ich öffne jetzt einfach mal einen neuen Beitrag um etwas näher auf die Entstehung von Nebensonnen und Horizontalkeis einzugehen. Andere Animationen von anderen Haloerscheinungen werden noch folgen.
Wie einigen bekannt ist, hatten wir am Sudelfeld ja einige "Halos", wenn auch nur künstlich erzugen könne, zwar mit anderen Winkeln, aber das ist erst mal zu vernachläsigen.
Wie schon im anderen Beitrag erwähnt, simulierten wir mit nur einem Kristall beide Nebensonnen und den Horizontalkreis, abhängig von der (Tschen)lampenposition. Die Drehbewegung verursacht eine Vielzahl von unterschiedlichen Ausrichtungen des Plättchenkristalles, das Auge kann diese Auflösung nicht verarbeiten und dadurch "verschmiert" das Ganze zu dieser Abbildung, wo am Himmel Millionen von Kristallen verantwortlich sind....

Um dieses "verschmieren" zu beseitigen, machte ich 12 Einzelbilder bei einer Rotation von 60° (also von einer Seitenfläche zur nächsten) und erstellte diese kleine Animation mit Endlosschleife.
http://www.lightsearcher.de/Z/Versuche/ ... 111_01.gif
Man kann erkennen wie das gebrochene Licht den minimalen Ablenkungswinkel erreicht (in der Realität die deutliche Abgrenzung des roten Lichtes der NS zur Sonne hin).
Scheinbar im Hintergrund "huscht" immer wieder ein weißer Fleck entlang, der durch die schnelle Bewegung den Horizontalkreis darstellt.
Das der Fleck weiß ist, zeigt deutlich, dass es sich nur um ein Spiegelungeffekt handelt und nicht um eine Lichtbrechung.
Mit so einem Modell ist es eine klasse Sache, die Entstehung von Halos besser kennen zu lernen. Ich hoffe sehr, dass ich Euch damit nicht langweile, denn es wird sicher noch einige "Versuche" geben. Weitere Animationen werden dann in diesen Beitrag mit gepostet.
Viele Grüße
Micha





