Mit was für einen Sche... manche doch ihr Geld verdienen

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Dieter Raith

Mit was für einen Sche... manche doch ihr Geld verdienen

Beitrag von Dieter Raith » 12. Mär 2003, 12:17

Kühne Pläne zur "Rettung" der Erde

Die
Erdumlaufbahn ändern!

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Ich erinnere mich noch gut: Da sah ich als kleiner Bub einen alten
SF-Film, in dem - so erinnere ich mich - Wissenschaftler der Erde
Raketen an den Polen anbrachten um die Erde aus ihrer bahn zu schieben.
So sollte der Einschlag eines Kometen oder anderen Planten (ich weiß nicht mehr) verhindert werden.

Nun, das ist wohl der pure SF! Aber: Die morgenwelt.de hat folgenden
Bericht veröffentlicht:

Die Idee könnte geradewegs einem Roman von Arthur C. Clarke entsprungen
sein: Forscher der Nasa schlagen allen Ernstes vor, die Bahn der Erde zu verändern - um langfristig das Überleben der Menschheit zu sichern. Denn schon in wenigen 100 Millionen Jahren, so argumentiert Gregory Laughlin vom Ames Research Center in Kalifornien, wird es auf der Erde ungemütlich warm.

Zwar beträgt die Lebensdauer unserer Sonne rund zehn Milliarden Jahre,
von denen erst knapp die Hälfte abgelaufen sind. Aber schon in dieser Zeitspanne verändert sich unser Zentralgestirn. Seit der
Entstehung des Sonnensystems ist die Sonne bereits um
30 bis 40 Prozent heller und heißer geworden - ein Trend, der sich auch
künftig fortsetzen wird.

Doch die Rettung ist nahe, versprechen Laughlin und seine Kollegen: Man
nehme einen größeren Asteroiden und lasse ihn möglichst nahe an der Erde vorbeifliegen. Der Asteroid würde, so die Weltraumforscher, Bahnenergie auf die Erde übertragen - und sie so in eine etwas weiter von der Sonne entfernte Bahn verfrachten.

Himmelsmechanisch ein simpler Trick, der bereits heute - mit umgekehrten Vorzeichen - in der Raumfahrt Verwendung findet:
Mittels so genannter "Fly-by"-Manöver holen Raumsonden wie Cassini auf
ihrem Weg ins äußere Sonnensystem Schwung im Schwerefeld der Erde oder der Venus. Dabei verliert der Planet jene Energie, die die Sonde gewinnt. Wegen der geringen Masse der Raumsonden ist dieser Energieverlust freilich gering - es besteht also keine Gefahr, dass die Erde durch zu viele "Fly-bys" dereinst in die Sonne stürzt.

Die Masse eines rund 100 Kilometer großen Asteroiden würde jedoch
ausreichen, um die Bahn der Erde merklich zu verändern, meint Laughlin. "Diese Technik ist keineswegs utopisch", verspricht der Forscher, "wir müssen lediglich ein paar Raketen an einem Asteroiden befestigen und im richtigen Moment feuern!"

Wenn es denn so einfach wäre. "So etwas muss sorgfältig von Leuten
berechnet werden, die etwas davon verstehen", meint Tom Gehrels von der Universität Arizona - und Gregory Laughlin gehört für ihn nicht zu diesem Kreis. Gehrels leitet "Spacewatch", eines von zahlreichen Projekten, alle Asteroiden und Kometen im Sonnensystem zu überwachen.

Denn diese Kleinkörper sind potenziell gefährlich: Der Einschlag eines
Kometen auf die Erde könnte, so Gehrels, das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten. Projekte wie Spacewatch stehen deshalb vor einem ernsten Problem: Was tun, wenn tatsächlich ein Himmelskörper mit Kurs auf die Erde entdeckt wird? Vorschläge gibt es viele, wie sich ein Asteroid oder Komet mit Nuklearbomben, Laserstrahlen, Raketen oder Sonnensegeln aus der Bahn werfen ließe.

Einen Konsens dazu gibt es jedoch bislang in der Forscher-Gemeinde
nicht. Denn noch ist zu wenig über diese kosmischen Kleinkörper bekannt - niemand weiß zum Beispiel etwas über ihre Stabilität. So könnte ein Asteroid durch eine Bombe, statt aus der Bahn geworfen zu werden, in mehrere Bruchstücke zerfallen, die sämtlichst auf die Erde fallen.

Das gezielte Ablenken eines Asteroiden ist also alles andere als einfach - und nicht ganz ungefährlich. Auch Gerhard Hahn vom
Institut für Planetenerkundung in Berlin hält den Nasa-Vorschlag deshalb für "kompletten Blödsinn". Der Asteroidenforscher
vergleicht Laughlins Idee mit der Vorstellung, eine Mücke könne eine
Elefanten aus der Bahn werfen: "Die Masse selbst der grössten Asteroiden ist viel zu gering, um messbare Effekte zu
erzielen!"

Gregory Laughlin und seine Kollegen halten dagegen, der Vorbeiflug eines 100-Kilometer-Trumms alle 6000 Jahre würde locker reichen, die Erde in der wohltemperierten Zone der Sonne zu halten. Mit Blick auf die menschliche Geschichte erscheint die Vorstellung eines solchen Jahrmillionenplans freilich etwas gewagt.

Und der Plan enthält noch ein weiteres kleines Problem: Bei dem ganzen
Vorgang würde unser guter alter Mond verloren gehen - mit unabsehbaren Konsequenzen für das Klima der Erde.

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Jede "Klapse" freut sich über solche Patienten, das sorgt für Unterhaltung in den abgeschlossenen Räumen.

Hans Günter König

Re: Mit was für einen Sche... manche doch ihr Geld verdienen

Beitrag von Hans Günter König » 12. Mär 2003, 16:54

... womit wir dann die Prophezeiung letztendlich selbst erfüllen!-(

Dieter Raith

Re: Mit was für einen Sche... manche doch ihr Geld verdienen

Beitrag von Dieter Raith » 12. Mär 2003, 19:20

Wenn ich so einen Müll lesen muß frage ich mich warum dieser noch nicht längst die Himmelsleiter erfunden hat? Den Schlüßel zum Toröffnen hat er ja anscheinend schon.
Gruß Dieter

Wolfgang Dzieran

Re: Mit was für einen Sche... manche doch ihr Geld verdienen

Beitrag von Wolfgang Dzieran » 12. Mär 2003, 20:19

...und über die Himmelsleiter dürfen dann Bush und alle anderen Waffenbesitzer ihren Sprengstoff selbst nach oben zum Asteroiden bringen, damit wären wir die alle für die nächsten tausende Jahre los....

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