Hallo,
mein Vater hat diesen Film für 13DM (36 Aufnahmen) 5mal bei einem Bekannten gekauft. Ich teilte ihm dann mit, daß der gepusht werden muß und daß dies nochmal 13DM kostet. Nun soll der Kodak Ektachrome 200 ja super rotempfindlich sein. Ist dies beim 1600er auch so? Wie ist es im Blauen? Er soll sogar bis auf 3200 ASA gepusht werden können! Wer hat da Erfahrung???
Martin Wagner
Wer kennt Kodak Ektachrome P1600?
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Dieter Raith
Re: Wer kennt Kodak Ektachrome P1600?
Hallo Martin,
der "muß" nicht gepusht werden. Das kannst Du machen (max. 3200 ASA) aber es ist das gleiche wie wenn Du das Rauschen von Digis bekommst. Eben pixelig. Lass ihn lieber auf der Nennempfindlichkeit. Der Preis ist günstig. Die Daten da schau am besten mal auf Kodaks Seiten die Datenblätter dazu an, weiß allerdings nicht wo sie zu finden sind. Lass mir sowas immer schriftl zusenden. Ich werde jetzt erst mal Arnold Schwarzeneggers Mami in Schatten stellen und meinen Apfelstrudel geniessen. Viele Grüße und frohes Fest, wünscht Dir Dein "Nachbar"
Dieter
der "muß" nicht gepusht werden. Das kannst Du machen (max. 3200 ASA) aber es ist das gleiche wie wenn Du das Rauschen von Digis bekommst. Eben pixelig. Lass ihn lieber auf der Nennempfindlichkeit. Der Preis ist günstig. Die Daten da schau am besten mal auf Kodaks Seiten die Datenblätter dazu an, weiß allerdings nicht wo sie zu finden sind. Lass mir sowas immer schriftl zusenden. Ich werde jetzt erst mal Arnold Schwarzeneggers Mami in Schatten stellen und meinen Apfelstrudel geniessen. Viele Grüße und frohes Fest, wünscht Dir Dein "Nachbar"
Dieter
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Hartwig Luethen
Re: Wer kennt Kodak Ektachrome P1600?
> Hallo Martin,
> der "muß" nicht gepusht werden. Das kannst Du machen
> (max. 3200 ASA) aber es ist das gleiche wie wenn Du das Rauschen
> von Digis bekommst. Eben pixelig. Lass ihn lieber auf der
> Nennempfindlichkeit.
Diese Antwort ist definitiv ziemlich falsch
Wenn man P1600 in einer normalen E6-Entwicklung entwickelt (Erstentwicklung 6 min) , ist es ein 400 ASA (!!!!) Film. Aber einer, der speziell fuers Pushen optimiert ist. Also muss man ihn 1 Stufe pushen fuer 800 ASA, uns 2 Stufen pushen fuer 1600 ASA.
Nun machen das manche Labors, wenn man ihn abgibt, von selbst (steht
ja 800/1600 drauf, in soweit ist die Auskunft nur ziemlich falsch), manche tuns sogar gratis. Manche aber gar nicht. Und dann hat man
400 ASA.
Wuerde bei jedem Pushfilm immer eine normale Tageslichtaufnahme auf 800 oder 1600 ASA mit aufnehmen, um die Entwicklung des Labors kontrollieren zu koennen. Empfehle speziell fuer diesen Film ein Profilabor (die wissen, was zu tun ist). Wenn man ihn selbst entwickelt, ist das Problem michtexistent. E6 entwickeln (z.B. mit dem Tetenal-Satz) ist so kompliziert nicht.
P1600 ("Panther") ist deutlich koerniger als ein E200 (aber eben auch von der Grundempfindlichkeit empfindlicher, dafuer aber unguenstigerer Schwarzsschildexponent), kontrastreich, gut rotempfindlich (H-alpha), und besser blauempfindlich als E200 (oder auch E400).
Hoffe diese Auskuenfte helfen.
Hartwig
> der "muß" nicht gepusht werden. Das kannst Du machen
> (max. 3200 ASA) aber es ist das gleiche wie wenn Du das Rauschen
> von Digis bekommst. Eben pixelig. Lass ihn lieber auf der
> Nennempfindlichkeit.
Diese Antwort ist definitiv ziemlich falsch
Wenn man P1600 in einer normalen E6-Entwicklung entwickelt (Erstentwicklung 6 min) , ist es ein 400 ASA (!!!!) Film. Aber einer, der speziell fuers Pushen optimiert ist. Also muss man ihn 1 Stufe pushen fuer 800 ASA, uns 2 Stufen pushen fuer 1600 ASA.
Nun machen das manche Labors, wenn man ihn abgibt, von selbst (steht
ja 800/1600 drauf, in soweit ist die Auskunft nur ziemlich falsch), manche tuns sogar gratis. Manche aber gar nicht. Und dann hat man
400 ASA.
Wuerde bei jedem Pushfilm immer eine normale Tageslichtaufnahme auf 800 oder 1600 ASA mit aufnehmen, um die Entwicklung des Labors kontrollieren zu koennen. Empfehle speziell fuer diesen Film ein Profilabor (die wissen, was zu tun ist). Wenn man ihn selbst entwickelt, ist das Problem michtexistent. E6 entwickeln (z.B. mit dem Tetenal-Satz) ist so kompliziert nicht.
P1600 ("Panther") ist deutlich koerniger als ein E200 (aber eben auch von der Grundempfindlichkeit empfindlicher, dafuer aber unguenstigerer Schwarzsschildexponent), kontrastreich, gut rotempfindlich (H-alpha), und besser blauempfindlich als E200 (oder auch E400).
Hoffe diese Auskuenfte helfen.
Hartwig
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Roland Harter
Infos zum Film
Bevor es da einen Endlosthread gibt, hier sind alle, aber auch wirklich alle Daten zum Film zu erhalten:
http://www.kodak.com/global/en/professi ... tml#expose
Seltsamerweise findet man (ich zuumindest) auf der deutschen Kodakseite nichts über den Film.
http://www.kodak.com/global/en/professi ... tml#expose
Seltsamerweise findet man (ich zuumindest) auf der deutschen Kodakseite nichts über den Film.
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Dieter Raith
Re: Wer kennt Kodak Ektachrome P1600?
Hallo Hartwig,
mag sein das Du in der Selbstverarbeitung den Film anderst belichtest als die "Nennempfindlichkeit" verlangt und die ist und bleibt 1600 ASA. Das ist Fakt! Ein Porsche wird auch nicht mit nem Drosselsatz versehen und niemand erfährt es. Auch ein Amateurlabor sollte sich an die Werte halten und wenn mein DX Code ebenso 1600 ASA anzeigen würde, wäre ich aber ganz schön sauer, wenn mir mein Labor was anderes liefern tut. Das es solche Filme gibt stimmt, z.B. MS 100-1000 von Fuji aber da steht genau drauf wie lange die Erstentwicklung zur entsprechenden ASA- Zahl sein muß. Das sollte dann auch bei den Kodak Filmen der Fall sein. Wie gesagt ich kenn den Film nicht auch Kodaks INternet Seiten aber die Datenblätter sollten als Acrobat abrufbar sein, so macht es jedenfalls sein Mitbewerber aus Japan.
Dieter
mag sein das Du in der Selbstverarbeitung den Film anderst belichtest als die "Nennempfindlichkeit" verlangt und die ist und bleibt 1600 ASA. Das ist Fakt! Ein Porsche wird auch nicht mit nem Drosselsatz versehen und niemand erfährt es. Auch ein Amateurlabor sollte sich an die Werte halten und wenn mein DX Code ebenso 1600 ASA anzeigen würde, wäre ich aber ganz schön sauer, wenn mir mein Labor was anderes liefern tut. Das es solche Filme gibt stimmt, z.B. MS 100-1000 von Fuji aber da steht genau drauf wie lange die Erstentwicklung zur entsprechenden ASA- Zahl sein muß. Das sollte dann auch bei den Kodak Filmen der Fall sein. Wie gesagt ich kenn den Film nicht auch Kodaks INternet Seiten aber die Datenblätter sollten als Acrobat abrufbar sein, so macht es jedenfalls sein Mitbewerber aus Japan.
Dieter
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Hartwig Luethen
Re: Wer kennt Kodak Ektachrome P1600?
> Hallo Hartwig,
> mag sein das Du in der Selbstverarbeitung den Film anderst
> belichtest als die "Nennempfindlichkeit" verlangt und
> die ist und bleibt 1600 ASA.
Nein, ich belichte ihn mit 1600 ASA und pushe ihn
2mal und erhalte DADURCH ERST die Nennempfindlichkeit von
1600 ASA. Das ist SEHR SEHR ANDERS als bei jedem anderen Diafilm,
und daher SEHR SEHR GEFAEHRLICH !!!!
Man sollte das unbedingt im Auge behalten, wenn man mit
diesem ansonsten sehr schoenen Film arbeitet. Wenn dieser
Film ganz normal eine Standard E6-Entwicklung kriegt, wars
das: Dann hat er 400 ASA.
> Ein Porsche wird auch
> nicht mit nem Drosselsatz versehen und niemand erfährt es.
Man erfaehrt es ja (siehe Kodaks Datenblatt im folgenden
Thread), bloss Dein Labor muss es auch wissen und bedenken,
und da haperts.
> wäre ich aber ganz schön
> sauer, wenn mir mein Labor was anderes liefern tut.
Genau. Ich war genau deshalb mehrfach sehr sauer, bis ich dazu uebergegangen bin, speziell diesen Film nur noch in guten Profilabors entwickeln zu lassen (und die Leute da noch mal drauf aufmerksam zu machen) oder aber selbst zu entwickeln (ist ja schliesslich auch
nicht viel schwieriger als Schwarzweiss, und man nutzt speziell
diesen Film ja nur fuer wirklich wertvolle Aufnahmen).
> und wenn mein
> DX Code ebenso 1600 ASA anzeigen würde,
Dieser Film soll wie 1600 ASA belichtet werden (daher die DX-Codierung), muss dann aber dann 2mal gepusht werden.
Fazit: Wo 1600 draufsteht, kann 400 drin drin sein !
Hartwig
> mag sein das Du in der Selbstverarbeitung den Film anderst
> belichtest als die "Nennempfindlichkeit" verlangt und
> die ist und bleibt 1600 ASA.
Nein, ich belichte ihn mit 1600 ASA und pushe ihn
2mal und erhalte DADURCH ERST die Nennempfindlichkeit von
1600 ASA. Das ist SEHR SEHR ANDERS als bei jedem anderen Diafilm,
und daher SEHR SEHR GEFAEHRLICH !!!!
Man sollte das unbedingt im Auge behalten, wenn man mit
diesem ansonsten sehr schoenen Film arbeitet. Wenn dieser
Film ganz normal eine Standard E6-Entwicklung kriegt, wars
das: Dann hat er 400 ASA.
> Ein Porsche wird auch
> nicht mit nem Drosselsatz versehen und niemand erfährt es.
Man erfaehrt es ja (siehe Kodaks Datenblatt im folgenden
Thread), bloss Dein Labor muss es auch wissen und bedenken,
und da haperts.
> wäre ich aber ganz schön
> sauer, wenn mir mein Labor was anderes liefern tut.
Genau. Ich war genau deshalb mehrfach sehr sauer, bis ich dazu uebergegangen bin, speziell diesen Film nur noch in guten Profilabors entwickeln zu lassen (und die Leute da noch mal drauf aufmerksam zu machen) oder aber selbst zu entwickeln (ist ja schliesslich auch
nicht viel schwieriger als Schwarzweiss, und man nutzt speziell
diesen Film ja nur fuer wirklich wertvolle Aufnahmen).
> und wenn mein
> DX Code ebenso 1600 ASA anzeigen würde,
Dieser Film soll wie 1600 ASA belichtet werden (daher die DX-Codierung), muss dann aber dann 2mal gepusht werden.
Fazit: Wo 1600 draufsteht, kann 400 drin drin sein !
Hartwig
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Stefan
Re: Infos zum Film
> Seltsamerweise findet man (ich zuumindest) auf der deutschen
> Kodakseite nichts über den Film.
Ich hab mal gehört, dass die Produktion eingestellt worden sei.
Grüsse+ Marry X-Mass
Stefan
> Kodakseite nichts über den Film.
Ich hab mal gehört, dass die Produktion eingestellt worden sei.
Grüsse+ Marry X-Mass
Stefan
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