Wingst und Juliusruh hatten gestern "nur" K=7

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Peter Kuklok

Wingst und Juliusruh hatten gestern "nur" K=7

Beitrag von Peter Kuklok » 18. Apr 2002, 08:53

Hallo,

sind die K=9 von Scheggerott ein Messfehler oder kann es tatsächlich auf so kleinem Raum, zu so deutlichen Unterschieden in der Bewertung der MM-Ausschläge (in diesem Fall H-Komponente) kommen? Wenn das wirklich so ist bin ich echt platt.

MM Juliusruh:


MM Wingst:


Grüße
Peter

Ulrich Rieth

...ist wohl eher ein Eichungsproblem...

Beitrag von Ulrich Rieth » 18. Apr 2002, 11:36

Die Profis in Wingst und Juliusruh haben wahrscheinlich eine professionelle Eichung der K-Werte vorgenommen. Diese hängen ja von der geomagnetischen Lage der Station ab.
Scheggy ist dann eher wie SAM es werden wird, mit einer ungefähren Tabelle eines benachbarten MMs geeicht.
Außerdem berücksichtigen die Profis den Tagesgang und Scheggy soviel ich weiss eher nicht. Das siehst Du teilweise auch an den hohen K-Werten am Nachmittag, wenn eigentlich Ruhe ist.
Das wäre mein Ansatz bei dem Problem.
Gruß

Ulrich

PS.: Wetter für Freitag kann man ja grad wieder vergessen.

Peter Kuklok

Re: ...ist wohl eher ein Eichungsproblem...

Beitrag von Peter Kuklok » 18. Apr 2002, 13:56

Hi Ulrich,

> Die Profis in Wingst und Juliusruh haben wahrscheinlich eine
> professionelle Eichung der K-Werte vorgenommen. Diese hängen ja
> von der geomagnetischen Lage der Station ab.
> Scheggy ist dann eher wie SAM es werden wird, mit einer
> ungefähren Tabelle eines benachbarten MMs geeicht.
> Außerdem berücksichtigen die Profis den Tagesgang und Scheggy
> soviel ich weiss eher nicht. Das siehst Du teilweise auch an den
> hohen K-Werten am Nachmittag, wenn eigentlich Ruhe ist.
> Das wäre mein Ansatz bei dem Problem.

was mich allerdings dennoch wundert ist, dass der X bzw. H-Wert in Scheggy dermaßen heftige Schwankungen aufwies. Zwischen 15-18UT waren das mind. 500nT, während es in Wingst lt. Magnetogramm gerade mal 260nT waren (vielleicht auch ein paar nT mehr). In York waren es etwa 330nT und in Magnetsrode 218nT. Ich glaub der Fehler(?) entstand bereits vor der K-Index Umrechnung. Vielleicht liest ja einer von den Scheggybetreibern mit und kann dazu was sagen. Soll ja auch keine Kritik sein, bin sehr froh, dass es das MM gibt, würde halt nur mal gerne die Ursache wissen. An eine so große Diskrepanz von mehreren 100nT kann ich mich nicht erinnern, außer wenn der Traktor unterwegs ist ;-) Aber das denke ich, war wohl gestern Abend nicht der Fall.

Grüsse
Peter

> PS.: Wetter für Freitag kann man ja grad wieder vergessen.

:-((

Karsten Hansky

Re: ...ist wohl eher ein Eichungsproblem...

Beitrag von Karsten Hansky » 18. Apr 2002, 15:40

Hallo Peter,

ich gehe auch davon aus, dass es sich wohl um eine Verfälschung der Messwerte handeln muss.

Für SAM verwende ich die gleiche Tabelle wie Scheggy.

K5: 91-152nT
K6 153-225nT
K7 226-370nT
K8 371-600nT
K9 > 600nT

Mein MM hat gestern K6-K7 angezeigt. Das stimmt auch mit den Schwankungen in Magnetsrode überein. Heiko hat noch unseren Prototypen und schrieb gestern Abend auch etwas von K7.

Insofern lag Scheggy mehrere 100nT daneben.

Karsten

> Hi Ulrich,

> was mich allerdings dennoch wundert ist, dass der X bzw. H-Wert
> in Scheggy dermaßen heftige Schwankungen aufwies. Zwischen
> 15-18UT waren das mind. 500nT, während es in Wingst lt.
> Magnetogramm gerade mal 260nT waren (vielleicht auch ein paar nT
> mehr). In York waren es etwa 330nT und in Magnetsrode 218nT. Ich
> glaub der Fehler(?) entstand bereits vor der K-Index Umrechnung.
> Vielleicht liest ja einer von den Scheggybetreibern mit und kann
> dazu was sagen. Soll ja auch keine Kritik sein, bin sehr froh,
> dass es das MM gibt, würde halt nur mal gerne die Ursache
> wissen. An eine so große Diskrepanz von mehreren 100nT kann ich
> mich nicht erinnern, außer wenn der Traktor unterwegs ist ;-)
> Aber das denke ich, war wohl gestern Abend nicht der Fall.

> Grüsse
> Peter

> :-((

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