Frage an Ulrich
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lutz schenk
Frage an Ulrich
Hi Ulrich,
wir sprachen neulich abend über die Vorgänge bei Aktivität duch CH's.
Du sagtest mir, es käme da nicht soooo sehr auf das IMF an, sondern mehr auf die Verhältnisse bei den Elektronen wie sie der GOES Satelit erfasst.
Daher verfolge ich das ganze mal diesbezüglich, undstelle fest, das die Elektronen am GOES heute das höchste Niveau der vergangenen 3 Tage hat.
Kann man daraus irgendwelche Rückschlüsse ziehen ?
Gruß Lutz
wir sprachen neulich abend über die Vorgänge bei Aktivität duch CH's.
Du sagtest mir, es käme da nicht soooo sehr auf das IMF an, sondern mehr auf die Verhältnisse bei den Elektronen wie sie der GOES Satelit erfasst.
Daher verfolge ich das ganze mal diesbezüglich, undstelle fest, das die Elektronen am GOES heute das höchste Niveau der vergangenen 3 Tage hat.
Kann man daraus irgendwelche Rückschlüsse ziehen ?
Gruß Lutz
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lutz schenk
Nachtrag dazu
Kurz nach dem ich das schrieb, erfolgte der (von mir) erwarte Umschwung in Kiruna. Da ich vorher in der GOES-Grafik
( http://www.maj.com/sun/images/noaa_elec_3d.gif )
sah, das die Elektronen "einbrechen", erwartete ich das sich an den Magnetometern etwas tut.
Und so kam es dann auch. Ist das ursächlich miteinander in Verbindung zu bringen, oder nur Zufall ?
So ganz an Zufall glaube ich da nicht, da ich es nun die letzten 2 Tage in dem gleichen Schema verfolgt habe.
Gruß Lutz
( http://www.maj.com/sun/images/noaa_elec_3d.gif )
sah, das die Elektronen "einbrechen", erwartete ich das sich an den Magnetometern etwas tut.
Und so kam es dann auch. Ist das ursächlich miteinander in Verbindung zu bringen, oder nur Zufall ?
So ganz an Zufall glaube ich da nicht, da ich es nun die letzten 2 Tage in dem gleichen Schema verfolgt habe.
Gruß Lutz
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Peter Kuklok
Re: Nachtrag dazu
Hallo Lutz,
> Kurz nach dem ich das schrieb, erfolgte der (von mir) erwarte
> Umschwung in Kiruna. Da ich vorher in der GOES-Grafik
> ( http://www.maj.com/sun/images/noaa_elec_3d.gif )
> sah, das die Elektronen "einbrechen", erwartete ich
> das sich an den Magnetometern etwas tut.
das Einbrechen der Elektronen-Werte dürfte vielmehr etwas mit der Positionsveränderung des geostationären GOES-Satelliten innerhalb der Magnetosphäre zu tun haben. Diese Schwankungen kann man immer beobachten. Das M steht vermutlich für Midnight, das N für Noon, und zeigt an wann sich der jeweilige Satellit "zwischen" Sonne und Erde befindet bzw. auf der geschützteren Nachtseite. So interpretiere ich jedenfalls diese regelmäßigen 'Aufs-und -Abs'.
Grüße
Peter
> Kurz nach dem ich das schrieb, erfolgte der (von mir) erwarte
> Umschwung in Kiruna. Da ich vorher in der GOES-Grafik
> ( http://www.maj.com/sun/images/noaa_elec_3d.gif )
> sah, das die Elektronen "einbrechen", erwartete ich
> das sich an den Magnetometern etwas tut.
das Einbrechen der Elektronen-Werte dürfte vielmehr etwas mit der Positionsveränderung des geostationären GOES-Satelliten innerhalb der Magnetosphäre zu tun haben. Diese Schwankungen kann man immer beobachten. Das M steht vermutlich für Midnight, das N für Noon, und zeigt an wann sich der jeweilige Satellit "zwischen" Sonne und Erde befindet bzw. auf der geschützteren Nachtseite. So interpretiere ich jedenfalls diese regelmäßigen 'Aufs-und -Abs'.
Grüße
Peter
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lutz schenk
Re: Nachtrag dazu
Hi Peter,
mir ist schon klar, das das auch mit dem Tagesgang zu tun hat. Ist ja sehr deutlich zu sehen.
Es ging aber um das Niveau des Elektronenflusses, welches bei CH's wohl recht hoch ist.
Gruß Lutz
mir ist schon klar, das das auch mit dem Tagesgang zu tun hat. Ist ja sehr deutlich zu sehen.
Es ging aber um das Niveau des Elektronenflusses, welches bei CH's wohl recht hoch ist.
Gruß Lutz
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Peter Kuklok
Re: Nachtrag dazu
> Es ging aber um das Niveau des Elektronenflusses, welches bei
> CH's wohl recht hoch ist.
Nach meinen Erfahrungen ist der Elektronenfluss nach einem CH am größten, also dann wenn man mit keinen großartigen MM-Aktivitäten mehr zu rechnen ist.
Grüße
Peter
> CH's wohl recht hoch ist.
Nach meinen Erfahrungen ist der Elektronenfluss nach einem CH am größten, also dann wenn man mit keinen großartigen MM-Aktivitäten mehr zu rechnen ist.
Grüße
Peter
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Ulrich Rieth
Elektronen
Hi Lutz!
Ich habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen.
In irgend einem Zusammenhang hatte Cary Oler einmal gesagt, dass ein Substorm dann beginnt, wenn die Elektronen senkrecht nach unten, d.h. auf 0, fallen.
Das leichte Auf und Ab ist, wie Peter schon schreibt, der Tagesgang.
An den Flanken der Magnetosphäre, zwischen Mittags und Mitternachtssektor, ist der Fluss auf einem Minimum.
Vorne und hinten, also zum Mittag und zur Mitternacht, ist der Fluss im Maximum.
Ob diese Regel mit dem "Absturz" nur für hohe Breiten gilt, kann ich Dir aber nicht sagen.
Gruß
Ulrich
Ich habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen.
In irgend einem Zusammenhang hatte Cary Oler einmal gesagt, dass ein Substorm dann beginnt, wenn die Elektronen senkrecht nach unten, d.h. auf 0, fallen.
Das leichte Auf und Ab ist, wie Peter schon schreibt, der Tagesgang.
An den Flanken der Magnetosphäre, zwischen Mittags und Mitternachtssektor, ist der Fluss auf einem Minimum.
Vorne und hinten, also zum Mittag und zur Mitternacht, ist der Fluss im Maximum.
Ob diese Regel mit dem "Absturz" nur für hohe Breiten gilt, kann ich Dir aber nicht sagen.
Gruß
Ulrich
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Peter Kuklok
Hab den Oler-O-Ton gefunden
Hi,
danke für den Tipp!
Das war mir bisher noch nie so richtig aufgefallen. Für Katja dürfte das ja ein ideales Instrument sein, schneller als Kiruna(?!).
Hier noch das Zitat von Cary aus'm Forum:
"The onset of auroral substorms can often be detected by examining the energetic electron fluxes from the GOES spacecraft. The occurrence of substorm activity is often correlated with times when the >2 MeV and >0.6 MeV electron fluxes measured by the GOES
spacecraft take sudden dives downward. So monitor those values closely from the SEC web-site (our software tracks that data as well
in real-time).
If you see a sudden drop in densities (ex. on the order of a magnitude or so, perhaps), get out and watch for activity (particularly if you
are a high latitude observer).
The trick above was mentioned some time ago on this forum (I believe by Jan Curtis - correct me if I'm wrong), but it has a foundation in
fact (and physics) and perhaps bears repeating."
Grüße
Peter
danke für den Tipp!
Das war mir bisher noch nie so richtig aufgefallen. Für Katja dürfte das ja ein ideales Instrument sein, schneller als Kiruna(?!).
Hier noch das Zitat von Cary aus'm Forum:
"The onset of auroral substorms can often be detected by examining the energetic electron fluxes from the GOES spacecraft. The occurrence of substorm activity is often correlated with times when the >2 MeV and >0.6 MeV electron fluxes measured by the GOES
spacecraft take sudden dives downward. So monitor those values closely from the SEC web-site (our software tracks that data as well
in real-time).
If you see a sudden drop in densities (ex. on the order of a magnitude or so, perhaps), get out and watch for activity (particularly if you
are a high latitude observer).
The trick above was mentioned some time ago on this forum (I believe by Jan Curtis - correct me if I'm wrong), but it has a foundation in
fact (and physics) and perhaps bears repeating."
Grüße
Peter
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