer dann, wenn gerade Vollmond ist oder war?
Hattest sicher die Voodoo-Puppe in der kurzen Hosentasche bezw. im
T-Shirt;-).
> Klaren Himmel!
Pit03.
Hallo!
> Nachdem gestern Abend die BBC Doku über die Ozeane in der ARD
> vorbei war und das Thermometer um 00:00 MESZ immer noch +23°C
> anzeigte, habe ich spontan meine Sachen gepackt und bin zur
> Sternwarte gefahren.
> Dort angekommen, habe ich zuerst meine zweite Aufnahme auf Pluto
> geschossen, um die Bewegung darstellen zu können.
> Danach zeigte ein erster Blick auf den Mars das noch recht
> bescheidene Seeing an.
> Um 01:17 MESZ kam dann Iridium 37 mit vorhergesagten -6mag
> vorbei. Tatsächlich wurden es dann aber sicher -8mag und ich war
> erstmal geblendet.
> Naja, für solche Zeiten ist der Mond gerade gut genug und so bin
> ich ein wenig spazieren gegangen.
> So langsam hörte auch das wabern auf und so ging es zurück zum
> Mars. Das Seeing war jetzt wirklich besser und man konnte die
> alten bekannten Mare Erythraeum, nördliche Polhaube und die
> südliche Polkappe wieder sehr schön sehen.
> Also habe ich auch hier wieder ein paar Fotos geschossen und
> dann weiter beobachtet.
> Zwischendurch kam aber erstmal die ISS um 01:51 MESZ vobei und
> ich konnte auch hier bei 86x wieder die Module und Solarpanele
> bestens erkennen.
> Gegen 2 MESZ setzte dann eine Phase mit sehr gutem bis
> hervorragendem Seeing ein und ich konnte fast soviele Details am
> Mars sehen, wie in der legendären Session "Mars am
> Sonntagmorgen, Teil 2" am 29.06.
> Besonders Sinus Meridiani und Sinus Sabaeus erinnerten stark an
> ein weitere "Auge des Mars", neben Solis Lacus.
> Da leider kein Wochenende ist, bin ich danach mal wieder nach
> Hause gefahren, wo bei netten +21°C immer noch tropische
> Verhältnisse vorherschten.
> Fazit, eine Beobachtungsnacht in kurzen Hosen und T-Shirt bei
> exzellenten Bedingungen ist zwar ganz nett, aber warum passiert
> sowas immer dann, wenn gerade Vollmond ist oder war?
Hattest sicher die Voodoo-Puppe in der kurzen Hosentasche bezw. im
T-Shirt;-).
> Klaren Himmel!
Pit03.
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