Ich habe mal im Netz gestoebert was es so an Angeboten gibt. Koennt ihr einen Kurzkommentar zu den aufgefuehrten Teilen abgeben ?
Meade DS-B114-EC
Meade ETX-70
Vixen Cosmostar 114 f/8
Antares SkyWatcher 1149 auf EQ-2
Dank im voraus, Heiko
Einstiegs-Teleskop
-
Ulrich Rieth
Re: Einstiegs-Teleskop (ultra lang)
Hallo Heiko!
Das sind ja gleich 4 Teleskope auf einmal...naja, mal sehen, was ich da sagen kann.
Erstmal ich habe keines der Geräte selber und auch noch nicht durchgesehen. Aber ein paar Meinungen hab ich sicherlich schon gehört, die ich hier einfach so weitergeben möchte.
> Meade DS-B114-EC
Das ist ein 114er Newton auf einer Gabelmontierung (wenn das Bild auf der Meade Seite stimmt). Wie die bei diesem Teil den Motor vernünftig betreiben wollen, bleibt wohl Meade Geheimnis. Insgesamt sieht das Teil aus, wie die "Tschibo-Scope", die für ihre wackelnden Teile bekannt sind. Wenn Du an das Ding auch noch eine Kamera dranhänge willst, bricht wohl der Motor ab.
Mein Tipp, vergiss es.
> Meade ETX-70
Vorletzten Samstag bei APM Ludes konnte ich mal einen Blick auf diese ETX-Teile werfen (ich weiss, Teleskope sind zum Durchsehen und nicht zum Ansehen). Neben den süßen kleinen Hund, der durch den Laden rannte, war das das nächste Teil, dass ich mit dem Ausspruch "Ach wie süß" bezeichnet habe. (Das kann Stefan bezeugen.)
Bei diesen Teilen ist der eingebaute Computer echt die reinste Verschwendung, denn die meisten Objekte, die da eingespeichert sind, kann ein Anfänger nicht sehen und ein Fortgeschrittener oder gar Profi bestenfalls erahnen.
Fazit auch hier, Finger weg
> Vixen Cosmostar 114 f/8
Das untere Einsteigermodell von Vixen. Hier nimmt man aber am besten gleich den Newton auf der GP, denn man gibt sonst das Geld zweimal aus. Immerhin hat das Gerät schonmal eine paralaktische Montierung, die man recht einfach von Hand nachführen kann. Nachteil ist aber, dass man die Monti nicht erweitern kann. Daher lieber gleich die GP ind ein paar Mark/Euro mehr ausgeben.
Obwohl der Cosmostar keinen Motor hat, würde ich ihn dem entsprechenden 114er von Meade vorziehen.
> Antares SkyWatcher 1149 auf EQ-2
Sicherlich mit dem Vixen Vergleichbar, wobei die EQ2 in der Stabilität wohl etwas niedriger abschneidet. Wenn es also unbedingt einer der 4 sein soll, dann doch lieber den Cosmostra nehmen, denn da hat man sicherlich mehr stabilität als hier beim Antares.
Insgesamt stellt sich mir hier wieder die Frage, die ich mir vor 3 Jahren auch selber beantwortet habe.
"Brauch ich jetzt direkt ein Scope und muss mir dann in 2 Jahren ein besseres Kaufen, wobei das Geld dann natürlich 2 Mal futsch ist."
Ich selber habe das Glück hier in Mainz die Vereinssternwarte quasi alleine zu benutzen und damit ein quasi "eigenes" Fernrohr zu besitzen.
Wenn Du also die Möglichkeit hast im Verein oder bei Freunden beobachten zu können, dann inverstiere lieber 100 Euro in eine gutes Fernglas und spar gleich auf was Richtiges in der 2500,- Euro - Klasse.
Während dieser Zeit kannst Du dann bei den Freunden oder im Verein feststellen, ob die Astronomie bzw. das Beobachten überhaupt was für Dich ist. Wenn ja, umso besser, denn dann hast Du das Startkapital von 250 Euro für das Einsteigergerät gleich gespart und kannst somit schon sofort in der Fortgeschrittenen-/Profiliga beginnen.
Ich für meinen Teil werde wohl Ende 2002 soweit sein und mir dann als mein erstes eigenes Gerät ein Vixen VMC 200L auf der EQ6 (incl GOTO-Option) für runde 3000 - 3500 Euro kaufen. Damit bin ich dann zwar nicht so ultra mobil, denn die EQ6 kann auch zum Muskelaufbau-Training misbraucht werden, aber ich habe die ultimative Foto-/Visual-Kombo.
Endgültiges Fazit, lieber länger warten und was "richtiges" kaufen, als 2 Mal halb zu investieren und immer noch mit einem Kompromiss dastehen.
Ach ja, in der Zwischenzeit kannst Du Dir auch immer mal das eine oder andere __GUTE__ Okular kaufen. Sowas liegt ab und zu in den Schnäppchen-Ecken quasi vor einem und man hat somit gleich eine tolle Ausgangslage, wenn es denn endlich los geht. Testen kann man die Teile dann auch im Verein oder sonstwo.
Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu lang.
Gruß
Ulrich
Das sind ja gleich 4 Teleskope auf einmal...naja, mal sehen, was ich da sagen kann.
Erstmal ich habe keines der Geräte selber und auch noch nicht durchgesehen. Aber ein paar Meinungen hab ich sicherlich schon gehört, die ich hier einfach so weitergeben möchte.
> Meade DS-B114-EC
Das ist ein 114er Newton auf einer Gabelmontierung (wenn das Bild auf der Meade Seite stimmt). Wie die bei diesem Teil den Motor vernünftig betreiben wollen, bleibt wohl Meade Geheimnis. Insgesamt sieht das Teil aus, wie die "Tschibo-Scope", die für ihre wackelnden Teile bekannt sind. Wenn Du an das Ding auch noch eine Kamera dranhänge willst, bricht wohl der Motor ab.
Mein Tipp, vergiss es.
> Meade ETX-70
Vorletzten Samstag bei APM Ludes konnte ich mal einen Blick auf diese ETX-Teile werfen (ich weiss, Teleskope sind zum Durchsehen und nicht zum Ansehen). Neben den süßen kleinen Hund, der durch den Laden rannte, war das das nächste Teil, dass ich mit dem Ausspruch "Ach wie süß" bezeichnet habe. (Das kann Stefan bezeugen.)
Bei diesen Teilen ist der eingebaute Computer echt die reinste Verschwendung, denn die meisten Objekte, die da eingespeichert sind, kann ein Anfänger nicht sehen und ein Fortgeschrittener oder gar Profi bestenfalls erahnen.
Fazit auch hier, Finger weg
> Vixen Cosmostar 114 f/8
Das untere Einsteigermodell von Vixen. Hier nimmt man aber am besten gleich den Newton auf der GP, denn man gibt sonst das Geld zweimal aus. Immerhin hat das Gerät schonmal eine paralaktische Montierung, die man recht einfach von Hand nachführen kann. Nachteil ist aber, dass man die Monti nicht erweitern kann. Daher lieber gleich die GP ind ein paar Mark/Euro mehr ausgeben.
Obwohl der Cosmostar keinen Motor hat, würde ich ihn dem entsprechenden 114er von Meade vorziehen.
> Antares SkyWatcher 1149 auf EQ-2
Sicherlich mit dem Vixen Vergleichbar, wobei die EQ2 in der Stabilität wohl etwas niedriger abschneidet. Wenn es also unbedingt einer der 4 sein soll, dann doch lieber den Cosmostra nehmen, denn da hat man sicherlich mehr stabilität als hier beim Antares.
Insgesamt stellt sich mir hier wieder die Frage, die ich mir vor 3 Jahren auch selber beantwortet habe.
"Brauch ich jetzt direkt ein Scope und muss mir dann in 2 Jahren ein besseres Kaufen, wobei das Geld dann natürlich 2 Mal futsch ist."
Ich selber habe das Glück hier in Mainz die Vereinssternwarte quasi alleine zu benutzen und damit ein quasi "eigenes" Fernrohr zu besitzen.
Wenn Du also die Möglichkeit hast im Verein oder bei Freunden beobachten zu können, dann inverstiere lieber 100 Euro in eine gutes Fernglas und spar gleich auf was Richtiges in der 2500,- Euro - Klasse.
Während dieser Zeit kannst Du dann bei den Freunden oder im Verein feststellen, ob die Astronomie bzw. das Beobachten überhaupt was für Dich ist. Wenn ja, umso besser, denn dann hast Du das Startkapital von 250 Euro für das Einsteigergerät gleich gespart und kannst somit schon sofort in der Fortgeschrittenen-/Profiliga beginnen.
Ich für meinen Teil werde wohl Ende 2002 soweit sein und mir dann als mein erstes eigenes Gerät ein Vixen VMC 200L auf der EQ6 (incl GOTO-Option) für runde 3000 - 3500 Euro kaufen. Damit bin ich dann zwar nicht so ultra mobil, denn die EQ6 kann auch zum Muskelaufbau-Training misbraucht werden, aber ich habe die ultimative Foto-/Visual-Kombo.
Endgültiges Fazit, lieber länger warten und was "richtiges" kaufen, als 2 Mal halb zu investieren und immer noch mit einem Kompromiss dastehen.
Ach ja, in der Zwischenzeit kannst Du Dir auch immer mal das eine oder andere __GUTE__ Okular kaufen. Sowas liegt ab und zu in den Schnäppchen-Ecken quasi vor einem und man hat somit gleich eine tolle Ausgangslage, wenn es denn endlich los geht. Testen kann man die Teile dann auch im Verein oder sonstwo.
Ich hoffe, dass war jetzt nicht zu lang.
Gruß
Ulrich
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Thorsten Falke
Re: Einstiegs-Teleskop
Hallo Heiko,
zum Kauf eines Teleskops bedarf es grundlegender Überlegungen. Eine gute Hilfestellung bietet die Vereinigung der Sternfreunde (VDS). Du kannst sie anschreiben und bekommst dann umfangreiches Infomaterial zugeschickt. Die Adresse findest du hier:http://www.vds-astro.de Da dann unter Fachgruppen, Untergruppe Amareurteleskope, nachschauen.
Ich kenne von den Teleskopen, die du angegeben hast lediglich das Meade ETX. Ein Freund von mir hat es in der "alten" Version, als ETX 90 ohne diesen Computerkrams dabei. Das Teleskop ist hochtransportabel, das paßt in einen Rucksack und hat zudem den Vorteil, da es in der Grundausstattung keine parallaktische Montierung hat, dass du es auch als "Teleobjektiv" oder als "irdisches" Fernglas benutzen kannst. Die Abbildung des mir bekannten ETX war ausgezeichnet, die Bedienung einfach. Ein Klappspiegel war auch dabei, so dass du entweder Geradeinblick oder auch Blick über ein Prisma hast. Meines Wissens ist beim ETX kein Stativ dabei. Das muß beim Anschaffungspreis unbedingt berücksichtigt werden.
Ich selbst nenne ein Meade LX10 mein eigen. Das ist ein Schmidt Cassegrain Teleskop mit 20 cm Öffnung. Mit Stativ zusammen 31,5 kg. Zu schwer um es mit in den Urlaub zu nehmen. Dieses Jahr habe ich das Teleskop sogar auf Helgoland gelassen (schweren Herzens), denn ich habe kein Auto hier in Münster und es ist eben sperrig. Manches mal hätte ich auch lieber ein "Reiseteleskop".
Du merkst schon, ein ausschweifendes Thema.
Gruß aus Münster
Thorsten
zum Kauf eines Teleskops bedarf es grundlegender Überlegungen. Eine gute Hilfestellung bietet die Vereinigung der Sternfreunde (VDS). Du kannst sie anschreiben und bekommst dann umfangreiches Infomaterial zugeschickt. Die Adresse findest du hier:http://www.vds-astro.de Da dann unter Fachgruppen, Untergruppe Amareurteleskope, nachschauen.
Ich kenne von den Teleskopen, die du angegeben hast lediglich das Meade ETX. Ein Freund von mir hat es in der "alten" Version, als ETX 90 ohne diesen Computerkrams dabei. Das Teleskop ist hochtransportabel, das paßt in einen Rucksack und hat zudem den Vorteil, da es in der Grundausstattung keine parallaktische Montierung hat, dass du es auch als "Teleobjektiv" oder als "irdisches" Fernglas benutzen kannst. Die Abbildung des mir bekannten ETX war ausgezeichnet, die Bedienung einfach. Ein Klappspiegel war auch dabei, so dass du entweder Geradeinblick oder auch Blick über ein Prisma hast. Meines Wissens ist beim ETX kein Stativ dabei. Das muß beim Anschaffungspreis unbedingt berücksichtigt werden.
Ich selbst nenne ein Meade LX10 mein eigen. Das ist ein Schmidt Cassegrain Teleskop mit 20 cm Öffnung. Mit Stativ zusammen 31,5 kg. Zu schwer um es mit in den Urlaub zu nehmen. Dieses Jahr habe ich das Teleskop sogar auf Helgoland gelassen (schweren Herzens), denn ich habe kein Auto hier in Münster und es ist eben sperrig. Manches mal hätte ich auch lieber ein "Reiseteleskop".
Du merkst schon, ein ausschweifendes Thema.
Gruß aus Münster
Thorsten
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