JA! Es gibt sie wirklich auch am Südpol :-)
-
Alexander Haege
JA! Es gibt sie wirklich auch am Südpol :-)
Hi Corinna!
Natürlich gibt es Polarlicht auch auf der Südhalbkugel der Erde. Mit der Bezeichnung Südpol würde ich aber aufpassen. Wenn es sich um Polarlichter dreht wird immer der magnetische Pol gemeint, nicht der geographische, da für die Feldlinien der geographische Pol völlig unbedeutend ist. Um den magenetischen Pol befindet sich ein imaginärer Ring, das sogenannte Polarlichtoval in dessen Mitte der jeweilige geographische Pol sich befindet. Die einfallendeden Elektronen bewegen sich spiralförmig um die Feldlinien herum, und werden somit in die obere Erdatmoshäre gelenkt wo sie dann Sauerstoff oder Stickstoffatome zum leuchten anregen. Die passiert sowol am Nordpol als auch am Südpol. Im Allgemeinen wird von Polarlicht gesprochen, nimmt man es aber genau heißt es bei uns Nordlicht und umgekeht Südlicht. Bei einem geomagnetischen Sturm terten meistens Nord- und Südlicht gleichzeitig auf.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen
MfG Alex
P.S.: Für weiter Fragen steh ich auch per E-Mail zur Verfügung.
Natürlich gibt es Polarlicht auch auf der Südhalbkugel der Erde. Mit der Bezeichnung Südpol würde ich aber aufpassen. Wenn es sich um Polarlichter dreht wird immer der magnetische Pol gemeint, nicht der geographische, da für die Feldlinien der geographische Pol völlig unbedeutend ist. Um den magenetischen Pol befindet sich ein imaginärer Ring, das sogenannte Polarlichtoval in dessen Mitte der jeweilige geographische Pol sich befindet. Die einfallendeden Elektronen bewegen sich spiralförmig um die Feldlinien herum, und werden somit in die obere Erdatmoshäre gelenkt wo sie dann Sauerstoff oder Stickstoffatome zum leuchten anregen. Die passiert sowol am Nordpol als auch am Südpol. Im Allgemeinen wird von Polarlicht gesprochen, nimmt man es aber genau heißt es bei uns Nordlicht und umgekeht Südlicht. Bei einem geomagnetischen Sturm terten meistens Nord- und Südlicht gleichzeitig auf.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen
MfG Alex
P.S.: Für weiter Fragen steh ich auch per E-Mail zur Verfügung.
-
Alexander Haege
Und schon hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen!
In der Mitte des Polarlichtovals befindet sich natürlich der MAGNETISCHE POL! Nicht der geographische. Was einen so alles beim schnell Posten so passiert 
MfG Alex
MfG Alex
-
Ulrich Rieth
...ich weiss nicht, ob das soooo klar ist, wie ihr sagt....
Hallo!
Das ist doch eine schwierigere Frage, als es jetzt nach den beiden Antworten erscheint.
Richtig ist, dass es auch auf der Südhalbkugel Polarlicht gibt.
Dort ist es eben das Südlicht bzw. die Aurora australis.
Sie tritt IMMER an gleichen geomagnetischen Koordinaten auf der Nord- und Südhalbkugel als Spiegelbild auf. Also sieht die Aurora borealis (Nordlicht) bei den geomagnetischen Koordinaten 65° Nord 10° Ost in der gleichen Sekunde genauso aus wie die Aurora australis bei 65° Süd 10° Ost.
Soweit so gut.
Jetzt kommt aber das eigentliche Problem.
Die geoGRAFISCHEN Pole der Erde liegen vom Aurora Oval, der Hauptzone, in der praktisch in jeder klaren Nacht ein Polarlicht zu sehen ist, genausoweit oder weiter weg, wie wir in Deutschland.
Denn von etwa 70° Nord bis 90° Nord sind es genauso 20 Grad, wie von 70° Nord nach 50° Nord.
Aus diesem Grund ist die Aurora an den Polen (denn wie schon gesagt, tritt sie ja spiegelbildlich auf) mindestens genauso selten, wie bei uns in Mitteleuropa. Hinzu kommt noch, dass wir in Europa nicht 182.5 Tage im Jahr ohne Sonnenuntergang, d.h. im hellen Tageslicht leben müssen. Während dieser Zeit ist also an den Polen auch keine Aurora zu sehen. Ok, dafür haben die Polen dann auch 182.5 Tage durchweg Nacht, in der natürlich rein theoretisch durchweg Lichter zu sehen sein könnten. Dies ist aber auch nicht der Fall, denn innerhalb des Aurora Ovals treten Polarlicht in ruhigen Zeiten NUR auf der Nachtseite der Erde auf, d.h. auch wenn es 24 Stunden am Tag dunkel ist, gibt es nur etwa in 2/3 der Zeit die Chance auf die Lichter.
Ab hier, muss ich nochmal etwas spekulieren, da sollte man vielleicht mal im STD Forum nachfragen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es direkt an den Polen garkeine Aurora gibt. Dies _könnte_ mit einem Ringstrom in der Atmosphäre zusammen hängen, der ja auch das Aurora Oval definiert und auch für die geomagnetischen Stürme verantwortlich ist. Diese Zone des Ringstroms kann sich wohl bei starken Stürmen, für die Nordhalbkugel gesprochen, nach Süden ausdehnen. Es ist aber wohl nicht möglich, dass sie sich komplett Richtung geomagnetischem Pol und damit auch näher an den geografischen Pol heranbewegt.
Mhhh, ich muss mich hiermit irgentwann nochmal näher auseinander setzen.
Falls jetzt jemand sagt: "Hey, im letzten Jahr gab es beim STD doch Sichtungsmeldungen von einer US Südpol Station". Hier ist wohl das Problem, dass die Station irgentwo an einer zugänglichen Stelle der Antarktis, aber weit entfernt vom Südpol steht. Und auch bei diesen Meldungen ist aufgefallen, dass es dort eben NICHT 24 Stunden am Tag Südlicht zu sehen gab.
So, nochmal schnell zusammenfassend meine Meinung.
Ich denke unmittelbar am Südpol gibt es KEINE Aurora.
Ich würde Dir aber den Tipp geben, mal unter http://solar.spacew.com/aurora/forum.html Deine Frage zu stellen. Dort wird Dir sicherlich von Experten geholfen.
Viele Grüße
Ulrich
Das ist doch eine schwierigere Frage, als es jetzt nach den beiden Antworten erscheint.
Richtig ist, dass es auch auf der Südhalbkugel Polarlicht gibt.
Dort ist es eben das Südlicht bzw. die Aurora australis.
Sie tritt IMMER an gleichen geomagnetischen Koordinaten auf der Nord- und Südhalbkugel als Spiegelbild auf. Also sieht die Aurora borealis (Nordlicht) bei den geomagnetischen Koordinaten 65° Nord 10° Ost in der gleichen Sekunde genauso aus wie die Aurora australis bei 65° Süd 10° Ost.
Soweit so gut.
Jetzt kommt aber das eigentliche Problem.
Die geoGRAFISCHEN Pole der Erde liegen vom Aurora Oval, der Hauptzone, in der praktisch in jeder klaren Nacht ein Polarlicht zu sehen ist, genausoweit oder weiter weg, wie wir in Deutschland.
Denn von etwa 70° Nord bis 90° Nord sind es genauso 20 Grad, wie von 70° Nord nach 50° Nord.
Aus diesem Grund ist die Aurora an den Polen (denn wie schon gesagt, tritt sie ja spiegelbildlich auf) mindestens genauso selten, wie bei uns in Mitteleuropa. Hinzu kommt noch, dass wir in Europa nicht 182.5 Tage im Jahr ohne Sonnenuntergang, d.h. im hellen Tageslicht leben müssen. Während dieser Zeit ist also an den Polen auch keine Aurora zu sehen. Ok, dafür haben die Polen dann auch 182.5 Tage durchweg Nacht, in der natürlich rein theoretisch durchweg Lichter zu sehen sein könnten. Dies ist aber auch nicht der Fall, denn innerhalb des Aurora Ovals treten Polarlicht in ruhigen Zeiten NUR auf der Nachtseite der Erde auf, d.h. auch wenn es 24 Stunden am Tag dunkel ist, gibt es nur etwa in 2/3 der Zeit die Chance auf die Lichter.
Ab hier, muss ich nochmal etwas spekulieren, da sollte man vielleicht mal im STD Forum nachfragen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es direkt an den Polen garkeine Aurora gibt. Dies _könnte_ mit einem Ringstrom in der Atmosphäre zusammen hängen, der ja auch das Aurora Oval definiert und auch für die geomagnetischen Stürme verantwortlich ist. Diese Zone des Ringstroms kann sich wohl bei starken Stürmen, für die Nordhalbkugel gesprochen, nach Süden ausdehnen. Es ist aber wohl nicht möglich, dass sie sich komplett Richtung geomagnetischem Pol und damit auch näher an den geografischen Pol heranbewegt.
Mhhh, ich muss mich hiermit irgentwann nochmal näher auseinander setzen.
Falls jetzt jemand sagt: "Hey, im letzten Jahr gab es beim STD doch Sichtungsmeldungen von einer US Südpol Station". Hier ist wohl das Problem, dass die Station irgentwo an einer zugänglichen Stelle der Antarktis, aber weit entfernt vom Südpol steht. Und auch bei diesen Meldungen ist aufgefallen, dass es dort eben NICHT 24 Stunden am Tag Südlicht zu sehen gab.
So, nochmal schnell zusammenfassend meine Meinung.
Ich denke unmittelbar am Südpol gibt es KEINE Aurora.
Ich würde Dir aber den Tipp geben, mal unter http://solar.spacew.com/aurora/forum.html Deine Frage zu stellen. Dort wird Dir sicherlich von Experten geholfen.
Viele Grüße
Ulrich
-
peter Broich
Oh. Ha. Schwieriges Thema. Hatte die diskosion schon mit dem
Oh. Ha. Schwieriges Thema. Hatte die diskosion schon mit dem Schwiegervater. (Amateufunker
-
Mark (Rottal/Niederbayern)
Widerspruch: Am Südpol (geogr.) gibt es PL
Hi Ulrich,
die Sichtungsmeldungen beim STD kommen direkt vom geographischen Südpol. Dort befindet sich die bemannte Ammundsen-Scott Station. Bei der geographischen Breite stand dort auch immer -90°. Ich glaub auch, daß Polarlicht dort nicht sooo selten ist, jedenfalls bestimmt häufiger als hier. IMHO ist die Entfernung zum Oval nämlich geringer als von uns zum Oval.
Grüße,
Mark
> Hallo!
> Das ist doch eine schwierigere Frage, als es jetzt nach den
> beiden Antworten erscheint.
> Richtig ist, dass es auch auf der Südhalbkugel Polarlicht gibt.
> Dort ist es eben das Südlicht bzw. die Aurora australis.
> Sie tritt IMMER an gleichen geomagnetischen Koordinaten auf der
> Nord- und Südhalbkugel als Spiegelbild auf. Also sieht die
> Aurora borealis (Nordlicht) bei den geomagnetischen Koordinaten
> 65° Nord 10° Ost in der gleichen Sekunde genauso aus wie die
> Aurora australis bei 65° Süd 10° Ost.
> Soweit so gut.
> Jetzt kommt aber das eigentliche Problem.
> Die geoGRAFISCHEN Pole der Erde liegen vom Aurora Oval, der
> Hauptzone, in der praktisch in jeder klaren Nacht ein Polarlicht
> zu sehen ist, genausoweit oder weiter weg, wie wir in
> Deutschland.
> Denn von etwa 70° Nord bis 90° Nord sind es genauso 20 Grad, wie
> von 70° Nord nach 50° Nord.
> Aus diesem Grund ist die Aurora an den Polen (denn wie schon
> gesagt, tritt sie ja spiegelbildlich auf) mindestens genauso
> selten, wie bei uns in Mitteleuropa. Hinzu kommt noch, dass wir
> in Europa nicht 182.5 Tage im Jahr ohne Sonnenuntergang, d.h. im
> hellen Tageslicht leben müssen. Während dieser Zeit ist also an
> den Polen auch keine Aurora zu sehen. Ok, dafür haben die Polen
> dann auch 182.5 Tage durchweg Nacht, in der natürlich rein
> theoretisch durchweg Lichter zu sehen sein könnten. Dies ist
> aber auch nicht der Fall, denn innerhalb des Aurora Ovals treten
> Polarlicht in ruhigen Zeiten NUR auf der Nachtseite der Erde
> auf, d.h. auch wenn es 24 Stunden am Tag dunkel ist, gibt es nur
> etwa in 2/3 der Zeit die Chance auf die Lichter.
> Ab hier, muss ich nochmal etwas spekulieren, da sollte man
> vielleicht mal im STD Forum nachfragen.
> Ich könnte mir auch vorstellen, dass es direkt an den Polen
> garkeine Aurora gibt. Dies _könnte_ mit einem Ringstrom in der
> Atmosphäre zusammen hängen, der ja auch das Aurora Oval
> definiert und auch für die geomagnetischen Stürme verantwortlich
> ist. Diese Zone des Ringstroms kann sich wohl bei starken
> Stürmen, für die Nordhalbkugel gesprochen, nach Süden ausdehnen.
> Es ist aber wohl nicht möglich, dass sie sich komplett Richtung
> geomagnetischem Pol und damit auch näher an den geografischen
> Pol heranbewegt.
> Mhhh, ich muss mich hiermit irgentwann nochmal näher auseinander
> setzen.
> Falls jetzt jemand sagt: "Hey, im letzten Jahr gab es beim
> STD doch Sichtungsmeldungen von einer US Südpol Station".
> Hier ist wohl das Problem, dass die Station irgentwo an einer
> zugänglichen Stelle der Antarktis, aber weit entfernt vom Südpol
> steht. Und auch bei diesen Meldungen ist aufgefallen, dass es
> dort eben NICHT 24 Stunden am Tag Südlicht zu sehen gab.
> So, nochmal schnell zusammenfassend meine Meinung.
> Ich denke unmittelbar am Südpol gibt es KEINE Aurora.
> Ich würde Dir aber den Tipp geben, mal unter
> http://solar.spacew.com/aurora/forum.html Deine Frage zu
> stellen. Dort wird Dir sicherlich von Experten geholfen.
> Viele Grüße
> Ulrich
die Sichtungsmeldungen beim STD kommen direkt vom geographischen Südpol. Dort befindet sich die bemannte Ammundsen-Scott Station. Bei der geographischen Breite stand dort auch immer -90°. Ich glaub auch, daß Polarlicht dort nicht sooo selten ist, jedenfalls bestimmt häufiger als hier. IMHO ist die Entfernung zum Oval nämlich geringer als von uns zum Oval.
Grüße,
Mark
> Hallo!
> Das ist doch eine schwierigere Frage, als es jetzt nach den
> beiden Antworten erscheint.
> Richtig ist, dass es auch auf der Südhalbkugel Polarlicht gibt.
> Dort ist es eben das Südlicht bzw. die Aurora australis.
> Sie tritt IMMER an gleichen geomagnetischen Koordinaten auf der
> Nord- und Südhalbkugel als Spiegelbild auf. Also sieht die
> Aurora borealis (Nordlicht) bei den geomagnetischen Koordinaten
> 65° Nord 10° Ost in der gleichen Sekunde genauso aus wie die
> Aurora australis bei 65° Süd 10° Ost.
> Soweit so gut.
> Jetzt kommt aber das eigentliche Problem.
> Die geoGRAFISCHEN Pole der Erde liegen vom Aurora Oval, der
> Hauptzone, in der praktisch in jeder klaren Nacht ein Polarlicht
> zu sehen ist, genausoweit oder weiter weg, wie wir in
> Deutschland.
> Denn von etwa 70° Nord bis 90° Nord sind es genauso 20 Grad, wie
> von 70° Nord nach 50° Nord.
> Aus diesem Grund ist die Aurora an den Polen (denn wie schon
> gesagt, tritt sie ja spiegelbildlich auf) mindestens genauso
> selten, wie bei uns in Mitteleuropa. Hinzu kommt noch, dass wir
> in Europa nicht 182.5 Tage im Jahr ohne Sonnenuntergang, d.h. im
> hellen Tageslicht leben müssen. Während dieser Zeit ist also an
> den Polen auch keine Aurora zu sehen. Ok, dafür haben die Polen
> dann auch 182.5 Tage durchweg Nacht, in der natürlich rein
> theoretisch durchweg Lichter zu sehen sein könnten. Dies ist
> aber auch nicht der Fall, denn innerhalb des Aurora Ovals treten
> Polarlicht in ruhigen Zeiten NUR auf der Nachtseite der Erde
> auf, d.h. auch wenn es 24 Stunden am Tag dunkel ist, gibt es nur
> etwa in 2/3 der Zeit die Chance auf die Lichter.
> Ab hier, muss ich nochmal etwas spekulieren, da sollte man
> vielleicht mal im STD Forum nachfragen.
> Ich könnte mir auch vorstellen, dass es direkt an den Polen
> garkeine Aurora gibt. Dies _könnte_ mit einem Ringstrom in der
> Atmosphäre zusammen hängen, der ja auch das Aurora Oval
> definiert und auch für die geomagnetischen Stürme verantwortlich
> ist. Diese Zone des Ringstroms kann sich wohl bei starken
> Stürmen, für die Nordhalbkugel gesprochen, nach Süden ausdehnen.
> Es ist aber wohl nicht möglich, dass sie sich komplett Richtung
> geomagnetischem Pol und damit auch näher an den geografischen
> Pol heranbewegt.
> Mhhh, ich muss mich hiermit irgentwann nochmal näher auseinander
> setzen.
> Falls jetzt jemand sagt: "Hey, im letzten Jahr gab es beim
> STD doch Sichtungsmeldungen von einer US Südpol Station".
> Hier ist wohl das Problem, dass die Station irgentwo an einer
> zugänglichen Stelle der Antarktis, aber weit entfernt vom Südpol
> steht. Und auch bei diesen Meldungen ist aufgefallen, dass es
> dort eben NICHT 24 Stunden am Tag Südlicht zu sehen gab.
> So, nochmal schnell zusammenfassend meine Meinung.
> Ich denke unmittelbar am Südpol gibt es KEINE Aurora.
> Ich würde Dir aber den Tipp geben, mal unter
> http://solar.spacew.com/aurora/forum.html Deine Frage zu
> stellen. Dort wird Dir sicherlich von Experten geholfen.
> Viele Grüße
> Ulrich
-
Peter Kuklok
Polarlicht an den Polkappen...Stichwort: "Sonnenwindstille"
Hi,
der Link wurde zwar schon mehrmals gepostet, passt aber zum Thema:
http://science.nasa.gov/newhome/headlin ... ec99_1.htm
Grüße
Peter
der Link wurde zwar schon mehrmals gepostet, passt aber zum Thema:
http://science.nasa.gov/newhome/headlin ... ec99_1.htm
Grüße
Peter
-
Corina
Danke
Danke für eure Antworten, ich habe mir jetzt alles durchgelesen und mich noch ein bisschen weiter informiert, sodass ich behaupte einigermaßen zu verstehen, wie das Polarlicht zustandekommt, dass es an beiden (magnetischen) Polen vorkommt und meine Aufgaben erledigen kann. Das Thema an sich ist wirklich interessant, plötzlich zeigt sich Physik von einer ungeahnten Seite - man kann sich sogar in der Freizeit und freiwillig damit beschäftigen!!!
Nochmals danke für die Antworten
Corina
PS Aber warum tritt sie immer spiegelbildlich auf???
Nochmals danke für die Antworten
Corina
PS Aber warum tritt sie immer spiegelbildlich auf???
-
Ulrich Rieth
...spiegelbildlich...
Hallo Corina !
> Aber warum tritt sie immer spiegelbildlich auf???
Na dann will ich das auch noch erklären (naja, versuchen zu erklären, wäre besser).
Also, wenn Du Dir einen Magneten mit seinen Feldlinien ansiehst, dann fangen diese an einem Pol an und ende am anderen Pol.
Die für das Polarlicht verantwordlichen Elektronen bewegen sich jetzt an diesen Feldlinien entlang. Reicht ihre Energie, lösen sie die Aurora aus. Reicht die Energie aber noch nicht, werden sie einfach reflektiert und laufen geradewegs auf die andere Seite der Erde. Das tun sie aber genau an der gleichen Feldlinie und zwar verdammt schnell innerhalb weniger Sekunden. Während dieser Oszillation werden sie nochmals beschleunigt, so dass irgentwann die Energie reicht. Da wir es aber nicht nur mit einem Elektron zu tun haben, erreichen viele Elektronen gleichzeitig auf beiden Seiten der Erde die nötige Energie und erzeugen Aurora.
Soviel erstmal dazu. Wenn man noch die Wechselwirkungen der bewegten Elektronen (bewegte Ladungen erzeugen Magnetfelder) in diese Überlegung mit einbezieht, sieht man, dass diese "neuen" Magnetfelder ebenfalls auf der Nord- und Südhalbkugel gleichermaßen auftreten. Dadurch sehen also die Ausgangsbedingungen fürs Polarlicht auf beiden Seiten gleich aus und folglich auch das Ergebnis.
Gruß
Ulrich
> Aber warum tritt sie immer spiegelbildlich auf???
Na dann will ich das auch noch erklären (naja, versuchen zu erklären, wäre besser).
Also, wenn Du Dir einen Magneten mit seinen Feldlinien ansiehst, dann fangen diese an einem Pol an und ende am anderen Pol.
Die für das Polarlicht verantwordlichen Elektronen bewegen sich jetzt an diesen Feldlinien entlang. Reicht ihre Energie, lösen sie die Aurora aus. Reicht die Energie aber noch nicht, werden sie einfach reflektiert und laufen geradewegs auf die andere Seite der Erde. Das tun sie aber genau an der gleichen Feldlinie und zwar verdammt schnell innerhalb weniger Sekunden. Während dieser Oszillation werden sie nochmals beschleunigt, so dass irgentwann die Energie reicht. Da wir es aber nicht nur mit einem Elektron zu tun haben, erreichen viele Elektronen gleichzeitig auf beiden Seiten der Erde die nötige Energie und erzeugen Aurora.
Soviel erstmal dazu. Wenn man noch die Wechselwirkungen der bewegten Elektronen (bewegte Ladungen erzeugen Magnetfelder) in diese Überlegung mit einbezieht, sieht man, dass diese "neuen" Magnetfelder ebenfalls auf der Nord- und Südhalbkugel gleichermaßen auftreten. Dadurch sehen also die Ausgangsbedingungen fürs Polarlicht auf beiden Seiten gleich aus und folglich auch das Ergebnis.
Gruß
Ulrich
-
Marcel
Re: Oh. Ha. Schwieriges Thema. Hatte die diskosion schon mit
Ein neuer Besuchertausch ist da !!
Haben sie zu wenig Besucher??
Dann kommen sie doch mal zu
http://www.user-tausch.de.vu
Hier giebt`s 126 Besucher pro-Stunde,
oder sie wollen sehr preiswert Werbung
buchen??Kein Problem.
Also ein Besuch lohnt sich;-)
Haben sie zu wenig Besucher??
Dann kommen sie doch mal zu
http://www.user-tausch.de.vu
Hier giebt`s 126 Besucher pro-Stunde,
oder sie wollen sehr preiswert Werbung
buchen??Kein Problem.
Also ein Besuch lohnt sich;-)
-
Ulrich Rieth
Herzlichen Dank für diesen unnützen Beitrag (bitte NICHT les
Herzlichen Dank für diesen unnützen Beitrag (bitte NICHT lesen) *o.T.*
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste