am 19. Juni hatte ich das Vergnügen zusammen mit meiner Frau statt vor dem Fernseher die Europameisterschaft zu verfolgen, den Samstagabend auf der Autobahn verbringen zu dürfen.
Auf der Rückfahrt von Köln nach Paderborn sahen wir gegen 20.00 MESZ- noch etliche Kilometer vor Dortmund - einen Regenbogen in nordöstlicher Richtung, also praktisch vor uns. (Naja, entsprechend dem Kurvenverlauf ändert sich natürlich die Richtung zur Sonne und das ganze "schwankte" schon etwas).

(19.06.2004 20:14:26 MESZ, 18 mm 1/640 f/4,0 Canon Canon PowerShot G2)
Das Ding wollte überhaupt nicht verschwinden, nach einiger Zeit fiel mir ein, dass ich doch meine Digiknipse dabei habe und da ich zum Glück nur Beifahrer war, konnte ich ein paar Fotos machen. Aus dem fahrenden Auto heraus sind die Bilder natürlich nicht so dolle geworden.
Es war erstaunlich, wie lange wir diesem Regenbogen folgen konnten. Nach gut 20 Minuten mußten wir bei Dortmund dann von der A1 aus Köln kommend nach rechts (=Osten) auf die A44 abbiegen, aber der Regenbogen blieb immer noch vor uns.
Spannend war es, wie immer mal wieder die Größe sich veränderte, wie er zeitweise komplett am Himmel zu sehen war, sogar doppelt und dann manchmal wieder nur ein kleiner, aber recht hell strahlender "Stumpf".

(19.06.2004 20:30:32 MESZ, 7 mm 1/640 f/4,0 Canon Canon PowerShot G2)
Erst eine gute halbe Stunde später war er dann verschwunden, wohl weil wir selbst in dies Regengebiet hineingefahren waren, also wohl doch etwas schneller waren. Ist eine Geschwindigkeit von ca. 80-100 km/h eigentlich so eine übliche Ziehgeschwindigkeit eines Regengebietes? (Mein PKW schien ja nur unwesentlich schneller zu sein.)
Eine so lange Zeit habe ich - ehrlich gesagt - noch nie einen Regenbogen gesehen. Das war schon ein Erlebnis der ganz besonderen Art.
Alle Bilder unter: http://www.dzieran.de/2004/regenbogen-2 ... index.html
Wolfgang
aus Bad Lippspringe