Dämmerungsfarben 17.7.2009

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Mark Vornhusen
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Dämmerungsfarben 17.7.2009

Beitrag von Mark Vornhusen » 17. Jul 2009, 21:09

Hallo,
heute Morgen gab es hier recht intensive Dämmerungsfarben. Ob da vielleicht immer noch Vulkanasche im Spiel ist?

Bild

Grüsse,
Mark

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Claudia Hinz
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Beitrag von Claudia Hinz » 17. Jul 2009, 21:19

Ja, definitiv. Erst gestern wurden per Lidar auf dem Hohenpeißenberg drei verschiedene Aerosolschichten in 16, 19 und 22km gemessen, die mit großer Sicherheit vulkanischen Ursprungs sind.

LG Claudia

Bernt Hoffmann
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Beitrag von Bernt Hoffmann » 17. Jul 2009, 22:04

Hallo Claudia,

gelten solche Messungen "bei Euch im Süden" dann auch automatisch für uns Nordlichter ??

Hintergrund meiner Frage ist nämlich der Umstand, dass auch ich am 15. Juli eine sehr intensive Purpurfärbung des Morgenhimmels (ca. 20' vor SA) festgestellt und fotografiert habe.

VG, Bernt

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Claudia Hinz
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Beitrag von Claudia Hinz » 18. Jul 2009, 05:13

Die Vulkanasche kann seit Anfang Juni durch Messungen nachgewiesen werden. Allerdings sehr lückenhaft, da aufgrund des schlechten Wetters kaum Messungen möglich waren. Insofern kann man leider auch nichts über das Maximum sagen.

Aber auf jeden Fall sollte die Asche großflächig verteilt sein. Bei Kasatochi hatte ich Messungen von Alomar und Kühlungsborn, die waren fast identisch. Mal schauen, ob von da noch was zu bekommen ist.

LG Claudia

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OlafS
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22 km

Beitrag von OlafS » 18. Jul 2009, 16:28

Moin,

in der NLC-Nacht v. 14 /15. hatte das IAP abends neben den LIDAR-NLC auch "Vulkanmessungen" in 22 km Höhe gehabt.

Gruß, Olaf
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Michael Großmann

Beitrag von Michael Großmann » 18. Jul 2009, 23:15

Hallo Zusammen,

auch heute Abend gab es schönes Purpurlicht zu sehen, zwar etwas versteckt hinter Cumulus(?)-Wolken, aber das ergab einen schönen Kontrast.

Bild

Viele Grüße
Micha

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Claudia Hinz
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Beitrag von Claudia Hinz » 20. Jul 2009, 17:51

Hallo,

habe heute vom Hohenpeißenberg diese interessante Grafik bekommen, welche die Aerosole des Sarychev im Vergleich zu Pinatubo zeigen:

http://www.glorie.de/sonstiges/sarychev_dwd.png

Interessant ist, dass die Schichten in 15 und 18 km mit Westwinden über Alaska, Kanada, und den Atlantik zu uns gekommen sind, während die Schicht in 22 km Höhe mit stratosphärischen Ostwinden über Asien (Russland/China) zu uns gekommen ist. Das Vulkanaerosol ist also einmal westwärts und einmal ostwärts um die halbe Erde gewandert, und hat sich dann bei uns wieder getroffen.

LG Claudia

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