Moin Alex,
es fällt mir wie Schuppen von den Augen!
Die Minnaert-Zigarre brachte ich bisher nur mit Eisnebel, also Lampenhalos in der Luft, in Verbindung . Auf die Idee, dass der Lampenschneedeckenhalo so zusagen die Berührungspunkte der Zigarre darstellt, kam ich noch nicht.
Nun wundert es mich auch nicht mehr, dass ich diese Halos an künstlichen Lichtquellen nicht sehen kann! Die Straßenlaternen sind einfach zu hoch und ich zu nahe dran.
Nun, bis ich deinen mathematischen Ausführungen folgen kann, ist vermutlich der nächste Winter im Anmarsch

Lang ist´s her.
Wenn ich folgende Bedingung festlege: Lampenhöhe=Augenhöhe
kannst du mir dann eine Faustformel bzw. Näherungsformel geben, mit der ich die maximale Ausbreitung der Zigarre im Kopf berechnen kann, vorrausgestzt ich kenne den Abstand zur Lichtquelle.
Ich versuche es mal anders zu formulieren:
Der Maximalradius der Minnaert-Zigarre hängt vom Abstand Betrachter-Lampe ab. Mit welcher Funktion lässt sich der Maximalradius bzw. Durchmesser berechnen? (für beide Zigarren 22er und 46er)
Es kann ja nicht linear sein, sonst hätten wir einen Doppelkegel.
Da fällt mir gerade die Fresnelzone ein (Funktechnik), auch eine Zigarre. Da war der Maximalradius irgendwas mit Quadratwurzel des Abstandes und die Frequenz spielt auch noch eine Rolle. Da muss ich gleich mal meine alten Bücher durchstöbern.
Schon mal Danke für das Öffnen dieser Erkenntnistür
Viele Grüße
Sven