Hi,
ich hab´ mir für Digifotos überlegt, wie man das Problem mit dem Rauschen und den Strichspuren in den Griff bekommt, es könnte aber auch für Filmfotos nützlich sein. Bin aber nicht sicher, ob es funktioniert:
Man macht beliebig viele Fotos mit 800 Asa und belichtet immer nur ca 4 Sekunden ohne die Kamera zu bewegen. Hinterher erstellt man ein Komposit aus allen Bildern, auf denen eine Meteorspur ist. Dabei dreht man sie um den Himmelspol, damit die Sterne immer an der gleichen Stelle liegen.
Technische Umsetzung: Man erstellt die zusätzlichen Ebenen, in die man die Bilder hineinkopiert, in Adobe Photoshop mit "negativ multiplizieren" und wählt dann "Bearbeiten/Transformieren/Drehen". Den Drehpunkt (er läßt sich ganz einfach mit der Maus verschieben) muß man nun durch Ausprobieren genau auf den Himmelspol legen. Das könnte auch funktionieren, wenn dieser außerhalb des Bildes liegt.
Funktioniert das? Hab´ ich was nicht bedacht? Was meint ihr?
Gruß,
Bernd
Idee zu Leonidenfotos
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Bernd
Ergebnis einer "Trockenübung"
Habe gerade mal meine Kamera bei "Dauerfeuer" laufen lassen: In 74 Minuten hat sie 306 Bilder mit 4 Sekunden Belichtung aufgenommen (immer 11 Sekunden Pause für Rauschauslesung). Der Microdrive war dann voll, der Aku bei Zimmertemperatur noch nicht ganz leer. Bei noch längerer Belichtung würde auch der gemeinsame Bildausschnitt merklich kleiner.
Bei Fotografie mit Film würde das Verfahren wohl doch zu viele Filme fressen, denn letztendlich dürfte nur auf wenigen Bildern was drauf sein. Bei etwas mehr als 20 Minuten effektiver Belichtung, einem Bildwinkel von 40x60° (entspricht einem Achtel des Himmels)und einem Meteor pro Minute sollten sich auf zwei oder drei Aufnahmen Meteorspuren finden.
Bernd
Bei Fotografie mit Film würde das Verfahren wohl doch zu viele Filme fressen, denn letztendlich dürfte nur auf wenigen Bildern was drauf sein. Bei etwas mehr als 20 Minuten effektiver Belichtung, einem Bildwinkel von 40x60° (entspricht einem Achtel des Himmels)und einem Meteor pro Minute sollten sich auf zwei oder drei Aufnahmen Meteorspuren finden.
Bernd
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Mark (Rottal/Niederbayern)
Re: Ergebnis einer "Trockenübung"
Hi Bernd,
also es ist schon mit normalem Film nur mit viel Glück möglich, Meteore zu fotografieren. Mit einer Digitalkamera wird man nur extrem helle Meteore aufnehmen können (Feuerkugeln). Ansonsten sind die Digicams viel zu wenig empfindlich. Ich würde dann mit Fisheye fotografieren und die Kamera die ganze Nacht automatisch laufen lassen und jede Aufnahme möglichst lange belichten (60s wenn`s geht).
Bei fester Kameraposition kann man die Bilder nachträglich addieren. Allerdings bekommt man dann Strichspuren. Vielleicht geht es mit der Giotto-Software, daß die Drehung automatisch vorgenommen wird? Allerdings gibt es auch bei jedem Objektiv Verzeichnungen, so daß der Abstand der Sterne sich verändert, je nachdem an welcher Stelle des "Films" sie gerade liegen.
Ich kann jedenfalls nur zu herkömmlichem Film raten. Ich hab mir jetzt doch 1600 ASA besorgt und fotografiere mit 1.8/35er Objektiv. Bei vielleicht 100 Meteoren pro Stunde kann ich froh sein, wenn ich einen oder zwei auf Film bannen kann. Ne Videokassette hab ich mir übrigens auch noch besorgt, um während des erwarteten Sturm am Tagshimmel zu filmen.
Grüße,
Mark
> Habe gerade mal meine Kamera bei "Dauerfeuer" laufen
> lassen: In 74 Minuten hat sie 306 Bilder mit 4 Sekunden
> Belichtung aufgenommen (immer 11 Sekunden Pause für
> Rauschauslesung). Der Microdrive war dann voll, der Aku bei
> Zimmertemperatur noch nicht ganz leer. Bei noch längerer
> Belichtung würde auch der gemeinsame Bildausschnitt merklich
> kleiner.
> Bei Fotografie mit Film würde das Verfahren wohl doch zu viele
> Filme fressen, denn letztendlich dürfte nur auf wenigen Bildern
> was drauf sein. Bei etwas mehr als 20 Minuten effektiver
> Belichtung, einem Bildwinkel von 40x60° (entspricht einem Achtel
> des Himmels)und einem Meteor pro Minute sollten sich auf zwei
> oder drei Aufnahmen Meteorspuren finden.
> Bernd
also es ist schon mit normalem Film nur mit viel Glück möglich, Meteore zu fotografieren. Mit einer Digitalkamera wird man nur extrem helle Meteore aufnehmen können (Feuerkugeln). Ansonsten sind die Digicams viel zu wenig empfindlich. Ich würde dann mit Fisheye fotografieren und die Kamera die ganze Nacht automatisch laufen lassen und jede Aufnahme möglichst lange belichten (60s wenn`s geht).
Bei fester Kameraposition kann man die Bilder nachträglich addieren. Allerdings bekommt man dann Strichspuren. Vielleicht geht es mit der Giotto-Software, daß die Drehung automatisch vorgenommen wird? Allerdings gibt es auch bei jedem Objektiv Verzeichnungen, so daß der Abstand der Sterne sich verändert, je nachdem an welcher Stelle des "Films" sie gerade liegen.
Ich kann jedenfalls nur zu herkömmlichem Film raten. Ich hab mir jetzt doch 1600 ASA besorgt und fotografiere mit 1.8/35er Objektiv. Bei vielleicht 100 Meteoren pro Stunde kann ich froh sein, wenn ich einen oder zwei auf Film bannen kann. Ne Videokassette hab ich mir übrigens auch noch besorgt, um während des erwarteten Sturm am Tagshimmel zu filmen.
Grüße,
Mark
> Habe gerade mal meine Kamera bei "Dauerfeuer" laufen
> lassen: In 74 Minuten hat sie 306 Bilder mit 4 Sekunden
> Belichtung aufgenommen (immer 11 Sekunden Pause für
> Rauschauslesung). Der Microdrive war dann voll, der Aku bei
> Zimmertemperatur noch nicht ganz leer. Bei noch längerer
> Belichtung würde auch der gemeinsame Bildausschnitt merklich
> kleiner.
> Bei Fotografie mit Film würde das Verfahren wohl doch zu viele
> Filme fressen, denn letztendlich dürfte nur auf wenigen Bildern
> was drauf sein. Bei etwas mehr als 20 Minuten effektiver
> Belichtung, einem Bildwinkel von 40x60° (entspricht einem Achtel
> des Himmels)und einem Meteor pro Minute sollten sich auf zwei
> oder drei Aufnahmen Meteorspuren finden.
> Bernd
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