Hallo,
nach einigen sehr turbulenten Wochen, in denen ich keine Gelegenheit hatte, ins Forum zu gehen, hier kurz einige Gedanken zur Pressearbeit:
Ein Problem bei der Pressearbeit ist, daß die Redakteure heute mit Material nur so zugemüllt werden. Außerdem stehen sie fast immer unter Streß.
Eingesandte Beiträge müssen also möglichst prägnant und kurz und vor allem "interessant" sein (dazu weiter unten).
Außerdem sollte der Text "zeitungsgerecht" sein, so daß er möglichst ohne Änderung übernommen werden kann.
Was ist für einen Redakteur "interessant"?
Das, von dem er meint, daß seine Leser es interessant finden; außerdem das, was im allgemeinen oder besonderen Stil der Zeitung liegt oder was aus dem normalen herausragt; außerdem das, war er persönlich gut findet(Aufzählung sicherlich unvollständig).
Die hohe Kunst der Pressearbeit ist es nun, mit einem "fertigen" Beitrag incl. einer passenden Überschrift, möglichst mit einem gewissen "Pfiff", mindestens einen der o.g. Punkte zu treffen.
Gerade in Bezug auf das Phänomen PL kann man noch mit einem anderen Prinzip arbeiten:
1) PL-Warnung verschicken
2) Wenn daraufhin PL gesichtet wurde, möglichst zeitnah hübsche Fotos mit Zeit- und Ortsangabe schicken, mit einem kurzen Text für einen Artikel "danach" und dem (unausgesprochenen) Hinweis: "Schaut mal, was Ihr alles verpaßt habt; direkt über Euren Köpfen".
Redakteure sind schließlich auch nur Menschen...
Gruß
Jochen
Pressearbeit ...
-
Jost Jahn
Re: Pressearbeit ...
Hallo, ich las
> Ein Problem bei der Pressearbeit ist, daß die Redakteure heute
> mit Material nur so zugemüllt werden. Außerdem stehen sie fast
> immer unter Streß.
Nicht nur das. Dadurch werden fast alle unbekannten Presseinfos ignoriert (Rundablage). Man muß PERSÖNLICh dahin und sich anbiedern/einschleimen oder besser Kooperation FUNDIERT anbieten.
Noch besser: Man ist bei der dpa bekannt (sehr schwierig). DPA-Mitteilungen werden fast 1:1 abgeschrieben.
> Außerdem sollte der Text "zeitungsgerecht" sein, so
> daß er möglichst ohne Änderung übernommen werden kann.
Meistens wollen die Redaketure nichts abschraibbares, das haben die schließlich bei der dpa schon. Sie wollen auch keine Werbeinfos drucken, das kennen die von den vielen Werbezeitschriften.
Man muß ihnen das Gefühl lassen, sich selber in den Artikel eingebracht zu haben.
> Die hohe Kunst der Pressearbeit ist es nun, mit einem
> "fertigen" Beitrag incl. einer passenden Überschrift,
> möglichst mit einem gewissen "Pfiff", mindestens einen
> der o.g. Punkte zu treffen.
Wie gesagt, auis meiner Erfahrung nach sind fertige Artikel eher uninteressant.
> 1) PL-Warnung verschicken
Nur bei Rundfunk/TV interessant, da meist zu kurzfristig.
> 2) Wenn daraufhin PL gesichtet wurde, möglichst zeitnah hübsche
> Fotos mit Zeit- und Ortsangabe schicken, mit einem kurzen Text
> für einen Artikel "danach" und dem (unausgesprochenen)
> Hinweis: "Schaut mal, was Ihr alles verpaßt habt; direkt
> über Euren Köpfen".
Das wieder eher bei den Printmedien. Wie meinte mal ein NDR-2 Redakteur: "Über gestern zu berichten ist uninteressant. Da haben die Leute das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Das macht ein schlechtes Gefühl. Wir sind aber ein positiver Sender mit positiven Gefühlen..." (sinngemäß).
Pressearbeit ist aber wirklich nötig, aber nur was für Extrovertierte...
> Ein Problem bei der Pressearbeit ist, daß die Redakteure heute
> mit Material nur so zugemüllt werden. Außerdem stehen sie fast
> immer unter Streß.
Nicht nur das. Dadurch werden fast alle unbekannten Presseinfos ignoriert (Rundablage). Man muß PERSÖNLICh dahin und sich anbiedern/einschleimen oder besser Kooperation FUNDIERT anbieten.
Noch besser: Man ist bei der dpa bekannt (sehr schwierig). DPA-Mitteilungen werden fast 1:1 abgeschrieben.
> Außerdem sollte der Text "zeitungsgerecht" sein, so
> daß er möglichst ohne Änderung übernommen werden kann.
Meistens wollen die Redaketure nichts abschraibbares, das haben die schließlich bei der dpa schon. Sie wollen auch keine Werbeinfos drucken, das kennen die von den vielen Werbezeitschriften.
Man muß ihnen das Gefühl lassen, sich selber in den Artikel eingebracht zu haben.
> Die hohe Kunst der Pressearbeit ist es nun, mit einem
> "fertigen" Beitrag incl. einer passenden Überschrift,
> möglichst mit einem gewissen "Pfiff", mindestens einen
> der o.g. Punkte zu treffen.
Wie gesagt, auis meiner Erfahrung nach sind fertige Artikel eher uninteressant.
> 1) PL-Warnung verschicken
Nur bei Rundfunk/TV interessant, da meist zu kurzfristig.
> 2) Wenn daraufhin PL gesichtet wurde, möglichst zeitnah hübsche
> Fotos mit Zeit- und Ortsangabe schicken, mit einem kurzen Text
> für einen Artikel "danach" und dem (unausgesprochenen)
> Hinweis: "Schaut mal, was Ihr alles verpaßt habt; direkt
> über Euren Köpfen".
Das wieder eher bei den Printmedien. Wie meinte mal ein NDR-2 Redakteur: "Über gestern zu berichten ist uninteressant. Da haben die Leute das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Das macht ein schlechtes Gefühl. Wir sind aber ein positiver Sender mit positiven Gefühlen..." (sinngemäß).
Pressearbeit ist aber wirklich nötig, aber nur was für Extrovertierte...
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