Coronal Holes = coronale Löcher
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Ulrich Rieth
Coronal Holes = coronale Löcher
Hallo!
Ich will mal ein paar Sätze schreiben und sie dann später in die FAQ einbauen. (Danke Wolfgang für den freundlichen Hinweis.)
Coronal holes treten stationär und langlebig wohl nur an den Polen der Sonne auf. Die wurde bei den Flügen der Sonde Ulysses über die Pole der Sonne erstmals nachgewiesen. Entdecken kann man dies aber auch sehr schön auf der EIT284 Aufnahme von SOHO.
http://umbra.nascom.nasa.gov/images/latest_eit_284.gif
Diese zeigt Aktivität (in hellen Gelbtönen) immer nur in einem Bereich um den solaren Äquator.
Bei einem coronal hole handelt es sich um ein Gebiet auf der Sonne, das mit "offenen" Magnetfeldlinien angefüllt ist. Das heißt, diese Feldlinien führen nicht irgendwo auf die Sonne zurück sondern stehen offen in die Heliospäre hinein.
Damit wandert das solare Material aber ungestört und damit besonders schnell nach außen. Hierdurch kommt es also zum sogenannten "Hochgeschwindigkeitssonnenwind".
Die coronalen Löcher rotieren natürlich, wie alles andere auch, mit der Sonne mit. Am Äquator brauchen sie für eine volle Umdrehung etwa 27 Tage. Daher treten geomagnetische Aktivitäten auch häufig mit einer Periode von 27 Tagen auf.
Da coronal holes meist über einige Rotationen stabil sind, kann man also relativ gut mit einem Anstieg der geomagnetischen Aktivität 27 Tage nach dem letzten Auftreten eines Lochs rechnen.
Wie diese Löcher entstehen ist meines Wissens nach noch ungeklärt.
Ob sich ihr Auftreten ankündigt ist, zumindest bislang, noch nicht nachweisbar nachweisbar.
So, ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe.
Bei weiteren Fragen, bitte nachhacken.
Gruß
Ulrich
Ich will mal ein paar Sätze schreiben und sie dann später in die FAQ einbauen. (Danke Wolfgang für den freundlichen Hinweis.)
Coronal holes treten stationär und langlebig wohl nur an den Polen der Sonne auf. Die wurde bei den Flügen der Sonde Ulysses über die Pole der Sonne erstmals nachgewiesen. Entdecken kann man dies aber auch sehr schön auf der EIT284 Aufnahme von SOHO.
http://umbra.nascom.nasa.gov/images/latest_eit_284.gif
Diese zeigt Aktivität (in hellen Gelbtönen) immer nur in einem Bereich um den solaren Äquator.
Bei einem coronal hole handelt es sich um ein Gebiet auf der Sonne, das mit "offenen" Magnetfeldlinien angefüllt ist. Das heißt, diese Feldlinien führen nicht irgendwo auf die Sonne zurück sondern stehen offen in die Heliospäre hinein.
Damit wandert das solare Material aber ungestört und damit besonders schnell nach außen. Hierdurch kommt es also zum sogenannten "Hochgeschwindigkeitssonnenwind".
Die coronalen Löcher rotieren natürlich, wie alles andere auch, mit der Sonne mit. Am Äquator brauchen sie für eine volle Umdrehung etwa 27 Tage. Daher treten geomagnetische Aktivitäten auch häufig mit einer Periode von 27 Tagen auf.
Da coronal holes meist über einige Rotationen stabil sind, kann man also relativ gut mit einem Anstieg der geomagnetischen Aktivität 27 Tage nach dem letzten Auftreten eines Lochs rechnen.
Wie diese Löcher entstehen ist meines Wissens nach noch ungeklärt.
Ob sich ihr Auftreten ankündigt ist, zumindest bislang, noch nicht nachweisbar nachweisbar.
So, ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe.
Bei weiteren Fragen, bitte nachhacken.
Gruß
Ulrich
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Herwig, Rostock
nachgehakt
Hallo Ulrich,
Danke für den erhellenden Beitrag.
Spaßig am Rande: Irgendwie dämmerte es noch bei mir, dass "nachhacken" vielleicht mehr an Fußball erinnert. Musste aber auch den Duden bemühen: Nachhaken = ugs. für eine weitere Frage stellen - so, jetzt hab ich Dir aber "mal gezeigt was 'ne Harke (ndt.für Rechen)ist"
Gruß Herwig
> Hallo!
> Ich will mal ein paar Sätze schreiben und sie dann später in die
> FAQ einbauen. (Danke Wolfgang für den freundlichen Hinweis.)
> Coronal holes treten stationär und langlebig wohl nur an den
> Polen der Sonne auf. Die wurde bei den Flügen der Sonde Ulysses
> über die Pole der Sonne erstmals nachgewiesen. Entdecken kann
> man dies aber auch sehr schön auf der EIT284 Aufnahme von SOHO.
> http://umbra.nascom.nasa.gov/images/latest_eit_284.gif Diese
> zeigt Aktivität (in hellen Gelbtönen) immer nur in einem Bereich
> um den solaren Äquator.
> Bei einem coronal hole handelt es sich um ein Gebiet auf der
> Sonne, das mit "offenen" Magnetfeldlinien angefüllt
> ist. Das heißt, diese Feldlinien führen nicht irgendwo auf die
> Sonne zurück sondern stehen offen in die Heliospäre hinein.
> Damit wandert das solare Material aber ungestört und damit
> besonders schnell nach außen. Hierdurch kommt es also zum
> sogenannten "Hochgeschwindigkeitssonnenwind".
> Die coronalen Löcher rotieren natürlich, wie alles andere auch,
> mit der Sonne mit. Am Äquator brauchen sie für eine volle
> Umdrehung etwa 27 Tage. Daher treten geomagnetische Aktivitäten
> auch häufig mit einer Periode von 27 Tagen auf.
> Da coronal holes meist über einige Rotationen stabil sind, kann
> man also relativ gut mit einem Anstieg der geomagnetischen
> Aktivität 27 Tage nach dem letzten Auftreten eines Lochs
> rechnen.
> Wie diese Löcher entstehen ist meines Wissens nach noch
> ungeklärt.
> Ob sich ihr Auftreten ankündigt ist, zumindest bislang, noch
> nicht nachweisbar nachweisbar.
> So, ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe.
> Bei weiteren Fragen, bitte nachhacken.
> Gruß
> Ulrich
Danke für den erhellenden Beitrag.
Spaßig am Rande: Irgendwie dämmerte es noch bei mir, dass "nachhacken" vielleicht mehr an Fußball erinnert. Musste aber auch den Duden bemühen: Nachhaken = ugs. für eine weitere Frage stellen - so, jetzt hab ich Dir aber "mal gezeigt was 'ne Harke (ndt.für Rechen)ist"
Gruß Herwig
> Hallo!
> Ich will mal ein paar Sätze schreiben und sie dann später in die
> FAQ einbauen. (Danke Wolfgang für den freundlichen Hinweis.)
> Coronal holes treten stationär und langlebig wohl nur an den
> Polen der Sonne auf. Die wurde bei den Flügen der Sonde Ulysses
> über die Pole der Sonne erstmals nachgewiesen. Entdecken kann
> man dies aber auch sehr schön auf der EIT284 Aufnahme von SOHO.
> http://umbra.nascom.nasa.gov/images/latest_eit_284.gif Diese
> zeigt Aktivität (in hellen Gelbtönen) immer nur in einem Bereich
> um den solaren Äquator.
> Bei einem coronal hole handelt es sich um ein Gebiet auf der
> Sonne, das mit "offenen" Magnetfeldlinien angefüllt
> ist. Das heißt, diese Feldlinien führen nicht irgendwo auf die
> Sonne zurück sondern stehen offen in die Heliospäre hinein.
> Damit wandert das solare Material aber ungestört und damit
> besonders schnell nach außen. Hierdurch kommt es also zum
> sogenannten "Hochgeschwindigkeitssonnenwind".
> Die coronalen Löcher rotieren natürlich, wie alles andere auch,
> mit der Sonne mit. Am Äquator brauchen sie für eine volle
> Umdrehung etwa 27 Tage. Daher treten geomagnetische Aktivitäten
> auch häufig mit einer Periode von 27 Tagen auf.
> Da coronal holes meist über einige Rotationen stabil sind, kann
> man also relativ gut mit einem Anstieg der geomagnetischen
> Aktivität 27 Tage nach dem letzten Auftreten eines Lochs
> rechnen.
> Wie diese Löcher entstehen ist meines Wissens nach noch
> ungeklärt.
> Ob sich ihr Auftreten ankündigt ist, zumindest bislang, noch
> nicht nachweisbar nachweisbar.
> So, ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen habe.
> Bei weiteren Fragen, bitte nachhacken.
> Gruß
> Ulrich
-
Helga
Re: Coronal Holes = coronale Löcher
Recht vielen Dank! Auch wenn ich hier das "Schaf vom Dienst" bin, freut es mich, wenn die Erklärungen auch anderen nützen!
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Ulrich Rieth
...Du bist Maximal ein Schaf in einer großen Herde...
...immerhin sind fast alle hier auch erst seit April 2000 mit dem Thema in Kontakt gekommen (mich eingeschlossen).
Gruß
Ulrich
Gruß
Ulrich
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Joachim Uhlig
APOD: passend zum Thema CH
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap020207.html
Es grüßt
Joachim
Truncated Cone Observatory, Bergkamen
Es grüßt
Joachim
Truncated Cone Observatory, Bergkamen
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