Zwei Wochen nach der Beobachtung kann ich nun auch einige Bilder zeigen. Hier der Regenbogen während der kurzen Phase maximaler Ausprägung (ohne Polfilter-Tricks!):

(02.10.2008, 17.57 MESZ, f=50mm auf Kleinbild)

(02.10.2008, 17.57 MESZ, f=29mm auf Kleinbild)
Außerdem hab ich mal wieder ein kleines Experiment gemacht: Ich hatte auch eine Kamera mit Ilford SFX 200 dabei, das ist ein SW-Film mit "erweiterter Rotempfinlichkeit". Zusammen mit einem passenden Filter trägt nur das Licht von ca. 720-750 nm zur Belichtung mit bei. Formal ist das zwar noch kein richtiges Infrarot, aber immerhin schon sehr, sehr tiefes Rot. Jedenfalls spielen diese Wellenlängen für das Sehen so gut wie keine Rolle mehr. Die bekannten Infrarot-Effekte wie helles Blattgrün und dunkler Himmel kriegt man damit jedenfalls schon sehr hübsch hin. Hier nun der Regenbogen:

(02.10.2008, 17.58 MESZ, f=28mm auf Kleinbild)
Und dazu noch ein Vergleichsbild auf Farbmaterial:

(02.10.2008, 17.58 MESZ, f=29mm auf Kleinbild)
Leider hab ich die maximale Intensität nicht "infrarot" fotografieren können, dazu ging alles zu schnell und es ist ziemlich knifflig, weil man durch den Tiefpaßfilter so gut wie nichts sieht. Beobachtungsort war die südöstliche Ecke des Großen Gartens in Dresden.
Viele Grüße, Alex