PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541ste.

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Roland Harter

PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541ste.

Beitrag von Roland Harter » 16. Nov 2001, 18:48

Hallo,

es wird einfach nicht besser, nach etlichen unterbelichteten PL Bildern hab ich am 6.11. (vor der grossen Show, die ich verschlafen habe....) endlich mal ordentlich lange belichtet, hab ich zumindest gedacht. Denkste, selber Film, am Anfang sind noch unterbelichtete Bilder vom 23.10. drauf (30 - 40 Sekunden), bloss die vom 6.11. sind taghell. Gut, der Mond war dreiviertel-voll und es war gerade etwas Dunst aufgezogen, der das Licht gestreut hat aber im Chat war (auf die Frage nach max. Belichtungszeit bei der Mondhelligkeit) gesagt worden '-- Mond stört nicht', '--60 Sekunden' etc......

Die Bilder sehen im Original aus, wie am Mittag eines leicht nebligen Herbsttages aufgenommen. :-((((

Ich bin ja nun wirklich kein Fotoanfänger, allerdings liegt die intensivere Beschäftigung damit schon Jahre zurück, aber langsam hab ich das Gefühl, das nie mehr auf die Reihe zu bekommen. :-((

Gibt es eine "Trainingsmöglichkeit", könnte man einen 'Polarlichtsimulator' bauen? Leuchtdioden und Mattscheibe oder so? Ich weiss derzeit keinen Rat mehr....



Daten: Kodak 200 ASA, 28 mm/2,8 Belichtungszeit: 60 Sekunden

Ein wenig lässt sich noch mit dem Kontrast 'veressern', aber so richtig gut wird's nimmer. :-(

Alexander Haege

Re: PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541

Beitrag von Alexander Haege » 16. Nov 2001, 19:16

Hallo Roland!

Ich kann Deine Entäuschung gut verstehen. Aber ich glaube, daß Deine Bilder gar nicht so schlecht geworden sind wie Du denkst. Ein Frab- Negativ Film hat einen wahnsinnigen Belichtungsspielraum, vorallem bei Nachtaufnahmen kommt das deutlich zum Vorschein. Ich glaube der Grund warum Deine Bilder zu hell geworden sind liegt nicht ausschließlich bei dir sondern an der Filterung im Labor. Die Bilder sind mit zu niedriger Dichte abgezogen worden. Wenn es bei Deinen Fotogeschäft die Möglichkeit gibt Wünsche zu äußern dann sage das sie die Nachtaufnahmen mit midestes plus drei, besser noch plus vier Dichten abziehen sollen. Du wirst sehen dann ist der Kontrast auf Deinen Bilder viel besser!
Außerdem würde ich Dir raten einen 400 ASA Film für Polarlichter zu verwenden. Bei den Belichtungszeiten würde ich nicht mehr als 30 bis 40 Sekunden bei einer Blende von (1,8- 3,5) wählen, besser noch weniger. Außer es ist ein sehr schwaches Polarlicht. Ansonsten gehen die Strukturen unter.
Ich selbst habe mit Filmen von Kodak ( ist aber leider oft zu rot) oder von Fuji die besten Erfahrungen gemacht.
Wenn Du willst kann ich Dir Polarlichtbilder vom 21.10.2001 per E-Mail schicken die ich geschossen habe.

Viel Grüße Alex

>
Hallo,

> es wird einfach nicht besser, nach etlichen unterbelichteten PL
> Bildern hab ich am 6.11. (vor der grossen Show, die ich
> verschlafen habe....) endlich mal ordentlich lange belichtet,
> hab ich zumindest gedacht. Denkste, selber Film, am Anfang sind
> noch unterbelichtete Bilder vom 23.10. drauf (30 - 40 Sekunden),
> bloss die vom 6.11. sind taghell. Gut, der Mond war
> dreiviertel-voll und es war gerade etwas Dunst aufgezogen, der
> das Licht gestreut hat aber im Chat war (auf die Frage nach max.
> Belichtungszeit bei der Mondhelligkeit) gesagt worden '-- Mond
> stört nicht', '--60 Sekunden' etc......

> Die Bilder sehen im Original aus, wie am Mittag eines leicht
> nebligen Herbsttages aufgenommen. :-((((

> Ich bin ja nun wirklich kein Fotoanfänger, allerdings liegt die
> intensivere Beschäftigung damit schon Jahre zurück, aber langsam
> hab ich das Gefühl, das nie mehr auf die Reihe zu bekommen. :-((

> Gibt es eine "Trainingsmöglichkeit", könnte man einen
> 'Polarlichtsimulator' bauen? Leuchtdioden und Mattscheibe oder
> so? Ich weiss derzeit keinen Rat mehr....

> Daten: Kodak 200 ASA, 28 mm/2,8 Belichtungszeit: 60 Sekunden

> Ein wenig lässt sich noch mit dem Kontrast 'veressern', aber so
> richtig gut wird's nimmer. :-(

Mark (Rottal/Niederbayern)

Re: PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541

Beitrag von Mark (Rottal/Niederbayern) » 16. Nov 2001, 19:32

Hallo Roland,
also die Bilder müssen gut sein. 60s bei 200er Film passt! Ich hab auch etwa so lange belichtet. Es liegt bestimmt an dem Labor. Wahrscheinlich haben die so lange die Abzüge belichtet, bis die Bilder taghell aussahen. Also einfach nochmal ins Labor mit den Negativen.

Grüße,
Mark

> Hallo Roland!

> Ich kann Deine Entäuschung gut verstehen. Aber ich glaube, daß
> Deine Bilder gar nicht so schlecht geworden sind wie Du denkst.
> Ein Frab- Negativ Film hat einen wahnsinnigen
> Belichtungsspielraum, vorallem bei Nachtaufnahmen kommt das
> deutlich zum Vorschein. Ich glaube der Grund warum Deine Bilder
> zu hell geworden sind liegt nicht ausschließlich bei dir sondern
> an der Filterung im Labor. Die Bilder sind mit zu niedriger
> Dichte abgezogen worden. Wenn es bei Deinen Fotogeschäft die
> Möglichkeit gibt Wünsche zu äußern dann sage das sie die
> Nachtaufnahmen mit midestes plus drei, besser noch plus vier
> Dichten abziehen sollen. Du wirst sehen dann ist der Kontrast
> auf Deinen Bilder viel besser!
> Außerdem würde ich Dir raten einen 400 ASA Film für Polarlichter
> zu verwenden. Bei den Belichtungszeiten würde ich nicht mehr als
> 30 bis 40 Sekunden bei einer Blende von (1,8- 3,5) wählen,
> besser noch weniger. Außer es ist ein sehr schwaches Polarlicht.
> Ansonsten gehen die Strukturen unter.
> Ich selbst habe mit Filmen von Kodak ( ist aber leider oft zu
> rot) oder von Fuji die besten Erfahrungen gemacht.
> Wenn Du willst kann ich Dir Polarlichtbilder vom 21.10.2001 per
> E-Mail schicken die ich geschossen habe.

> Viel Grüße Alex
> Hallo,

Ulrich Rieth

Wo hast Du die Abzüge machen lassen ?

Beitrag von Ulrich Rieth » 16. Nov 2001, 19:50

Hallo !
Irgentwie erinnern die mich an meinen allerersten Astrofilm, den ich bei Mediamarkt abgegeben habt.
Was raus kam, war ein weißes Bild mit noch weißeren Strichspuren.
Also, wenn Du es in einem dieser Märkte abgegeben hast, vergiss sowas ganz schnell wieder.
Astroaufnahmen im Allgemeinen wollen gute Labors.
Zu Beginn fängt man am Besten mit einem dieser Stunden-Labore an, wo man sagen kann, dass es sich um Nachtaufnahmen handelt.
Dann gibt es meist schonmal recht brauchbare Ergebnisse.
Wenn Du dann das eine oder andere tolle Bild hast, lass es im Profilabor für 15,- DM abziehen und Du bekommst gute Bilder.
Gruß

Ulrich

Peter Broich

Sieht doch gut aus. PL am Tage mit Sternenhimmel............

Beitrag von Peter Broich » 16. Nov 2001, 19:50

Hi Roland.

Ich habe den Film vom 6.11. noch nicht voll. Aber bei der Mondheligkeit habe ich nicht länger als zwischen 20-40sec.
belichtet. Muß allerdings sagen das ich einen 400er Fuji
Diafilm verwende. Ich bin auch nur ein Leie aber die ersten
PL-Fotos waren für mich eine überraschung mit so schöne aufnahmen
habe ich nicht gerechnet.
Glück oder zufall anders kann ich mir das nicht erklären!
Habe aber auch die seiten des AKM Aurorafotographie gut studiert.

Also auf zum nächten PL und dann klappt`s schon.

Gruß pit03.


Roland Harter

Re: PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541

Beitrag von Roland Harter » 16. Nov 2001, 20:07

> Hallo Roland,
> also die Bilder müssen gut sein. 60s bei 200er Film passt! Ich
> hab auch etwa so lange belichtet. Es liegt bestimmt an dem
> Labor. Wahrscheinlich haben die so lange die Abzüge belichtet,
> bis die Bilder taghell aussahen. Also einfach nochmal ins Labor
> mit den Negativen.

Könnte sein, ich bin davon ausgegangen, dass der Indexprint quasi 1:1 ohne Filterung genmacht wird. Da sieht das nämlich genauso aus.

Wenn der auch schon für jedes Bild extra eingestellt wird wär's natürlich möglich.

Ich hab mal einen Ausschnitt vom Index Rohgescannt, oben das Bild vom 6.11. unten eines vom 23.10, eben eins dieser flauen Bilder mit ca. 30 Sekunden Belichtung.



Der Scanner gibt anscheinend auch schon auf......

Roland Harter

Re: Wo hast Du die Abzüge machen lassen ?

Beitrag von Roland Harter » 16. Nov 2001, 20:12

> Astroaufnahmen im Allgemeinen wollen gute Labors.
> Zu Beginn fängt man am Besten mit einem dieser Stunden-Labore
> an, wo man sagen kann, dass es sich um Nachtaufnahmen handelt.
> Dann gibt es meist schonmal recht brauchbare Ergebnisse.
> Wenn Du dann das eine oder andere tolle Bild hast, lass es im
> Profilabor für 15,- DM abziehen und Du bekommst gute Bilder.

Na ja, bei Porst... Die liefern von den schnell und leicht erreichbaren Labors hier noch die besten Ergebnisse und gehen auch auf Wünsche ein. Ich hab's einmal in einem "Fotofachgeschäft" in Ansbach probiert, das 'Ergebnis' war, dass ich die Polarlichtbilder auseinanderschneiden und stückeln hätte müssen, weil die dort ohne Sinn und Verstand die Negative falsch eingelegt hatten.

Vielleicht geh ich ja doch mal zu Wolf, allerdings weiss ich nicht, ob sich's wirklich lohnt.

Ulrich Rieth

Klingt nach dem Problem...

Beitrag von Ulrich Rieth » 16. Nov 2001, 20:28

...dort werden die Filme eigetütet und irgentwas auf die Tüte geschrieben. Das Ganze geht dann ans Großlabor wo im Akkord die Filme entnommen und eingelegt werden. Also ist der Kommentar auf der Tüte für die Katz.
Versuch es wirklich mal im Stundenlabor, wo so eine Kodak oder Fuji Maschine rumsteht. Sag denen explizit, dass die Bilder nachts und ohne Blitz aufgenommen sind und dass daher der Himmel SCHWARZ sein darf. Nimm vielleicht auch einen dieser "hellen" Abzüge mit und zeig denen, dass es evtl. rot auf schwarz sein soll.
Normalerweise können die da bestimmt viel mehr rausholen.
Gruß

Ulrich

Roland Harter

Re: Klingt nach dem Problem...

Beitrag von Roland Harter » 16. Nov 2001, 20:35

> ...dort werden die Filme eigetütet und irgentwas auf die Tüte
> geschrieben. Das Ganze geht dann ans Großlabor wo im Akkord die
> Filme entnommen und eingelegt werden. Also ist der Kommentar auf
> der Tüte für die Katz.
> Versuch es wirklich mal im Stundenlabor, wo so eine Kodak oder
> Fuji Maschine rumsteht. Sag denen explizit, dass die Bilder

Nee, der Porst bei uns hat so eine Maschine und die machen das selbst, wegschicken tun die nur noch Diafilme und grosse Abzüge.

Beim vorletzten Film hat die Laborantin/Verkäuferin auch *von sich aus* gesagt, dass sie versucht hat, mit der Belichtung soweit zu gehen, wie es noch vertretbar war. Ich hatte da lediglich um Abzüge von allen Bildern gebeten, ohne näher drauf einzugehen.

Roland Harter

Ich werd mir noch ein Kameragehäuse zulegen....

Beitrag von Roland Harter » 16. Nov 2001, 20:39

...leider muss ich dabei auf Uralt zurückgreifen. Canon Ftb (oder AT), also mechanisch, damit mir nicht wieder die Batterie abnippelt.....

Dann kommt da der PL Film rein und in die AE-1 kommt der Alltagsfilm.

Es ist einfach lästig, jedesmal irgendeinen zufälligen Film im Gehäuse zu haben, wenn es PL gibt..... und mit dem PL - Diafilm hab ich jetzt den Laternenzug vom Kindergarten geknipst....so geht das nicht weiter!

Heiko

Re: vielleicht sind die Bilder vom Laternenzug des Kindergar

Beitrag von Heiko » 17. Nov 2001, 11:12

Re: vielleicht sind die Bilder vom Laternenzug des Kindergartens ja super geworden ;-) *o.T.*

Benjamin, Köln

Re: PL 06.11. ca. 0:00 Uhr - Polarlichtbilderfrust die 24541

Beitrag von Benjamin, Köln » 17. Nov 2001, 12:54

Hi Roland,

> es wird einfach nicht besser, nach etlichen unterbelichteten PL
> Bildern hab ich am 6.11. (vor der grossen Show, die ich
> verschlafen habe....) endlich mal ordentlich lange belichtet,
> hab ich zumindest gedacht. Denkste, selber Film, am Anfang sind
> noch unterbelichtete Bilder vom 23.10. drauf (30 - 40 Sekunden),
> bloss die vom 6.11. sind taghell. Gut, der Mond war
> dreiviertel-voll und es war gerade etwas Dunst aufgezogen, der
> das Licht gestreut hat aber im Chat war (auf die Frage nach max.
> Belichtungszeit bei der Mondhelligkeit) gesagt worden '-- Mond
> stört nicht', '--60 Sekunden' etc......

Toll, da hast du ja das gleiche Problem wie ich! Auch von mir sind etliche Bilder vom 06.11 taghell. Ich hatte zuerst gedacht, dass dies an der langen Belichtungszeit und an den aufgehellten Wolken liegt, jetzt wird mir klar, dass das Labor geschlampt hat.

> Die Bilder sehen im Original aus, wie am Mittag eines leicht
> nebligen Herbsttages aufgenommen. :-((((

Bei mir eher wie an einem Sommertag...

> Ich bin ja nun wirklich kein Fotoanfänger, allerdings liegt die
> intensivere Beschäftigung damit schon Jahre zurück, aber langsam
> hab ich das Gefühl, das nie mehr auf die Reihe zu bekommen. :-((

Mittlerweile denke ich, dass ich etwas Ahnung vom Fotografieren hab (zumindest von Astroaufnahmen). Trotzdem, die Bilder werden irgendwie immer schlechter. Am 11. April habe ich zum ersten Mal Polarlicht gesehen, habe gezittert und mir fast in die Hose gemacht, und trotzdem meine besten Bilder hingekriegt. Es ist schon bitter, wenn man auf alles achtet, und am Ende nur so was blödes rauskommt. Dann sieht man seine ersten Bilder, und die sind richtig schön.

Hier nochmal ein total blödes Bild vom 06.November:



Na gut, da waren auch Wolken. Aber trotzdem, da steht man mitten in der Nacht auf, und dann kommt so was :-(
Da zeigt man anderen Leuten stolz die Bilder, und sie sagen: "das ist aber ein schönes Abendrot.." Anscheinend hat das Labor überhaupt nichts geschnallt: Aus dem wunderschönen Rot, wurde ein gräßliches Neon-Orange.
Naja, ich werde die Bilder nochmal bei einem Stunden-Labor mit Sonderwunsch entwickeln lassen.
So, ich musste jetzt irgendwie auch meinen Frust etwas rauslassen :-)

Gruß,
Benjamin

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