Nachher solltet ihr mal einen etwas längeren Blick durchs Fernrohr/ Teleskop auf den Mond werfen:
Um ca. 23:25 und 23:34 werden nacheinander alpha1 und alpha2 Lib bedeckt; zuerst der mit 5,3m schwächere, dann der 4' entfernte 2,9m-Hauptstern.
Bei diesem Wetter wird das ein schöner Abschluss des Tages...
Schöne Grüße,
Jan
Interessante doppelte Sternbedeckung durch den Mond heute um
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Jan Gensler
...alles wunderbar - mit 4 Sekunden Verspätung
Ich komme gerade von der Terrasse herein. Nach dem langweiligen Fussballspiel, das ich durch einen halbeStundenAbendRun unterbrochen habe, war die Stille der lauen Mondnacht wunderbar.
Es lief auch alles wunderbar nach Plan...
alpha1 und alpha2 Lib verschwanden beide knapp 4sec später als mit Guide berechnet. Schnipp, da war das Licht ausgeknipst.
Was glaubt ihr, ist die Differenz von 4s durch Mondberge erklärbar? Wieviel macht eine Höhe von (sagen wir mal) 100m aus? Und wie stark machen sich ungenaue Koordinaten vom Standort am Boden bemerkbar?
gute Nacht,
Jan
Es lief auch alles wunderbar nach Plan...
alpha1 und alpha2 Lib verschwanden beide knapp 4sec später als mit Guide berechnet. Schnipp, da war das Licht ausgeknipst.
Was glaubt ihr, ist die Differenz von 4s durch Mondberge erklärbar? Wieviel macht eine Höhe von (sagen wir mal) 100m aus? Und wie stark machen sich ungenaue Koordinaten vom Standort am Boden bemerkbar?
gute Nacht,
Jan
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Eric
War 'ne schöne Show, die Bedeckungen :-) *o.T.*
War 'ne schöne Show, die Bedeckungen
*o.T.*
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Wolfgang Dzieran
Re: Meßfehler?
Hallo Jan,
auch ich hatte gestern die Sternbedeckung beobachtet, allerdings nur mit einem 9x40 Feldstecher. Da ich keine Stoppuhr dabei hatte, habe ich mich damit begnügt, das Ereignis "auf die Minute genau" zu verfolgen. Zubenalgenubi verschwand genau um 23:33, wie das Redshift für meinen Standort auch vorhergesagt hat.
Wenn Du das ganze tatsächlich "sekundengenau" angehen willst, mußt Du Dir vorher Gedanken zum möglichen "Meßfehler" Deines Experiments machen.
Wie genau ist die Software, mit der Du den Zeitpunkt ausgerechnet hast?
Wie hast Du deine Zeit gemessen? Meiner Erfahrung nach vergeht nach dem "Ausknipsen" wirklich immer erstmal eine "Schrecksekunde". Bei vier Sekunden Abweichung würde ich allerdings erstmal vermuten, dass dies an nicht hundertprozentig genauen Koordinaten liegt. Wie hast Du die für Deinen Standort bestimmt?
Hast Du Deine Koordinaten mit einem GPS-System errmittelt oder einfach nur aus irgendwelchen Karten übertragen?
100m Höhe machen wahrscheinlich weniger Zeitverschiebung aus als 100m Abweichung in Länge oder Breite, denn die Höhe ist ja tendenziell Richtung Mond gerichtet. Ohne jetzt genauer nach zu rechnen, eine Abweichung von einem Grad bringt hier schnell schon eine Änderung von einer guten Minute (eine etwas genauere Beschreibung findet sich im Ahnert-Jahrbuch), eine Abweichung von einem hundertstel Längengrad (grob gesagt 1 Kilometer) liegt also noch in Sekundengröße.
Schöne Grüße
Wolfgang
aus Bad Lippspringe
auch ich hatte gestern die Sternbedeckung beobachtet, allerdings nur mit einem 9x40 Feldstecher. Da ich keine Stoppuhr dabei hatte, habe ich mich damit begnügt, das Ereignis "auf die Minute genau" zu verfolgen. Zubenalgenubi verschwand genau um 23:33, wie das Redshift für meinen Standort auch vorhergesagt hat.
Wenn Du das ganze tatsächlich "sekundengenau" angehen willst, mußt Du Dir vorher Gedanken zum möglichen "Meßfehler" Deines Experiments machen.
Wie genau ist die Software, mit der Du den Zeitpunkt ausgerechnet hast?
Wie hast Du deine Zeit gemessen? Meiner Erfahrung nach vergeht nach dem "Ausknipsen" wirklich immer erstmal eine "Schrecksekunde". Bei vier Sekunden Abweichung würde ich allerdings erstmal vermuten, dass dies an nicht hundertprozentig genauen Koordinaten liegt. Wie hast Du die für Deinen Standort bestimmt?
Hast Du Deine Koordinaten mit einem GPS-System errmittelt oder einfach nur aus irgendwelchen Karten übertragen?
100m Höhe machen wahrscheinlich weniger Zeitverschiebung aus als 100m Abweichung in Länge oder Breite, denn die Höhe ist ja tendenziell Richtung Mond gerichtet. Ohne jetzt genauer nach zu rechnen, eine Abweichung von einem Grad bringt hier schnell schon eine Änderung von einer guten Minute (eine etwas genauere Beschreibung findet sich im Ahnert-Jahrbuch), eine Abweichung von einem hundertstel Längengrad (grob gesagt 1 Kilometer) liegt also noch in Sekundengröße.
Schöne Grüße
Wolfgang
aus Bad Lippspringe
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