In Berlin kein Polarlicht zu sehen

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Thomas Helms

In Berlin kein Polarlicht zu sehen

Beitrag von Thomas Helms » 3. Okt 2001, 00:47

Gerade hatte ich in Berlin direkt nach Regen klaren Himmel, aber es war kein Nordlicht zu sehen, eventuelle diffuse Himmelsaufhellungen durch Polarlicht waren vielleicht wegen Mondlicht bis zum Horizont hinunter nicht zu erkennen

Herwig, Rostock

Thomas Helms aus SuW, Schwerin oder 3. ? *o.T.*

Beitrag von Herwig, Rostock » 3. Okt 2001, 01:07

Thomas Helms aus SuW, Schwerin oder 3. ? *o.T.*

Thomas Helms

Ja, ich denke, der bin ich, aber aus Berlin

Beitrag von Thomas Helms » 3. Okt 2001, 01:25

Schön, daß in Schwerin auch jemand nach Nordlichtern schaut, die Bedingungen sind dort ja doch schon um einiges besser, als hier im "Süden"

Herwig, Rostock

Re: Ja, ich denke, der bin ich, aber aus Berlin

Beitrag von Herwig, Rostock » 3. Okt 2001, 02:03

> Schön, daß in Schwerin auch jemand nach Nordlichtern schaut, die
> Bedingungen sind dort ja doch schon um einiges besser, als hier
> im "Süden"

Hallo Thomas,

nee, der Schweriner ist langjähriger Fotograf und inzwischen auch Verleger (Thomas Helms Verlag) mit Ausrichtung auf Denkmalpflege u.ä.

Demnach warst Du im Genuss finnischer PL vor 2-3 Jahren ?

Gruß Herwig

Thomas Helms

Re: Ja, ich denke, der bin ich, aber aus Berlin

Beitrag von Thomas Helms » 3. Okt 2001, 07:33

Aber zum Glück gibt es ja einen Beobachter in Rostock, so daß der Norden nicht ganz leer ausgeht. Es stimmt, ich hatte damals das Glück, an 12 von 14 Nächten in Lappland schöne Nordlichter sehen (und fotografieren) zu können. Und bei dem Großen Nordlicht am 6.4.2000 war ich auch vor Ort an der Müritz, eigentlich mit meinem Fernrohr, doch zum Durchgucken kam ich auf Grund des phantastischen Ereignisses nicht, dafür entstanden ebenfalls eine Reihe schöner Fotos.

Torsten Menz

Re: Ja, ich denke, der bin ich, aber aus Berlin

Beitrag von Torsten Menz » 3. Okt 2001, 09:57

Ganz so leer ist der Norden ja gar nicht - Schwerin beobachtet auch! Pech ist nur, dass wir heir oben zwar geografisch ziemlich günstig liegen, aber leider wird Norddeutschland ja nicht von allzu vielen klaren Nächten heimgesucht!!!
Gestern abend/nacht wars auch nicht besonders. Die wenigen Wolkenlücken wurden vom Mondlicht so aufgehellt, so dass es überhaupt nicht möglich gewesen wäre, ein schwaches Polarlicht zu sehen. Naja, noch ist nicht aller Tage abend....

Thomas Helms

Herzliche Grüße auch nach Schwerin,

Beitrag von Thomas Helms » 3. Okt 2001, 21:18

war heute abend was zu sehen? Ich habe die vergangenen Beobachtungstunden leider aus dienstlichen Gründen verpaßt, aber jetzt ist auch nichts am Berliner Himmel zu sehen (außer einzelnen Cirren und dem Mond)

Torsten Menz

Re: Herzliche Grüße auch nach Schwerin,

Beitrag von Torsten Menz » 3. Okt 2001, 22:10

Nein, zu sehen war auch hier nichts. Cirren bis der Mond aufging und nun guckt er milchig durch eine dünne Wolkendecke durch. Dabei gabs auch ziemlich gute Abschnitte zwischendurch und ich habe echt gedacht, dass es heute was zu sehen gibt...
Na dann bis zum nächsten Mal...

Herwig, Rostock

Hab noch mal Deinen Beitrag in SuW 11/99 ...

Beitrag von Herwig, Rostock » 4. Okt 2001, 18:55

> Aber zum Glück gibt es ja einen Beobachter in Rostock, so daß
> der Norden nicht ganz leer ausgeht. Es stimmt, ich hatte damals
> das Glück, an 12 von 14 Nächten in Lappland schöne Nordlichter
> sehen (und fotografieren) zu können. Und bei dem Großen
> Nordlicht am 6.4.2000 war ich auch vor Ort an der Müritz,
> eigentlich mit meinem Fernrohr, doch zum Durchgucken kam ich auf
> Grund des phantastischen Ereignisses nicht, dafür entstanden
> ebenfalls eine Reihe schöner Fotos.

Hallo Thomas,

... mit Vergnügen gelesen. Muss ich nach meinen Unterstreichungen von damals fesselnd gefunden haben. Der Text gefällt mir heute noch.
1999 ist inzwischen seltsam fern, weil ich damals noch zu den sturen Hunden gehörte, die sich dem PC-Kauf immer noch verweigerten.
Am 6.4.2000 musste mir zwar keiner erklären, wie PL's aussehen, aber
ein frischer Beitrag dazu war auch Dein Artikel. Schön von Dir hier
zu hören.

Gruß Herwig

Ulrich Rieth

Danke für die Erinnerung...hab auch nochmal reingesehen...

Beitrag von Ulrich Rieth » 4. Okt 2001, 19:25

...und alles wiedererkannt.
Hier mal drei Beispiele, die Du so fast identisch im Bericht wiederfinden kannst, nur das meine Bilder 3 Jahre später entstanden sind.
"Räucherkerzen-PL": http://dkcmzc.chemie.uni-mainz.de/~riet ... 11_25.html
"Flammen-PL": http://dkcmzc.chemie.uni-mainz.de/~riet ... 11_24.html
"Flecken am Morgenhimmel": http://dkcmzc.chemie.uni-mainz.de/~riet ... 12_16.html
Echt irre !
Hätte mir den Artikel vielleicht vor der Reise nochmal ansehen sollen.
Ich wusste garnicht, was für Schätze noch in meinem kleinen Archiv schlummern. Jetzt muss ich mir demnächst mal den "Auslöser" aus SuW 11/97 besorgen.
Aber zum Schluss noch ein paar Fragen an Thomas.
Erstmal zu dieser kuriosen Belichtungszeit von 32 Sekunden.
Ist dasd irgentwie eine spezielle Zahl. Oder einfach nach dem Motto, wenn 30 nicht reichen, können es die 2 Sekunden zusätzlich nur raus reißen.
Und dann vielleicht noch, warum hast Du so elendig lange belichtet ?
Diese 3min Belichtung bei f/3.5 ist schon recht lang, aber 1min bei f/1.8 ist doch der Hit. Naja, damals gab es wohl noch extrem wenig Erfahrungen oder hattest Du vorher eine Vorstellung was man so machen kann und was zu wenig/zu viel ist ?
Danke für die tolle Erinnerung.
Gruß

Ulrich

Thomas Helms

Re: Danke für die Erinnerung...hab auch nochmal reingesehen.

Beitrag von Thomas Helms » 7. Okt 2001, 21:13

Die Ähnlichkeit Ihrer drei Fotos mit einigen meiner beobachteten Nordlichter ist wirklich sehr interessant. Zu den langen Belichtungszeiten kann ich sagen, daß sie durchaus nicht zufällig waren, sondern daß die 32 Sekunden in etwa der Zeit entsprachen, in der die Sterne ohne Nachführung mit 28mm Weitwinkel noch punktförmig erschienen. Der Polarlichtbogen selbst stand meist über sehr lange Zeit(mindestens 30 Minuten, müßte da noch mal in meine Aufzeichnungen schauen) ziemlich unbeweglich, so daß ich in Ruhe mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten machen konnte. Die Vergrößerungen in 20x30 von den damaligen Nordlichtern füllen übrigens 2 dicke Aktenordner, so daß ich bestimmt auch etliche Aufnahmen mit kürzeren Belichtungszeiten finden könnte. Bei sehr kurzen Belichtungszeiten macht sich dann aber zunehmend das Filmkorn störend bemerkbar. Mit herzlichen Grüßen, Thomas

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