angeregt durch Michael Theusners Echtzeit-PL-Filme und mit dem Zeitvorrat der grauen Feiertage, habe ich mal eine Zusammenstellung für verschiedene Kamerasensoren vorgenommen, in der ich die Pixelgröße in Quadrat-Mikrometern zum einzigen Maßstab der Empfindlichkeit erhob.* Hier diese Zusammenstellung:

Wie zu erwarten war, führen die Vollformat-SLRs (und Mittelformatkameras) sowie die vollformatige SONY DSC-RX1 mit Relativwerten 83-125% die Liste an (Michaels EOS 6D habe ich dafür willkürlich auf 100% gesetzt).
Gängige APS-SLRs liegen bei 53-63%, an diese Werte kommen dann auch einige jener spiegellosen Systemkameras heran, wobei die Four Thirds-Modelle tendenziell nur bei ca. 40% landen. Für die Nikon-1en wird dagegen nur etwa 20% erwartet.
Andererseits sollte man den Freiheitsgrad lichtstarker Objektive nicht geringachten. Im neuen Brenner-Katalog fielen mir z.B. Voigtländer-"Nokton"-Objektive mit der sagenhaften Öffnung von f/0,95 auf, die für MicroFourThirds-Kameras ausgelegt sind, und diese selbst noch gegenüber einem f/2,0-Objektiv um etwa den Faktor 4 aufmotzen würden und dann in Leistungsbereiche bringen, wo sonst nur Vollformat-SLRs liegen. Hier mal was zum Einlesen
http://tinyurl.com/bsjo4p8
*Achtung: meine Betrachtung berücksichtigt wie gesagt nur die Siliziumfläche pro Pixel, die ich aber dennoch für dominant halte. Selbstverständlich müssen im Einzelfall noch deren Generationszugehörigkeit (Baujahr), die genaue Bauweise (Füllfaktor) sowie die Verschaltung und Bildverarbeitung in den Prozessoren hinzukommen. Weiterhin habe ich mich auch nicht weiter um die max. Belichtungszeiten oder die Eignung zum Videofilmen gekümmert.
Hoffe trotzdem, Ihr findet es nützlich. Kommentare, Ergänzungen und Kritik sind willkommen.
Österliche Grüße
Elmar