An den Kartenersteller...Peter, kannst Du...

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Ulrich Rieth

An den Kartenersteller...Peter, kannst Du...

Beitrag von Ulrich Rieth » 9. Nov 2002, 11:46

...nochmal so eine tolle Karte machen.
Diesmal zur Leoniden-Plaung mit dem Ausschnitt Süddeutschland, Schweiz, Norditalien, Österreich, Ungarn, Tschechien?
Wäre toll!
Und wenn Du dann noch Zeit hast, setz vielleicht auch noch ein paar markante Punkte (also Städte) ein.
Besten Dank!

Ulrich

Heiko

Sued-Ost-Frankreich (Alpenraum) als Ergaenzung

Beitrag von Heiko » 9. Nov 2002, 12:02

Briancon (ca. 1800 m) in den franz. Alpen hat ca. 300 Sonnentage. Da dieses Tal von 3000/4000n weitlaeufig umgeben ist, entstehen immer sehr starke Aufwinde mit dem daraus folgenden offenen Himmel.

Gruss Heiko

Peter Kuklok

Wie groß maximal (Pixel & KB) ...oder egal? *o.T.*

Beitrag von Peter Kuklok » 9. Nov 2002, 13:48

Wie groß maximal (Pixel & KB) ...oder egal? *o.T.*

Ulrich Rieth

egal...hab ja DSL :-) *o.T.*

Beitrag von Ulrich Rieth » 9. Nov 2002, 14:06

egal...hab ja DSL :-) *o.T.*

Peter Kuklok

Hier die Karte...

Beitrag von Peter Kuklok » 9. Nov 2002, 16:05

...zum einen als jpeg-File:
http://www.peterkuklok.de/pic/europa.jpg (757 KB)

oder in besserer Qualität als png-Datei für Schnellsauger:
http://www.peterkuklok.de/pic/europa.png (3,22 MB(!))

Die Karte hat jeweils rund 1700x1100 px.
Seen sind nur in ihrem Umriss dargestellt.
Genua, Grenoble und Florenz hab ich vergessen zu bezeichnen.

Grüße
Peter

BTW: Nördlinger Ries kann man sehr gut erkennen.

Heiko

super Sache !!! *o.T.*

Beitrag von Heiko » 10. Nov 2002, 00:10

super Sache !!! *o.T.*

Peter Schack

Re: Hier die Karte...

Beitrag von Peter Schack » 10. Nov 2002, 00:10

> ...zum einen als jpeg-File:
> http://www.peterkuklok.de/pic/europa.jpg (757 KB)

> oder in besserer Qualität als png-Datei für Schnellsauger:
> http://www.peterkuklok.de/pic/europa.png (3,22 MB(!))

> Die Karte hat jeweils rund 1700x1100 px.
> Seen sind nur in ihrem Umriss dargestellt.
> Genua, Grenoble und Florenz hab ich vergessen zu bezeichnen.

> Grüße
> Peter

> BTW: Nördlinger Ries kann man sehr gut erkennen.

Hallo,

sorry, muß schon wieder meinen Senf dazu geben.
Ich hab das Bild von Peter in der hohen Darstellung heruntergeladen.
Sein Hinweis auf das Nördlinger Ries hat mich neugierig gemacht.
Tatsächlich konnte ich es sofort erkennen: Linie Stuttgart - Nürnberg
ziehen. Auf halber Strecke etwas südlich (leicht nördlich der Donau)
erkennt man den kreisrunden Einschlagkrater mit 25 km Durchmesser.
Trotzdem wir hier im Forum immerwieder mal von Meteoriten lesen, welche unsere Erde knapp verpassen, wird unsere Phantasie nie ausreichen, sich vorzustellen, wie vor 15 Mill. Jahren dieser "nur" 1200 Meter große Kerl die Region verändert hat, als er mit 100.000km/h
vermutlich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars- u. Jupiterbahn kommend 1000 Meter tief in die Erdoberfläche eindrang.
Dabei soll Energie von 250.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt worden sein.
Danke Peter, für das exzellente Bild!

Peter

Peter Schack

Steinheimer Becken

Beitrag von Peter Schack » 11. Nov 2002, 23:01

> Hallo,

> sorry, muß schon wieder meinen Senf dazu geben.
> Ich hab das Bild von Peter in der hohen Darstellung
> heruntergeladen.
> Sein Hinweis auf das Nördlinger Ries hat mich neugierig gemacht.
> Tatsächlich konnte ich es sofort erkennen: Linie Stuttgart -
> Nürnberg
> ziehen. Auf halber Strecke etwas südlich (leicht nördlich der
> Donau)
> erkennt man den kreisrunden Einschlagkrater mit 25 km
> Durchmesser.
> Trotzdem wir hier im Forum immerwieder mal von Meteoriten lesen,
> welche unsere Erde knapp verpassen, wird unsere Phantasie nie
> ausreichen, sich vorzustellen, wie vor 15 Mill. Jahren dieser
> "nur" 1200 Meter große Kerl die Region verändert hat,
> als er mit 100.000km/h
> vermutlich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars- u.
> Jupiterbahn kommend 1000 Meter tief in die Erdoberfläche
> eindrang.
> Dabei soll Energie von 250.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt
> worden sein.
> Danke Peter, für das exzellente Bild!

> Peter

Und nochmal....

Man darf nicht verschweigen, daß etwas südwestlich des Nördlinger Rieses bereits auf baden-württembergischer Seite das Steinheimer Becken liegt. Auch ein Meteorkrater, von dem noch immer nicht ganz
bekannt ist, ob ein Meteorit oder ein Komet vor 15,1 Mio. Jahren, also zu ähnlicher Zeit wie der Entstehung des Nördlinger Ries die Ursache des Einschlags war, oder ein abgeplatztes Teil des Nö.-Ries-
Meteoriten.
Jedenfalls ist in dieser (im Sommer :-))) herrlichen Landschaft von exponierten Standorten aus betrachtet der für nur kleinere Krater
von etwa 2-5 km Durchmesser typische Zentralhügel (39 Metern Höhe
im Steinheimer Becken) deutlich zu erkennen. Der Krater im Nördlinger Ries weist diesen auch für viele kleine Mondkrater typischen Zetralhügel nicht auf! Warum das so ist, läßt sich mit etwas Mühe u. Geduld genialerweise im Internet recherchieren.

Im Steinheimer Becken, welches man aufgrund von nur 3,4km Durchmesser
auf der prima Karte von Peter Kuklok gerade noch so ahnen kann, hat es nach dem Einschlag mit 72tsd- 108tsd km/h eine Kratertiefe v. 200m
gegeben, was der Freisetzung v. 4000-12000 'Atombomben' entspräche....
Jedenfalls hat auch hier sich ein Kratersee im Verlauf von millionen
Jahren gebildet, welcher Sedimente mit einer Mächtigkeit von 35 Metern
angesammelt hat. Weil der See nicht mehr existiert, gibt er heute seine Geheimnisse preis als Ort u. Fundstelle für
Fossilien aller Art. Gerne erinnere ich mich an Jahre zurückliegende
Erlebnisse mit meinem Sohn, als wir fossile Schnecken usw. nach
millionen von Jahren wieder ans Licht der Gegenwart beförderten! Es gibt dort auch heute sogenannte 'Sammleraufschlüsse', wo man ohne Streß u. mit viel Entdeckergeist ungewöhnliche Stunden verbringen kann!

Peter

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