nachdem ich den aufgegangenen Nach-Vollmond heute abend ganz knapp über die Bäume und Häuser streifen sah, prüfte ich mal die Kulminationshöhe des Vollmonds heute früh (fast überall unsichtbar wegen des Regenwetters).
Sie betrug in Frankfurt nur 13,6 Grad. Das hat damit zu tun, daß der Vollmond nur drei Tage hinter die Sommersonnenwende fiel, und der Mond zusätzlich noch 3,5 Grad südlich der Ekliptik stand (das werden durch die Mondbahn-Knotenwanderung in ein paar Jahren sogar über 5 Grad).
Das sorgt natürlich für stimmungsvolle Bilder. Um die Sonne zur Wintersonnenwende in Deutschland mittags so tief zu sehen, muß man schon in Bremen wohnen. Ein rekordtiefer Sommervollmond wiederum käme in Kiel gerade mal gut 7 Grad hoch
Die Wintervollmonde der nächsten Jahre wiederum werden komplementär dazu Rekordhöhen erreichen und könnten Norddeutschland sogar mal ZHBs besorgen.
Gruß, Elmar