Nebelbogen und Sonnenuntergang

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Alexander Haußmann
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Nebelbogen und Sonnenuntergang

Beitrag von Alexander Haußmann » 15. Okt 2011, 21:37

Hallo zusammen,

heute hatte ich mal Glück mit dem Nebelbogen, denn heut vormittag um 09.30 MESZ schien die Sonne durch den Nebel:

Bild

Der Tag versprach einen schönen Sonnenuntergang, und so kam es dann auch - etwas Grün war mit von der Partie:

Bild
(18.09 MESZ)

Bild
(18.10 MESZ)

Zum Abschluß noch Dämmerung und Gegendämmerung auf einem Bild:

Bild
(18.23 MESZ)

Viele Grüße,
Alex

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Michael Großmann
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Beitrag von Michael Großmann » 15. Okt 2011, 22:39

Hallo Alex,

ich freu mich immer wieder über Bilder von Nebelbögen, diese Suppe fehlt hier bei mir gänzlich!

Auch die anderen Bilder sind klasse, besonders das grüne Segment ist tatsächlich öfter zu beobachten als man denkt!

...und die Idee mit der Christbaumkugel ist natürlich genial :)

Grüße,
Michae

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Beitrag von Heiko Ulbricht » 16. Okt 2011, 01:25

Hallo Alexander,

herrliche Fotos! Einen Nebelbogen hab ich auch noch nie gesehen, das Teil will mir einfach nicht vor die Augen (oder vor die Linse) kommen. Ich hoffe jeden Herbst, aber nichts zu machen. Oder der Platz stimmt nicht.

Gruß
Heiko

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Bertram Radelow
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Beitrag von Bertram Radelow » 16. Okt 2011, 08:03

hi Heiko,
das Problem ist wohl, einen Nebel mit "Rand" zu finden. Aber wenn Du mal irgendwo unterwegs so Nebelfetzen herumliegen siehst, fahr mal an deren Sonnenseite. Plötzlich sieht man ihn und will es erst gar nicht glauben.
Oder mit Glück eine Nebelobergrenze knapp über einem.
Man guckt einfach viel zu wenig nach hinten.

Bertram

Alexander Haußmann
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Beitrag von Alexander Haußmann » 16. Okt 2011, 19:46

Hallo Leute,

danke für die Kommentare. Der Nebel war tatsächlich nicht sehr "hoch", wenn auch in horizontalen Richtungen stellenweise dicht. Er hatte sich auch erst nach Sonnenaufgang gebildet bzw. "zog herein". Die Sonne war aber immer ziemlich kräftig zu sehen. Ich ahnte schon, dass das gute Nebelbogen-Bedingungen gibt. Etwa eine Stunde nach dem Foto war der Nebel spurlos verschwunden!

Am grünen Segment bleib ich weiterhin dran. Mit der analogen Fotografie war das immer ein ziemliches Glücksspiel. Digital hält man halt drauf und macht automatische Belichtungsserien... Die richtige Belichtung ist nicht leicht zu finden und es kommt auch viel auf unsere Erwartung bzw. "Ästhetik" an. Die gleichmäßig hellgelbe Scheibe find ich momentan gar nicht mehr so ansprechend, da gefällt mir das Ergebnis der kürzeren Belichtungszeiten besser. Aber dann bleibt das Grün leider so dunkel... Klingt irgendwie nach einem Fall für HDR. "Weißabgleich" ist sowieso hinfallig, da es weder Weiß noch Grau in so einem Bild gibt.

Die Weihnachtsbaumkugeln hab ich nach der (englischsprachigen) Diskussion über Kugelspiegel wieder vorgekramt. War ja mal mein "Fischauge für Arme" und wirds dank Crop-Faktor vielleicht auch wieder werden. Wobei Staub auf der Kugel ziemlich stört, es sei denn man sucht nach Queteletschen Ringen :D

Viele Grüße,
Alex

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Beitrag von Michael Großmann » 16. Okt 2011, 20:03

Hi Alex,

bez. deines grünen Segment kann ich nur von meinen Erfahrungen sprechen. Mittlerweile nehm ich diese in RAW auf. Das hat einfach den Vorteil dass Du später im Raw Konverter alle Einstellungen vornehmen kannst.
Ich hatte anfänglich auch große Probleme die richtigen Einstellungen zu finden, aber das hab ich jetzt im Griff.

Falls ich Dir dabei mal behilflich sein kann meld Dich einfach bei mir.

Viele Grüße
Micha

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Beitrag von Heiko Ulbricht » 16. Okt 2011, 22:51

Hallo Bertram,

danke für die Tipps. Naja, das ist schwierig hier so einen Platz zu finden. Aber mal sehen, nur einmal muss mir der Bogen vor die Augen und die Linse kommen!

@ Alexander: die Weihnachtsbaumkugelmethode kenne ich noch aus der Astronomie, man kann damit mit beeindruckender Genauigkeit den Helligkeitsverlauf z.B. einer Halbschattenfinsternis des Mondes, messen. Findet man in der Literatur, wie es geht.

Grüße
Heiko

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Beitrag von Elmar Schmidt » 17. Okt 2011, 13:45

Hallo,

zum grünen Segment/Strahl/Blitz: seit ich den auf Hawaii in voller Pracht (sogar Ins Türkis gehend) sah, aber mit Film und trotz 1000 mm Brennweite und Winder mit 2 B/s. dieselben Probleme hatte, ihn zu erwischen, denke ich auch, das ist eine Sache für schnelle Digitalkameras. Wenn ich es recht sehe, schaffen doch die neuen DSLRs und auch jene spiegellosen Wechselobjektivkameras durchwegs 5-10 B/s.

zur Christbaumkugel-Photometrie: ja Heiko, so habe ich in den 70ern meine ersten MoFis gemessen. Die Präzision würde ich aber rückblickend eher als mäßig bezeichnen, genauer als 1/3 Größenklasse damit zu erreichen, halte ich für schwierig. Wenn Du alte Meßserien über Mondfinsternisse hast, PN mich mal an, das ist ja mein Spezialgebiet geworden.

Beste Grüße, Elmar

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Sven Aulenberg
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Beitrag von Sven Aulenberg » 17. Okt 2011, 22:33

Hallo Alex,
Glückwunsch auch von mir. Besonders zum ersten Nebelbogen. Schön dass es geklappt hat und dann auch noch vor der Haustür.
Ich hoffe dass ich in den nächsten Wochen auch noch mal ein paar grüne Pixel vor die Linse bekommen. Welche Brennweite verwendest du und benutzt du einen Filter?
Um die Sonne auch schon weit vor dem Untergang ablichten zu können braucht man bestimmt einen ND-Filter. Ich habe mir überlegt, ob ich nicht mit einem günstigeren (linearen) 2. Polfilter es versuchen sollte.
Also 2 Polfilter aufeinander geschraubt und entsprechend gegeneinander verdreht. Es hätte den Vorteil, dass man die Helligkeit stufenlos einstellen kann. Was denkst du oder ihr?


Gruß und gut`s Nächtle
Sven

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