Wer hat eine Erklaerung, warum es die letzten Tage nichts zu

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Peter Wloch

Wer hat eine Erklaerung, warum es die letzten Tage nichts zu

Beitrag von Peter Wloch » 21. Apr 2002, 19:31

...trotz vieler und recht eindeutiger Prognosen...

Wuerde mich wirklich interessieren !

Falls es jemand wissen kann... .-)

Gruss
Peter

Ulrich Rieth

Ganz eindeutige Erklärung: WOLKEN

Beitrag von Ulrich Rieth » 21. Apr 2002, 19:39

1.) Gab es was zu sehen (einmal Schweiz und einmal Dänemark)
2.) Wenn es keine Wolken gegeben hätte, wären in beiden Fällen auch hunderte Sichtungen in Deutschland eingetreten.
3.) Die nächste Chance hat schon 1/3 bis 1/2 des Weges von der Sonne zur Erde zurückgelegt. Womit sich morgen eine weitere Chance ergibt.
Gruß

Ulrich

Lutz Schenk

Nicht nur wolken....

Beitrag von Lutz Schenk » 21. Apr 2002, 19:44

Es war auch jedenfalls beim 2. event, genau immer dann schluss mit den entsprechenden werten, nach dem es dunkel, bzw. als wieder dämmerte, gings wieder los...

Gruß Lutz

Rainer Timm

Re: Ganz eindeutige Erklärung: WOLKEN

Beitrag von Rainer Timm » 21. Apr 2002, 20:05

Hallo Peter,

das erste Event wäre in ganz Deutschland zu sehen/fotografieren gewesen, da es im deutsch/schweizerischen Grenzraum zu sehen war. Hier verhinderten in der Tat Wolken & Mond weitere Sichtungen.
Ich stelle aber nochmal fest, das PL bis zur Schweiz vorhanden war. Hättest Du wie Heiko (wenige km von Dir entfernt) Fotos gemacht, wären die jetzt schön Rot und Du würdest hier jubeln und nicht lamentieren.

Beim zweiten Event (19./20.04.2002) gab es eben gegen 24.00 Uhr die Sichtung aus Dänemark. Berücksichtigt man die Höhe, die es auf Torstens Aufnahmen (mit 35mm Weitwinkelobjektiv) erreichte und zusätzlich, dass PL in ca. 100km Höhe vorhanden ist, kann man äbschätzen, dass es weit über Deutschland hinweg fotografierbar war. Auch hier war aber häufig von Wolken bzw. Dunst und Nebel zu lesen. Du kannst aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass wir morgen noch das ein oder andere Bild (z.B. von Sven bei Osnabrück) nachgereicht bekommen. Also hat auch dieser vorhergesagte Sturm stattgefunden.

Übrigens hatten wir alle den CME vom 15.04.2002 unterschätzt und ihm PL bis Schweiz/Österreich gar nicht zugetraut. Und noch was, beide CME's kamen hier als bei hellichten Tage ("Tagestreffer") an und sorgten in der jeweils darauf folgenden Dunkelheit für PL.

Ich weiss nicht was Du noch für Erklärungen suchst.

Gruß
Rainer

Lutz Schenk

Oki, also dann sollten wir mal was abgrenzen...

Beitrag von Lutz Schenk » 21. Apr 2002, 20:12

Also ich meine, das man vielleicht mal die events in "gerade so fotografierbar", "foto-PL", "schwach zu sehen", oder "gut sichtbar" einteilen.

Das wären vier klassen.

Ich meinte natürlich, auf grund der werte, etwas bessere sichtungsmöglichkeiten zu haben...

Gruß Lutz

Wiebke

Re: Oki, also dann sollten wir mal was abgrenzen...

Beitrag von Wiebke » 21. Apr 2002, 21:33

Die Idee mit dem Abgrenzen finde ich sehr gut.
Am besten bei Polarlichtwarnungen mit angeben. Dann können auch so nichtwissende Dummerchen wie ich verstehen, womit man rechnen kann.

Grüße von Wiebke

Ulrich Rieth

...vorher weiss man's aber NIE...daher nicht für Warnungen z

Beitrag von Ulrich Rieth » 21. Apr 2002, 21:45

...z.B. hätte ich für Freitag mit deutlich sichtbarem PL gerechnet....und wenn dieser "Nachschock" früher (so gegen 22 MESZ) gekommen wäre, hätten wir es auch bekommen.
Also ist es nicht soooo toll mit den Einteilungen.
Es ist schon schwer genug, die Ankunft einigermaßen zu treffen.
Aber was sich daraus entwickelt, ist mit heutigen Methoden und den vorhandenen Satelliten UNMÖGLICH vorherzusehen.
Wenn es irgentwann man nicht nur einen Sat 1.5Mio km vor der Erde sondern auch einen 1.5Mio km vor der Sonne gibt, könnte es schon eher klappen.
Gruß

Ulrich

andre

Re: ...vorher weiss man's aber NIE...daher nicht für Warnung

Beitrag von andre » 21. Apr 2002, 21:56

> Wenn es irgentwann man nicht nur einen Sat 1.5Mio km vor der
> Erde sondern auch einen 1.5Mio km vor der Sonne gibt, könnte es
> schon eher klappen.

Meinst du der Satellit vor der Sonne würde was bringen? Ich denke eher man braucht einen ganzen Haufen Satelliten in Erdnähe (so wie Cluster, die damals beim 1. Ariane V versuch mit in die Luft gegangen sind) die das Magnetfeld und die Plasmaströme dort exakt vermessen. Dann könnte man sich evtl an soetwas wie eine halbegs zuverläassige Vorhersage wagen.
Ein Satellit vor der Sonne bringt meiner Meinung nach für die Bedingungen auf der Erde letztendlich kaum einen Gewinn was Vorhersagen an geht.
Oder was meinst du soll dein Satellit an der Sonne messen?

Welche Werte fehlen eigentlich immer für exakte Vorhersagen?....

hoffen wir das die für morgen abend stimmen

andre

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