Liebe LeserInnen!
Unglaubliche Beobachtungen in Finnland und Chile:
Neue Haloform aus Rovaniemi:
http://www.ursa.fi/blogit/ice_crystal_halos/index.php
Lascar display (Chile):
http://www.ursa.fi/blogit/ice_crystal_halos/index.php
http://www.ursa.fi/blogit/ice_crystal_h ... =1&paged=2
Herzliche Grüße aus Schlägl von
Karl
Neue Haloform - gesichtet in Rovaniemi!
-
Karl Kaiser
- Beiträge: 906
- Registriert: 9. Mär 2004, 08:33
- Wohnort: Schlägl, Oberösterreich
- Kontaktdaten:
- Claudia Hinz
- Beiträge: 4264
- Registriert: 11. Jan 2004, 11:16
- Wohnort: Schwarzenberg, Erzgebirge
- Kontaktdaten:
Les Cowley hat das Halo auch in seinem OPOD aufgegriffen:
http://www.atoptics.co.uk/fz161.htm
LG Claudia
http://www.atoptics.co.uk/fz161.htm
LG Claudia
Zuletzt geändert von Claudia Hinz am 10. Dez 2008, 19:39, insgesamt 1-mal geändert.
- Claudia Hinz
- Beiträge: 4264
- Registriert: 11. Jan 2004, 11:16
- Wohnort: Schwarzenberg, Erzgebirge
- Kontaktdaten:
Schon wieder neue Halos in Finnland:
http://www.atoptics.co.uk/fz162.htm
Allerdings kapier ich das Display nicht so richtig. Wo ist die Lichtquelle? Wohin wurde fotografiert? Wer hält die Schneekanone??? Und welche Rechenleistung benötigt man, um so viele Bilder übereinanderzurechnen?
Verwirrte Grüße
Claudia
http://www.atoptics.co.uk/fz162.htm
Allerdings kapier ich das Display nicht so richtig. Wo ist die Lichtquelle? Wohin wurde fotografiert? Wer hält die Schneekanone??? Und welche Rechenleistung benötigt man, um so viele Bilder übereinanderzurechnen?
Verwirrte Grüße
Claudia
-
Alexander Haußmann
- Beiträge: 1182
- Registriert: 6. Mär 2006, 13:39
- Wohnort: Hörlitz / Dresden
Hallo Claudia, Karl und alle weiteren Leser,
was den letzten Beitrag betrifft: So wie ich es verstanden hab, zeigt die Kamera direkt nach oben, also zum (astronomischen) Zenit. Die Lichtquelle (Halogenlampe) befand sich aber unterhalb der Kamera (steht zwar andersrum im Text, vermutlich eine Verwechslung), zudem etwas weiter weg. Damit erscheinen die Subhorizont-Halos über dem Horizont, und der astronomische Zenit wird zum halospezifischen Nadir. Man könnte auch sagen, daß man die Halos wie bei (hypothetischen) negativem Sonnenstand sieht. Damit ist nun wohl auch der Sub-Kern-Bogen nachgewiesen. Was ich mich frage: Inwieweit ist das Licht nicht schon als divergent zu betrachten? Nimmt man an, daß die Lichtquelle ca. 60 m weit entfernt ist und der Reflektor auf 2° genau parallelisiert, dann steht am Beobachtungsort gerade mal ein Schlauch von "parallelem" Licht mit 2 m Durchmesser zur Verfügung (+ Reflektorgröße). Wenn Marko nicht gerade einen metergroßen Reflektor hinter der Lampe hat, müßten die Halos im Wesentlichen von Kristallen aus diesem Schlauch stammen. Zu der Position der Schneekanonen fällt mir auch nichts weiter ein, aber wie weit können solche Kristalle denn vom Entstehungsort fortgetrieben werden? Außerdem, ohne an den beeindruckenden Bildern "mäkeln" zu wollen, haben wir es ja hier doch eher mit einem Halo-Experiment (künstliche Kristalle + künstliche Lichtquelle) zu tun, als mit echten meteorologischen Halos. Das "Stacken" dürfte heutzutage nicht so schwer sein, habe grade die DVD von Bernd Pröschold gesehen, da dürfte wohl viel mehr Rechenleistung nötig sein, um aus Einzelbildern solche Filme zu machen!
Viele Grüße, Alex.
was den letzten Beitrag betrifft: So wie ich es verstanden hab, zeigt die Kamera direkt nach oben, also zum (astronomischen) Zenit. Die Lichtquelle (Halogenlampe) befand sich aber unterhalb der Kamera (steht zwar andersrum im Text, vermutlich eine Verwechslung), zudem etwas weiter weg. Damit erscheinen die Subhorizont-Halos über dem Horizont, und der astronomische Zenit wird zum halospezifischen Nadir. Man könnte auch sagen, daß man die Halos wie bei (hypothetischen) negativem Sonnenstand sieht. Damit ist nun wohl auch der Sub-Kern-Bogen nachgewiesen. Was ich mich frage: Inwieweit ist das Licht nicht schon als divergent zu betrachten? Nimmt man an, daß die Lichtquelle ca. 60 m weit entfernt ist und der Reflektor auf 2° genau parallelisiert, dann steht am Beobachtungsort gerade mal ein Schlauch von "parallelem" Licht mit 2 m Durchmesser zur Verfügung (+ Reflektorgröße). Wenn Marko nicht gerade einen metergroßen Reflektor hinter der Lampe hat, müßten die Halos im Wesentlichen von Kristallen aus diesem Schlauch stammen. Zu der Position der Schneekanonen fällt mir auch nichts weiter ein, aber wie weit können solche Kristalle denn vom Entstehungsort fortgetrieben werden? Außerdem, ohne an den beeindruckenden Bildern "mäkeln" zu wollen, haben wir es ja hier doch eher mit einem Halo-Experiment (künstliche Kristalle + künstliche Lichtquelle) zu tun, als mit echten meteorologischen Halos. Das "Stacken" dürfte heutzutage nicht so schwer sein, habe grade die DVD von Bernd Pröschold gesehen, da dürfte wohl viel mehr Rechenleistung nötig sein, um aus Einzelbildern solche Filme zu machen!
Viele Grüße, Alex.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste